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    <title>Mitch's Manga Blog - Buch</title>
    <link>http://www.cgarbs.de/blog/</link>
    <description>Mitch schreibt zu den Themen Manga, Anime, AnT und Rest des Lebens. Wenn er gerade Zeit und Lust hat.</description>
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    <pubDate>Sat, 29 May 2010 22:39:34 GMT</pubDate>

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        <title>RSS: Mitch's Manga Blog - Buch - Mitch schreibt zu den Themen Manga, Anime, AnT und Rest des Lebens. Wenn er gerade Zeit und Lust hat.</title>
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    <title>Neuromancer</title>
    <link>http://www.cgarbs.de/blog/archives/917-Neuromancer.html</link>
            <category>Buch</category>
    
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    <author>nospam@example.com (mitch)</author>
    <content:encoded>
    &lt;small&gt;ISBN 978-0-006-48041-9&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
Ich habe mir das Buch gekauft, weil es mir ständig über den Weg lief und als das Buch, in dem William Gibson 1984 den Cyberspace als virtuelle Welt erfunden hat, referenziert wurde. So was bahnbrechendes grundlegendes muss man ja mal gelesen haben. Auch hinten auf dem Klappentext steht extra drauf &quot;Cyberspace and virtual reality were invented in this book.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit inzwischen 26 Jahren Abstand und der Erfindung des Internets, mit Chatrooms, &lt;i&gt;World of Warcraft&lt;/i&gt; und &lt;i&gt;Second Life&lt;/i&gt; ist das natürlich alles längst Realität geworden, nichts besonderes mehr und haut keinen mehr vom Hocker. Ohne die Vorwarnung, dass der Cyberspace in dem Buch &quot;erfunden&quot; wurde, hätte ich ihn einfach als gegeben hingenommen. Ist halt nichts besonderes. Immerhin habe ich &lt;i&gt;System Shock&lt;/i&gt; mal selber durchgespielt (hmm, sollte man mal wieder in ordentlicher Auflösung spielen, gab es da nicht ein Revival-Projekt?).&lt;br /&gt;
Oder ist genau das der Grund, warum Gibsons damalige Vision so bahnbrechend war? Weil sie vieles direkt oder indirekt beeinflusst hat und nachgeahmt und teilweise umgesetzt wurde und ich genau deshalb jetzt so &quot;abgebrüht&quot; bin, dass es für mich einfach total normal ist, dass in einem Science-Fiction-Setting halt ein Cyberspace vorkommt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mal diese ganzen Meta-Überlegungen beiseite: Das Buch ist gut!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle reden bei dem Buch über virtuellen Realitäten, aber niemand hat mir gesagt, dass Gibson so gut schreiben kann. Schon nach der ersten Seite hatte mich das Buch in seinen Bann gezogen, die Story hat ein gutes Tempo und legt gleich los.&lt;br /&gt;
Ich gebe zu: Ich hätte mehr Spaß an dem Buch gehabt, wenn ich nicht ständig auf den Cyberspace gewartet hätte. Es spielt nämlich zum überwiegenden Teil in der Realität, anders als ich erwartet habe.&lt;br /&gt;
Das ist nichts schlechtes: Das Setting ist ähnlich wie z.B. in &lt;a href=&quot;http://www.cgarbs.de/blog/archives/557-Blade-Runner.html&quot;&gt;Blade Runner&lt;/a&gt;: Große Korporationen und Konzerne haben das Sagen, es gibt düstere und unwirtliche Gegenden und nicht nur als Schläger oder Killer, auch als Hacker kann man es zu etwas bringen. Könnte alles direkt aus einem Anime stammen :-)&lt;br /&gt;
Zur Story will ich nicht viel sagen, um nichts zu verraten (ist nämlich eine ganz klare selber-lesen-Empfehlung), so grob läuft es auf &quot;heruntergekommener Hacker wird von mysteriösem Auftraggeber in ein zusammengewürfeltes Team geholt, um ein großes Ding zu drehen&quot; heraus. Wir sind hier also nicht auf der Seite der typischen Guten unterwegs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt vieles, was mir an dem Buch gefällt, sehr hervorstechend ist aber eine Kleinigkeit, die auch in den Animes der 80er noch möglich war: echte Firmennamen. In der Zukunft haben einige bekannte Firmen überlebt, sind extrem gewachsen und tauchen wie selbstverständlich in der Handlung auf: Da wird sich über das Telefonnetz von Bell Europe in Server gehackt, es gibt Kaffeemaschinen von Braun, Monitore von Sony, Hitachi-Steckeradapter und noch interessantere (irgendwelche Firmenzusammenschlüsse), die ich inzwischen leider wieder vergessen habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles in allem ein doppelt spannendes Buch: einerseits ist die Handlung spannend, andererseits die Entdeckungsreise in die dargestellte zukünftige Welt.&lt;br /&gt;
Und dass diese Zukunftsvision schon über 25 Jahre alt ist, merkt man ihr nicht an. Zeitlos gut! 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 28 May 2010 22:19:00 +0200</pubDate>
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    <title>Die Leber wächst mit ihren Aufgaben</title>
    <link>http://www.cgarbs.de/blog/archives/904-Die-Leber-waechst-mit-ihren-Aufgaben.html</link>
            <category>Buch</category>
    
