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    <title>Mitch's Manga Blog - Cineasia Filmfest</title>
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    <description>Mitch schreibt zu den Themen Manga, Anime, AnT und Rest des Lebens. Wenn er gerade Zeit und Lust hat.</description>
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    <pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 GMT</pubDate>

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    <title>Tekkon Kinkreet</title>
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            <category>Anime</category>
            <category>Cineasia Filmfest</category>
    
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    <author>nospam@example.com (mitch)</author>
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    Dieser Film konnte mich nicht sonderlich begeistern.  Zum Teil lag es wohl daran, dass ich ihn direkt im Anschluss an den beeindruckenden &lt;a href=&quot;http://www.cgarbs.de/blog/archives/396-Paprika.html&quot;&gt;Paprika&lt;/a&gt; gesehen habe und er deshalb harter Konkurrenz ausgesetzt war. Für mehr als 2 von 5 Punkten hat es meinerseits in der Publikumsabstimmung des &lt;a href=&quot;http://www.cineasia-filmfestival.de/&quot;&gt;Festivals&lt;/a&gt; nicht gericht.&lt;br /&gt; Es geht um zwei Kinder, die ohne Eltern in einer fiktiven Stadt leben und dort ein ganzes Viertel unter ihrer Kontrolle haben.  Die Yakuza will das Viertel übernehmen.  Wenn ich jetzt noch schreibe, dass der eine der beiden ziemliches Gewaltpotential in sich trägt und der andere beruhigend auf ihn wirkt, dann habe ich eigentlich schon den ganzen Inhalt zusammengefasst.  Es geht ein wenig hin und her, aber das war es dann auch schon.  Einen tiefergehenden Sinn konnte ich dem Film nicht entlocken (vielleicht die Aussage, dass sich Gegenpole gegenseitig beruhigen), einfache Unterhaltung war&#039;s aber auch nicht.&lt;br /&gt; Die visuelle Umsetzung ist deutlich anders als in &lt;i&gt;Paprika&lt;/i&gt;: Die Hintergründe sind zwar sehr real gehalten und die fiktive Stadt einfach wunderbar gezeichnet (ein großer Pluspunkt des Films!), die Charaktere dagegen in einem etwas abstrakteren, flachen Stil gehalten.  Hat auf mich weder positiv noch negativ gewirkt, es war nicht schockierend beeindruckend, es war halt einfach mal ein anderer Stil.  Die teilweise vorhandenen 3D-Animationen waren mindestens eine Klasse unterhalb von &lt;i&gt;Paprika&lt;/i&gt;, weshalb ich sie nicht besonders gut fand.  Soweit aber solide bis gute Umsetzung.&lt;br /&gt; Interessant war die Musik, &lt;i&gt;Plaid&lt;/i&gt; heißt die Gruppe glaube ich, dem könnte man mal nachgehen.&lt;br /&gt; Persönlicher Hauptkritikpunkt des Films (was ganz besonders gegenüber &lt;i&gt;Paprika&lt;/i&gt; zu Tage tritt): er konnte mich nicht fesseln.  Zwischendurch war einfach zu wenig los (bei &lt;i&gt;Yokohama Kaidashi Kikou&lt;/i&gt; ist auch nichts los, aber da ist das auch richtig), um mich bei der Stange zu halten.  Ich habe mich mehrfach bei dem Gedanken &quot;wenn wir den Film jetzt nicht sähen, führen wir schon auf der Autobahn und kämen noch während der Ladenöffnungszeiten in der Immermannstraße an&quot; erwischt.  Und wenn ich während des Films an was anderes denke, dann spricht das eindeutig gegen den Film. 