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    <author>nospam@example.com (mitch)</author>
    <content:encoded>
    &lt;small&gt;ISBN 978-3-499-62355-4&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
Geschrieben von Dr. med. Eckart von Hirschhausen.  Nie gehört von dem Kerl, aber seit Buchlektüre ist der mir öfter mal im Fernsehen begegnet, wo er durch Talk- und Spielshows gereicht wird.  Also offensichtlich ein halbwegs bekannter Comedian :-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dementsprichend lustig gibt sich das Buch.  Es enthält kleine Texte über alltägliche und nicht alltägliche Dinge: Sportsocken von Ärzten oder kaputte Sensoren an öffentlichen Waschbecken.  Also sachen, die man kennt, die man schon mal selber erlebt hat oder zumindest nachvollziehen kann.&lt;br /&gt;
Wohldosierte belanglose Kleinigkeiten mit einem Augenzwinkern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz gesagt: die ideale Klolektüre!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Und das ist natürlich &lt;a href=&quot;http://bestatterweblog.de/archives/KiWi-macht-Aus-die-Maus/&quot;&gt;nicht abwertend&lt;/a&gt;  gemeint, sondern eher eine Adelung. So ein Buch gehört aufs Stille Örtchen, falls mal Gäste kommen.  Und da macht es sich dann auch gut.  Das ist gar nicht dafür gedacht, es abends im Bett am Stück durchlesen.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PS: Um auch mal so eine Geschichte in der Art hier anzuhängen: Ich hasse das Abkleben der Preisangabe auf der Rückseite von geschenkten Büchern.  Ich zähle nicht nach, wieviel Geld jemand für mich ausgibt.  Wenn es mich interessieren würde, dann kann ich das auch einfach im nächsten (Online-)Buchladen rausbekommen.  Die Aufkleber sind nur hässlich, machen unter Umständen was kaputt und - wie im vorliegenden Fall - hindern sie mich daran, die ISBN fürs Blog abzutippen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PSPS: Hirschhausen schreibt über sowas lustiger und würde es auf drei Seiten aufpusten :) 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 11 Apr 2010 11:14:17 +0200</pubDate>
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    <title>World War Z - an oral history of the zombie war</title>
    <link>http://www.cgarbs.de/blog/archives/902-World-War-Z-an-oral-history-of-the-zombie-war.html</link>
            <category>Buch</category>
    
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    <author>nospam@example.com (mitch)</author>
    <content:encoded>
    &lt;small&gt;ISBN 978-0-307-34661-2&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Na, das ging ja fix!  Durch das &lt;a href=&quot;http://www.cgarbs.de/blog/archives/897-Phantoms-in-the-Brain.html&quot;&gt;letzte Buch&lt;/a&gt; musste ich mich regelrecht durcharbeiten (interessant war es, aber halt etwas schwererer Stoff und keine Story), dieses Mal war es leichte Unterhaltung und ich war RATZFRATZ durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Buch sind retrospektiv Aufgenzeugenberichte über den großen weltweiten Krieg gegen die Zombies gesammelt. Verschiedene Leute erzählen, wie sie die verschiedenen Phasen des Krieges erlebt haben.  Der Interessante an der ganzen Sache ist, dass einem vorher nicht erklärt wurde, was überhaupt los war (bzw. sein wird), man muss sich das Stück für Stück selber zusammenreimen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das einzige, was mir weniger gefallen hat, war die starke Konzentration auf Amerika. Natürlich hat genau der amerikanische Präsident wieder (fast) alle im Kampf gegen die Zombies vereint (zur Ehrenrettung muss man aber sagen: &lt;i&gt;immediately &lt;a href=&quot;http://tvtropes.org/pmwiki/pmwiki.php/Main/LampshadeHanging&quot;&gt;lampshaded&lt;/a&gt; by pointing out that a real Hollywood movie would be even worse with people standing up, clapping and starting to cry&lt;/i&gt;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gute Unterhaltung! 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 04 Apr 2010 12:39:13 +0200</pubDate>
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    <title>Phantoms in the Brain</title>
    <link>http://www.cgarbs.de/blog/archives/897-Phantoms-in-the-Brain.html</link>
            <category>Buch</category>
    