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    <pubDate>Sun, 01 Apr 2007 18:31:14 +0200</pubDate>
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    <title>Paprika</title>
    <link>http://www.cgarbs.de/blog/archives/396-Paprika.html</link>
            <category>Anime</category>
            <category>Cineasia Filmfest</category>
            <category>Paprika</category>
    
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    <author>nospam@example.com (mitch)</author>
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    Paprika ist das aktuelle Werk von Satoshi Kon und hatte auf dem diesjährigen &lt;a href=&quot;http://www.cineasia-filmfestival.de/&quot;&gt;CineAsia-Filmfestival&lt;/a&gt; seine Deutschlandpremiere.  Und die &lt;a href=&quot;http://www.cgarbs.de/blog/archives/395-CineAsia-Filmfestival-und-Immermannstrasse.html&quot;&gt;Reise nach Köln&lt;/a&gt; hat sich gelohnt:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;  Wer die Vorgängerfilme schon &lt;i&gt;Perfect Blue&lt;/i&gt; und &lt;i&gt;Millenium Actress&lt;/i&gt; kennt (ja, &lt;i&gt;Tokyo Godfathers&lt;/i&gt; ist auch genial, aber der hat einen anderen Stil), der weiß, was auf ihn zukommt:  Eine optische und inhaltliche Vermischung von realer und imaginärer Welt.  Diesmal geht es darum, sich in die Träume anderer Menschen einklinken zu können.  Was aus der Idee &quot;wäre es nicht schön, den Traum eines Freundes mitzuerleben?&quot; entsprang und eigentlich zu psychologisch-medizinischen Therapiezwecken benutzt werden sollte, gerät wie zu erwarten außer Kontrolle.&lt;br /&gt; Die Vermischung Traumwelt/Realität wird diesmal sogar auf eine Meta-Ebene getrieben:  Im Film läuft in einer virtuellen Bar ein Film, dessen Protagonisten durch eine Rückblende ihrer eigenen Vergangenheit laufen.  Das hat schon was :-)&lt;br /&gt; Optisch macht &lt;i&gt;Paprika&lt;/i&gt; eine Menge her.  Nahtlos sind Traumwelt und Wirklichkeit miteinander verwoben - das geht im Anime natürlich besonders gut.  Am schönsten finde ich die gelungene Integration von 3D-Objekten in die Zeichnungen: sie stören nicht.  Das ist ja ein Punkt bzw. eine zukünftige Entwicklung, vor der ich ein wenig Angst habe: den Trailer zu &lt;i&gt;Appleseed 2&lt;/i&gt; finde ich zum Beispiel ob des 3D-Einsatzen vollkommen gruselig).  Wenn die allgemeine Entwicklung aber in die Richtung von &lt;i&gt;Paprika&lt;/i&gt; geht, ist alles ok.&lt;br /&gt; Die Story lässt einem wenig Zeit für Verschnaufpausen und zwingt einen dazu, aufzupassen, um den Anschluss nicht zu verlieren.  Die Kernaussage(?) ist geschickt platziert: Darf man Träume technisieren?  Oder sollten sie ein letztes unangetastetes Refugium der Menschen bleiben? Einfach nur zurücklehnen ist nicht, man muss schon ein wenig mitdenken - so schlimm, dass man den Film gleich 2x gucken muss, um ihn überhaupt zu verstehen, ist es aber nicht.  Am einfachsten lässt sich der Film meiner Meinung nach mit einer zeitlich sehr ausgedehnten Achterbahnfahrt vergleichen:  Man steigt ein und dann geht es rund.  Bis zum Ende ist man durchgängig beschäftigt und dann steigt man aus und denkt: Boah, das war gut!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;  Mir fiel übrigens auf, dass sich die allgemeine Handlung, die Umgebung und einzelne Szenen wunderbar dafür eignen würden, sie in ein &lt;i&gt;Half Life&lt;/i&gt;-ähnliches Spiel zu verfrachten.  Müsste man nur sehen, wie man das ganze spielbar bekommt, denn Ballerei passt da nicht unbedingt und Jump&amp;amp;Run muss auch nicht sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;  Sobald die US-DVD erscheint, werde ich sie mir zulegen.  Der Film hat von mir nicht umsonst 5 von 5 Punkten in der Publikumswertung des Festivals erhalten.&lt;br /&gt; 
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    <pubDate>Sun, 01 Apr 2007 18:20:07 +0200</pubDate>
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    <title>CineAsia-Filmfestival und Immermannstraße</title>
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            <category>Cineasia Filmfest</category>
            <category>Essen</category>
    
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    <author>nospam@example.com (mitch)</author>
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    Nachdem die üblichen Verdächtigen sich mit einem bunten Strauß an Ausreden   (Ich muss Arbeiten, Ich ziehe um, Das ist mir zu weit, Ich hab&#039;s vergessen) einer nach dem anderen verschiedet haben, bin ich ganz allein zusammen mit Maxi zum &lt;a href=&quot;http://www.cineasia-filmfestival.de/&quot;&gt;CineAsia-Filmfestival&lt;/a&gt; nach Köln gefahren.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;  Abseits der beiden Filme, die wir geguckt haben (&lt;a href=&quot;http://www.cgarbs.de/blog/archives/396-Paprika.html&quot;&gt;Paprika&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://www.cgarbs.de/blog/archives/397-Tekkon-Kinkreet.html&quot;&gt;Tekkon Kinkreet&lt;/a&gt;), begegneten uns dabei einige wundersame Sachen:   &lt;br /&gt;  Auf dem Weg zum Bäcker (Mittagessen wäre sonst ausgefallen) stolperten wir über zwei Kerle, die in der City Gratis-Umarmungen verteilten.  Kam mir bekannt vor, bin ich schon mal bei &lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=vr3x_RRJdd4&quot;&gt;Youtube&lt;/a&gt; drüber gestolpert.  Sogar der WDR war mit &lt;a href=&quot;http://flickr.com/photos/7608714@N04/442012141/&quot;&gt;Reporter und Kamera&lt;/a&gt; da und hat berichtet.  Wenn mich der Reporter angesprochen hätte,  hätte ich ihn statt der Kerle umarmt :-) Aber keine Zeit für sowas, wir      mussten das erbeutete Essen vertilgen und zum zweiten Film zurück ins Kino.    &lt;br /&gt;  Nach dem Film haben wir den Rückweg zum Auto angetreten und stolperten dabei über ein &lt;a href=&quot;http://flickr.com/photos/mitchmaster/442031237/&quot;&gt;Werk von Space Invaders&lt;/a&gt; direkt &lt;a href=&quot;http://flickr.com/photos/mitchmaster/442042914/&quot;&gt;vor dem Hauptbahnhof&lt;/a&gt;.  Faszinierend!  Davon hatte ich nämlich erst vor kurzem &lt;a  href=&quot;http://www.woostercollective.com/2007/01/invaders_faq.html&quot;&gt;gelesen&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;http://www.space-invaders.com/&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/groups/56856146@N00/pool/&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; mehr dazu). In Retrospektive kamen wir überein, schon Ende 2004 im Japanurlaub in Shibuya &lt;a href=&quot;http://flickr.com/photos/7608714@N04/442012129/&quot;&gt;ein solches Ding&lt;/a&gt; gesehen zu haben.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;  Anschließend waren wir noch in Düsseldorf in der Immermannstraße, um einzukaufen und zu essen.  Nachdem wir all unser Bargeld (und das meine ich ernst! wir wären aus dem Parkhaus nicht mehr rausgekommen) im &lt;i&gt;Shochiku&lt;/i&gt;-Supermarkt ausgegeben hatten, hieß es Geld einkaufen (Postbank, Gebühren, brrrr) und Essen fassen.  &lt;br /&gt;  Ich hatte zwar schon von den mittäglichen Schlangen am &lt;i&gt;Naniwa&lt;/i&gt;, unserem eigentlichen Ziel, gehört, aber auch abends um 18:00h warteten immer noch einige hungrige draußen auf der Bank.  Wir hatten aber Sofort-Hunger.  Nächster Versuch: Das &lt;i&gt;Kushi-Tei of Tokyo&lt;/i&gt;.  Hier wurde uns auf Japanisch erklärt, dass vor 20:00h auch nichts frei war - zum Glück hatte ich zufällig Maxi vorgeschickt, der konnte den Kellner ganz gut verstehen.   (Stimmt, jetzt erinnere ich mich auch, dass Jörg mal erwähnt hat, dass die da kein oder nur ganz wenig Deutsch sprechen...)  &lt;br /&gt;   Gelandet sind wir dann im &lt;i&gt;Takumi&lt;/i&gt; bei einer leckeren Portion Ramen.  Dekoration des Ladens war u.a. ein 2x4m² großes Holzschild an der Wand, auf dem mit weißer Farbe handschriftlich ein deutscher Erklärungstext zum Thema Ramen geschrieben worden war.  Sah nett aus.  Die Tatsache, dass (handschriftlich!) hinter den Unterüberschriften jeweils ein &quot;[Bearbeiten]&quot; gepinselt war, ließ uns Vermutungen anstellen, woher der Text wohl &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Ramen&quot;&gt;stammt&lt;/a&gt; :-)  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;  Danach ging es wieder zum Musik hören ins Auto und zurück auf die Piste. Ein schöner Ausflug! 
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    <pubDate>Sun, 01 Apr 2007 18:14:38 +0200</pubDate>
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