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    <author>nospam@example.com (mitch)</author>
    <content:encoded>
    &lt;small&gt;ISBN 978-0-688-17217-6&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach eine Empfehlung aus &lt;a href=&quot;http://torvalds-family.blogspot.com/2009/05/yet-more-reading.html&quot;&gt;Linus Blog&lt;/a&gt; habe ich mich mal an ungewohnte Literatur gewagt: Wissenschaftlich-medizinische Lektüre. In Englisch.&lt;br /&gt;
Es geht um Hirnforschung und so - Details am besten bei Linus, ich will das jetzt nicht nacherzählen :-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Buch war toll!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
positiv:&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Wir alle haben ein Gehirn und benutzen es täglich. Zu wissen, wie es tickt und was es einem für Streiche spielen kann, ist sehr interessant. Dazu tragen auch die sehr speziellen und interessanten Krankheitsbilder bei, die er zusammengetragen hat, aber auch die Art und Weise, wie er Theorien und Vermutungen experimentell angeht.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Wie von einem nicht-deutschen Fachbuch erwartet, ist es einfach zu lesen. Ich kann ja kein Medizin-Englisch, das geht aber auch so. Layman&#039;s terms halt. &lt;i&gt;Harry Potter&lt;/i&gt; ist &lt;u&gt;deutlich&lt;/u&gt; schwieriger zu übersetzen.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Wie von einem nicht-deutschen Fachbuch erwartet, ist es flüssig zu lesen. Man solpert öfter über Passagen wie diese: &lt;cite&gt;Some of them (the patients, not the neurologists) tend to be pedantic, argumentative, egocentric and garrulous.&lt;/cite&gt; (schlechtes Beispiel: garrulous muss ich doch wirklich mal nachgucken...)&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
negativ:&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Ich habe zu viele Lesepausen gemacht, manchmal wochenlang &amp;mdash; aber da kann das Buch nichts für&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
anders:&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Ist ein Fachbuch, es gibt jede Menge (teils recht umfangreiche) Fußnoten. Ich hatte immer zwei Lesezeichen parallel in Benutzung - eins im Kapitel und eins im Fußnoten-Anhang.&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer an dem Thema interessiert ist und schon mal ein englisches Buch überlebt hat, dem empfehle ich dieses. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 19 Mar 2010 23:03:00 +0100</pubDate>
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<item>
    <title>Harry Potter Vokabeltest</title>
    <link>http://www.cgarbs.de/blog/archives/830-Harry-Potter-Vokabeltest.html</link>
            <category>Harry Potter</category>
    
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    <author>nospam@example.com (mitch)</author>
    <content:encoded>
    ...jetzt bin ich beim Aufräumen gerade über den Notizzettel mit Wörtern aus Harry Potter 7 gestoßen, die ich mir nochmal genau übersetzen wollte.  Irgendwie habe ich da aber gar keine Lust mehr zu, weil ich den Kontext jetzt sowieso nicht mehr herstellen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ihr könnt ja mal gucken, was ihr gewusst hättet (manche Wörter kennt man - dann ging es mir um eine weitere Bedeutung, weil die &quot;normale&quot; an der Stelle keinen Sinn gemacht hat). Für Tippfehler übernehme ich keine Haftung, diese Sauklaue ist schwer zu entziffern...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;tt&gt;baize over a badger, sleet, confund, kissing gate, beckon, solicitous, doe, becket, apprehensive, vanquished, beaded, sombre demeanour, mar, sulkiness, bouyant, quell, sycophantically, dapper, infusion, goggling, fervently, solemn, croon, swarthy, traipse, emaciated, renege, expedient, skullduggery, wing, hallow, hangdog, stooped, warlock, abroad, liveried, dittany, ingromius, stay, gruffty, scarper&lt;/tt&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 20 Aug 2009 00:49:00 +0200</pubDate>
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    <title>Harry Potter and the Deathly Hallows</title>
    <link>http://www.cgarbs.de/blog/archives/821-Harry-Potter-and-the-Deathly-Hallows.html</link>
            <category>Harry Potter</category>
    
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    <author>nospam@example.com (mitch)</author>
    <content:encoded>
    &lt;small&gt;ISBN 978-0-7475-9105-4&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generell: Spoileralarm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hatte das Buch schon mal angefangen und nach 180 Seiten zur Seite gelegt, weil es mir zu doof war.&lt;br /&gt;
Aufgrund seines Umfanges (reicht für ein paar Tage) und weil ich es doch endlich mal durcharbeiten wollte, habe ich es mir mit auf die Fahrradtour genommen.  Ergebnis: ich hatte Recht, es ist doof. Aber wenigstens durchgelesen ist es jetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was stört mich?&lt;br /&gt;
Nun ja, die erste Hälfte des Buches besteht aus wüstem, ziellosem Hin- und Herlaufen.  Die Charaktere wissen nicht, was sie eigentlich wollen, die Leser wissen auch nicht, was das ganze soll und irgendwie färbt das auf den Autor ab, als ob er auch keine Ahnung gehabt hätte.&lt;br /&gt;
In der zweiten Hälfte wird dann das Finale vorbereitet. Dabei kommt es zu wahnsinnigen Enthüllungen (stellt euch vor, Snape ist &lt;u&gt;nicht&lt;/u&gt; der suberböse Fiesling, nein, er ist eigentlich fast zu bedauern und arbeitet heimlich für die Guten - wer hat das bitteschön &lt;u&gt;nicht&lt;/u&gt; kommen sehen?) und noch wundersameren &lt;a href=&quot;http://tvtropes.org/pmwiki/pmwiki.php/Main/DeusExMachina&quot;&gt;Deus-ex-machina-Einsätzen&lt;/a&gt;: Die Zauberstäbe verhalten sich nämlich in bestimmten Situationen ganz bestimmt anders als gedacht! Das hat bloß sechs Bände lang niemand gewusst, aber jetzt enthüllen wir das mal schnell, damit die Geschichte zu einem Ende kommt. Vielleicht gab es in den vorherigen Bänden gut versteckte Andeutungen dafür (macht die Rowling ja gerne, sowas), aber im Endeffekt sieht diese &quot;Lösung&quot; aus wie frisch aus dem Arsch gezogen. Hauptsache fertig werden.&lt;br /&gt;
Ach ja: Ron bekommt totale Zweifel und rennt weg - und hey, er kommt wieder zurück! Hatten wir das nicht schonmal?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hatte bisher das Gefühl, dass sie so schreibt, dass ihre Leserschaft mitwächst (der erste Band war definitiv für Kinder, im Laufe der Bände bzw. Jahre wird es dann blutiger und irgendwann darf Harry auch Mädchen hinterherrennen), aber mit dem, was sie hier abgeliefert hat, heißt es back to the roots - nichts für ein mitgewachsenes Publikum.&lt;br /&gt;
Aber halt, man muss es ja doch lesen, sonst hat man ja nicht alle Bände gelesen. Genialer Schachzug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann waren da ja noch diese großartigen Ankündigungen, dass sie jahrelang schon das letzte Kapitel in der Schlublade liegen hat und das letzte Wort auf der letzten Seite im letzten Kapitel &quot;scar&quot; sein sollte.  Entweder bin ich zu doof, umzublättern, oder mein Buch ist kaputt: Weder das Kapitel 36 (&quot;lifetime&quot;), noch der Epilog (&quot;well&quot;) enden so.&lt;br /&gt;
Hoffentlich verheißt uns das keinen achten Band.  So bitte nicht weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den ersten Bänden war ich begeistert (ich habe mal ein Buch an einem Schulsamstag komplett unter der Bank durchgelesen), Band 6 war glaube ich der beste (ging streckenweise in Richtung Mädchenmanga :-), aber dieser hier war unter aller Kanone. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 11 Aug 2009 10:14:00 +0200</pubDate>
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    <title>Reset</title>
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            <category>Black Lagoon</category>
            <category>Blog</category>
            <category>Buch</category>
            <category>Love Hina</category>
            <category>Manga Love Story</category>
            <category>Pastel</category>
            <category>School Rumble</category>
            <category>Spiel</category>
    
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    <author>nospam@example.com (mitch)</author>
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    Weil ich gerade so schön am Aufräumen bin, löse ich hiermit den Stapel &quot;gelesen/geguckt/gespielt, aber noch zu bloggen&quot; auf.  Das liegt da schon so lange, das schaffe ich eh nie und richtig dran erinnern kann ich mich auch nicht mehr.  Notizzettel bleiben einfach mal drin liegen :-)  Und auch die teilweise halb geschriebenen Blogeinträge lösche ich nicht.  Mal gucken, vielleicht buddele ich den einen oder anderen aus und schmeiße ihn die Tage hier rein - jetzt muss ich mich ja nicht mehr um zeitliche Konsistenz scheren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und falls ich mir mal ein Bein breche und mich dann langweile und doch wieder alles ganz detailliert beschreiben will, notiere ich mir hiermit genau, was ich jetzt gerade unrezensiert wegpacke:&lt;br /&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;i&gt;Black Lagoon #7&lt;/i&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;i&gt;Love Hina #7-14&lt;/i&gt; (War ja durchaus mal mein Lieblingsmanga und den Anfang habe ich x-Mal gelesen (und er rockt immer noch), aber ab Band 8 so ist&#039;s nur noch lächerlich.  Die Story ist durch, die beiden haben sich endlich und es wird trotzdem durch vollkommen abstruse Dauer-Verfolgungsszenen total nervig in die Länge gezogen.)&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;i&gt;Manga Love Story #35&lt;/i&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;i&gt;Pastel #8-11&lt;/i&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;i&gt;Rosen unter Marias Obhut #6-8&lt;/i&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;i&gt;School Rumble #13-15&lt;/i&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;i&gt;Slayers Special #1&lt;/i&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;i&gt;Train Man #2-3&lt;/i&gt;&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;&lt;i&gt;A Clockwork Orange&lt;/i&gt; (ISBN 978-0-393-31283-6)&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;i&gt;Geroge Orwell: Animal Farm und 1984&lt;/i&gt; (ISBN 0-15-101026-9. 1984 muss man gelesen haben - und es wird einen erschrecken, wenn man aktuelle tagespolitische Themen danebenliegt.  Das passiert alles gerade.  Ebenfalls sehr gut: Beide Geschichten im direkten Vergleich, insbesondere nach Lektüre des Vorwortes.  Man merkt, wie sich Orwells Blick auf die Welt im Laufe seines Lebens verändert hat.)&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;i&gt;Peter Pan&lt;/i&gt; (ISBN 0-670-84180-3, hat mir gut gefallen, insbesondere, da man merkt, dass es für Kinder ist: an manchen Stellen wird die 4th wall durchbrochen und gezielt erklärt, dass das einfach so ist, auch, wenn man sich das nicht begründen kann)&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;&lt;i&gt;Onimusha 3&lt;/i&gt; (das wichtigste in zwei Worten: Jean Reno)&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/ul&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 07 Jun 2009 22:22:00 +0200</pubDate>
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    <title>Illuminati</title>
    <link>http://www.cgarbs.de/blog/archives/776-Illuminati.html</link>
            <category>Buch</category>
    
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    <author>nospam@example.com (mitch)</author>
    <content:encoded>
    &lt;small&gt;ISBN 3-404-14866-5&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Kollege beschrieb dieses Buch als einen papiergewordenen Actionfilm - das passt ziemlich gut.  Besonders gegen Ende, weil es dort noch einige Überraschungen gibt, ist es richtig spannend.  Da hab ich gerne mal etwas länger gelesen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings muss ich sagen, dass ich hier ein anderes Buch in den Händen halte, als ich dachte.  Von den Illuminaten habe ich schon öfter was gehört, ich habe damals &lt;i&gt;23&lt;/i&gt; gesehen (toller Film!), und dachte, das geht so in die Richtung.  Aber:  Kein Hagbard Celine, keine goldenen U-Boote, keine weltumspannende Action.  Es geht unerwarteterweise um Wissenschaft und Religion und spielt zu 90% in Rom.&lt;br /&gt;
Ein Blick in die Wikipedia klärt mich da jetzt auf:  ich wähnte mich &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Illuminatus-Trilogie&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;.  Muss ich dann wohl auch nochmal lesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ach ja: Beim zweiten Ambigramm hab ich mir vorher schon gedacht, dass es genau so aussehen muss :-) 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 03 May 2009 20:11:00 +0200</pubDate>
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    <title>Pushing Ice</title>
    <link>http://www.cgarbs.de/blog/archives/738-Pushing-Ice.html</link>
            <category>Alastair Reynolds</category>
    
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    <author>nospam@example.com (mitch)</author>
    <content:encoded>
    &lt;small&gt;ISBN 978-0-575-07815-4&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
Dieses Buch ist mindestens genauso umfangreich wie die beiden zuvor von mir gelesenen &lt;a href=&quot;http://www.cgarbs.de/blog/archives/737-Earthsea-lots-of!.html&quot;&gt;Erdsee-Bände&lt;/a&gt;, aber ich würde fast sagen, dass ich es noch schneller durchgelesen habe.  Es ist in eher kürzere Kapitel eingeteilt, was ein fürchterliches &quot;och, ein Kapitel kann ich noch&quot; zur Folge hatte und mich nicht nur einmal ungeachtet des drohenden Werktages bis tief in die Nacht hat lesen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das einzige schlechte, was ich über das Buch sagen kann, ist, dass ich bei &lt;i&gt;Erdsee&lt;/i&gt; tiefer drinnen gesteckt habe.  Mir war jederzeit klar, dass ich auf meinem Sofa sitze und ein Buch lese, was ich sonst auch schon mal ausblenden kann.  Da es mich aber trotzdem lesesüchtig hat werden lassen und ich es nahezu verschlungen habe, lass ich ihm das durchgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meiner Meinung nach ist es das beste Buch, was ich von &lt;i&gt;Reynolds&lt;/i&gt; bisher gelesen habe, was hauptsächlich daran liegt, dass es gar nicht so weit in der Zukunft spielt.  Schön harte SF, keine Zaubereien und Lichtschwertduelle.  2057 ist quasi um die Ecke, die Sachen, die bis dahin erfunden worden sind, klingen realistisch, Weltraumflüge werden zwar gemacht, sind aber immer noch kein Pappenstiel und der ganze Realismus (Treibstoffkalkulationen etc.) stören nicht im geringsten (man sollte allerdings schon mal von (Astro-)Physik gehört haben, das macht das Lesen einfacher).  Inhaltlich geht&#039;s um Politik, Gruppendynamik, Zickenterror (das klingt jetzt sehr platt und ist nicht wirklich angemessen ausgedrückt) und den der menschlichen Rasse innewohnenden Forscherdrang und Überlebenswillen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es spielt in der Zukunft, aber man kann die Charaktere nachvollzieren, man kann ihre Motivation nachvollziehen, man kann die Technik nachvollziehen und man kann die auftauchenden Probleme nachvollziehen.  Gerade, weil alles im Bereich des Möglichen und Nachvollziehbaren liegt, gefällt &lt;i&gt;Pushing Ice&lt;/i&gt; am besten von allen &lt;a href=&quot;http://www.cgarbs.de/blog/categories/94-Alastair-Reynolds&quot;&gt;Reynolds-Büchern&lt;/a&gt;, die ich bisher gelesen habe.  (Auch, wenn ich damals bei &lt;a href=&quot;http://www.cgarbs.de/blog/archives/333-ChasmCity.html&quot;&gt;Chasm City&lt;/a&gt; noch anders gedacht habe. Auch die dort erwähnten parellelen Handlungsstränge gibt&#039;s diesmal nicht, was aber gar nicht weiter stört.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Buch hat auch nur minimal mit den anderen Bänden zu tun (wer&#039;s nicht weiß, bemerkt es nicht), für mich ein idealier Einstiegspunkt, um mal was von &lt;i&gt;Reynolds&lt;/i&gt; zu lesen.&lt;br /&gt;
Eine Empfehlung.  Ausprobieren!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bleibt die Frage, was ich noch von ihm lesen kann.  Die beiden &lt;a href=&quot;http://www.cgarbs.de/blog/archives/237-Absolution-Gap.html&quot;&gt;hier genannten&lt;/i&gt; motivieren mich nicht besonders... 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 03 Mar 2009 21:27:00 +0100</pubDate>
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    <title>Earthsea - lots of!</title>
    <link>http://www.cgarbs.de/blog/archives/737-Earthsea-lots-of!.html</link>
            <category>Earthsea</category>
    
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    <author>nospam@example.com (mitch)</author>
    <content:encoded>
    &lt;small&gt;ISBN 1-84255-214-7, 978-1-84255-211-7&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
Nachdem ich vor Weihnachten schon den letzten &lt;a href=&quot;http://www.cgarbs.de/blog/archives/729-Artemis-Fowl-and-the-Lost-Colony.html&quot;&gt;Artemis Fowl&lt;/a&gt; verschlungen hatte, kam mir das neue Lesefutter unter dem Weihnachtsbaum gerade recht.  Mit dabei waren auch die beiden mir noch fehlenden Erdsee-Bände.  So schnell habe ich lange nicht mehr gelesen, kurz nach Neujahr war ich mit beiden schon wieder fertig.  Fesselnd!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als erstes war &lt;b&gt;Tales from Earthsea&lt;/b&gt; an der Reihe, eine Sammlung von mehreren kürzeren Geschichten, die in verschiedenen Epochen in der Erdsee-Welt spielen.  Teilweise gibt es direkte Berührungspunkte zu den Geschichten der anderen Büchern, teilweise sind die Geschichten eigenständig.  &lt;b&gt;The Other Wind&lt;/b&gt; ist dagegen eine große, durchgehende Geschichte und setzt quasi den Schlussstrich unter die großen Änderungen, die sich in &lt;i&gt;Tehanu&lt;/i&gt; angedeutet haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bücher haben mir mal wieder ausgesprochen gut gefallen!  Aufgefallen ist mir mal wieder die variable Zeitverflugsgeschwindigkeit, in der die Geschichten geschrieben sind.  In einem Absatz werden detaillierte Geschehnisse erzählt, im nächsten Absatz überspringt man dann mal ein paar Jahre.  Wenn man sich daran gewöhnt hat, ist das nichts schlimmes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inhaltlich hat mr &lt;i&gt;Tales of Earthsea&lt;/i&gt; besser als &lt;i&gt;The Other Wind&lt;/i&gt; gefallen, da es hier mehr um die alten, bodenständigen Mächte, die niederen Zauberer und insbesondere die Hexen geht.  Ein wenig emanzipatorisch sind die Bücher ja schon - aber das ist gut so, das gefällt meiner weiblichen Seite.  Auf jeden Fall besser als die Heim-an-den-Herd-Mentalität, die im letzten &lt;i&gt;Artemis Fowl&lt;/i&gt; durchschien (inhaltlich ansonsten natürlich über jeden Vergleich mit Artemis erhaben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Endlich mal wieder Bücher zum richtigen Mitfiebern und Dabeisein.  Mir gefällt die Welt und das ganze Drumherum.  Da würde ich glatt hinziehen.&lt;br /&gt;
Schade, dass das erstmal alles war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 17 Feb 2009 23:15:00 +0100</pubDate>
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    <title>Artemis Fowl and the Lost Colony</title>
    <link>http://www.cgarbs.de/blog/archives/729-Artemis-Fowl-and-the-Lost-Colony.html</link>
            <category>Artemis Fowl</category>
    
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    <author>nospam@example.com (mitch)</author>
    <content:encoded>
    &lt;small&gt;ISBN 978-0-141-32079-3&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
Ich habe ja keine Zeit - und trotzdem hatte ich das Buch, das ich erst zu meinem Geburtstag bekommen habe, schon vor Weihnachten fertig.  Es war wie gewohnt kurzweilig und auch spannend, sonst wäre das nicht so schnell gegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frage: Was ist eigentlich ein &quot;quick and painful death&quot; (p. 308)?  Ein Mittelding zwischen einem kurzen, schmerzlosen und einem langen, qualvollen Tod?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein paar kleine Punkte sind mir allerdings negativ in Erinnerung geblieben (SPOILER AHEAD!!!):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das große Superübel, dass normalerweise abgewendet wird, entpuppt sich auf halbem Wege als leichter Rohrkrepierer.  Die Spannung baut sich auf, es wird interessant - und dann bleibt&#039;s dabei.  Keine Steigerung.  Rein theoretisch könnten alle in der Mitte des Buches nach Hause gehen und den nächsten Tag geht trotzdem die Sonne auf (ohne, dass man die Druiden durchfüttern muss, har har).  Eben doch gar kein drohender  Weltuntergang, auch, wenn das hinten auf dem Buchdeckel so suggeriert wird.  Da fällt man dann schon in ein kleines spannungstechnisches Loch.  Geht zwar ganz schön weiter, aber: &quot;Ich hätte mir mehr vorstellen können!&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweitens: Arty bekommt einen weiblichen Gegenspieler und bei ihm regen sich deshalb die Hormone - wunderbarer Ansatz!  Leider wird das ganz in die komplett falsche Richtung ausgespielt: Ihre anfangs starke Persönlichkeit (sieht erstmal nach Chefin eines Gangstersyndikats aus, also quasi der &quot;alte&quot; Artemis mit zwei X-Chromosomen) wird soweit zurückgeschraubt, dass sie zu allem Ja und Amen sagt und zurück an den Herd geschickt wird.  Sie wird sprichwörtlich aus dem Verkehr gezogen und darf sich nur noch sorgen machen und kurz vor den Tränen aus Sorge um ARtemis stehen.  Keine wilden Wortgefechte oder Rumstreitereien zwischen den beiden (ich steh auf tsundere, das hab ich doch schon mal erwähnt), nix.  In der Beziehung ist Artemis&#039; Beziehung zu Holly tausendmal interessanter - aber die ist halt schon aufgrund der Rassenunterschiede kein Object of Love Interest.&lt;br /&gt;
(Nun gut, das Buch ist wahrscheinlich für präpubertierende Kerls geschrieben, denen kann man ja keine Angst machen und muss zeigen, wer der Herr der Lage ist und dass alles gut wird.  Aber anders wäre das definitiv besser.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drittens, ganz schlimm und macht Angst vor dem nächsten Buch: Artemis wird zu mächtig (Mist, eine halbe Stunde im &lt;a href=&quot;http://tvtropes.org&quot;&gt;TVTropes-Wiki&lt;/a&gt; gewühlt und keinen Namen dafür gefunden.).  Er hat sich seine eigenen Zauberkräfte erschummelt.  Das heißt, im nächsten Buch ist seine Ische durch die Zeitverschiebung drei Jahre oder so älter als er (da hat er also was zu gucken und zu kuscheln), superreich war er immer schon, ein Genie auch und jetzt kann er auch noch zaubern.  Was soll da eigentlich überhaupt noch interessantes passieren?!?!  Wenn ich total überpowerte und unverwundbare Hauptcharaktere haben will, dann lese ich &lt;a href=&quot;http://www.eyrie.net/UF/&quot;&gt;Undocumented Features&lt;/a&gt; (ja, das ist ernst gemeint, das ist SUPERGUT und ich bin immer noch nicht durch...). 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 21 Jan 2009 21:15:00 +0100</pubDate>
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<item>
    <title>Peter Pan</title>
    <link>http://www.cgarbs.de/blog/archives/675-Peter-Pan.html</link>
            <category>Buch</category>
    
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    <author>nospam@example.com (mitch)</author>
    <content:encoded>
    &lt;small&gt;ISBN 0-670-84180-3&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mal wieder ein Klassiker!  Viel davon gehört, teilweise vor Urzeiten mal verschiedene Fernsehfassungen gesehen, ständig gibt&#039;s irgendwelche Referenzen darauf - ein klarer Fall von &quot;das gucke ich mir mal an&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem ich auf den ersten Seiten erstmal reinkommen musste, weil es vom Sprachstil dann doch etwas anderes Englisch ist, als ich es normalerweise gewohnt bin, hat es sich als prima Lesefutter entpuppt.  Es ist ein Märchen und eine Kindergeschichte.  Besonderes letzteres schlug sich darin nieder, dass teilweise recht abstruse Dinge vorgestellt worden und zwar &quot;einfach so&quot;.  Keine Erklärung, keine Begründung, reine Phantasie.  Das ist halt alles einfach so.&lt;br /&gt;
Auch gab&#039;s Stellen mit ganz klarer Zuschauereinbindung.  Das Buch muss man eigentlich seinen eigenen Kindern vorlesen - und dabei Simultanübersetzen :-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die direkte, schnörkellose Herangehensweise ohne große Hintergrunderklärungen sowie der allgemeine Erzählstil haben für mich die größte Faszination an dem Buch ausgemacht, da ich ja sonst eher andere Sachen lese (z.B. wunderbar technisch ausgearbeitete &lt;a href=&quot;http://www.cgarbs.de/blog/categories/94-Alastair-Reynolds&quot;&gt;Science Fiction&lt;/a&gt;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Toll! 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 04 Sep 2008 23:57:58 +0200</pubDate>
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    <title>Crooked Little Vein</title>
    <link>http://www.cgarbs.de/blog/archives/645-Crooked-Little-Vein.html</link>
            <category>Buch</category>
    
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    <author>nospam@example.com (mitch)</author>
    <content:encoded>
    &lt;small&gt;ISBN 978-0-06-072393-4&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warren Ellis schreibt in diesem Buch über die Jagd eines äußerst heruntergekommen Privatdetektives nach einem geheimnisvollen Buch, das Amerika wieder auf den Pfad der Tugenden seiner Gründerzeit bringen soll.  Daraus resultiert eine Reise (na ja, eher eine bruchstückhafte Stippvisite) in den &quot;psychosexual underbelly of America&quot;, bei dem einem fortlaufend schlimmere Perversionen um die Ohren gehauen werden.  &quot;Tantric sex with ostriches&quot; anybody?&lt;br /&gt;
Das soll vermutlich schockieren oder abstoßend wirken, aber einen /b/-Leser haut das nicht wirklich um.&lt;br /&gt;
Und leider bleibt dann nicht mehr viel von dem Buch übrig außer einer recht zusammengestückelten Geschichte ohne Tiefgang und große Überraschungen, die auch ein paar sprachlich sehr gelungene Formulierungen und kleine Gags nicht mehr retten können.&lt;br /&gt;
Die Grundaussage des Buches über Moral und Sitten auf der einen und Freiheit des Einzelnen auf der anderen Seite ist zwar richtig und wichtig, aber einfach den Voyeurismus des Lesers zu befriedigen und dann eine halbherzige Moral  hinterherzuschmeißen, die wie eine billige Entschuldigung wirkt, dass das Buch nicht selber Schund und der Leser einer der hier vorgeführten Perversen ist, hinterlässt bei mir keinen bleibenden Eindruck.&lt;br /&gt;
Vielleicht hat das Buch im amerikanischen Kulturkreis ja eine andere Wirkung. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 22 Jun 2008 00:11:48 +0200</pubDate>
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<item>
    <title>Artemis Fowl and the Opal Deception</title>
    <link>http://www.cgarbs.de/blog/archives/617-Artemis-Fowl-and-the-Opal-Deception.html</link>
            <category>Artemis Fowl</category>
    
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    <author>nospam@example.com (mitch)</author>
    <content:encoded>
    &lt;small&gt;ISBN 978-0-14-131549-2&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
Der Autor ist definitiv ein Spielkind:  Es macht ihm unglaublichen Spaß, detaillierte, ja geradezu paranoide Sicherheitssysteme zu entwerfen, die absolut unfehlbar sein müssten, um sie dann von einem absolut genialen Gehirn in fein ausgearbeiteter Weise überlisten zu lassen.  Das war schon in den früheren Bänden so, aber hier hat er sich nochmal so richtig ausgeturnt.&lt;br /&gt;
Dazu kommt, dass der Band einen starken Spannungsbogen hat.  Gleich zu Anfang geht es richtig hoch her und das hohe Niveau wird bis zum Schluss gehalten: Alleine gegen alle und einen übermächtigen Gegner, von einer Ausweglosigkeit in die Nächste.  Und ein Bösewicht, der keine halben Sachen macht.&lt;br /&gt;
Vom Bauchgefühl her würde ich sagen: Bisher der beste Band der Serie.  Den Vorgänger steckt er locker in die Tasche, da ist die Aussage objektiv, die anderen beiden sind schon etwas länger her.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Band ist insbesondere auch für Quereinsteiger geeignet, da er nach dem Schnitt in Band drei ansetzt und jede Menge &lt;a href=&quot;http://tvtropes.org/pmwiki/pmwiki.php/Main/Infodump&quot;&gt;Infodump&lt;/a&gt; gut eingearbeitet ist.&lt;br /&gt;
Lesen! 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 03 May 2008 22:42:00 +0200</pubDate>
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<item>
    <title>Artemis Fowl and the Eternity Code</title>
    <link>http://www.cgarbs.de/blog/archives/612-Artemis-Fowl-and-the-Eternity-Code.html</link>
            <category>Artemis Fowl</category>
    
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    <author>nospam@example.com (mitch)</author>
    <content:encoded>
    &lt;small&gt;ISBN 978-0-14-132131-8&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
Mal wieder ein schönes kleines Buch für Zwischendurch.  Diesmal hat sich Artemis beklauen lassen und muss nun seine Erfindung wieder einfangen, bevor durch sie womöglich noch die Welt der Feen entdeckt wird.  Das ganze mutiert dann irgendwie zu einer übernatürlichen &lt;i&gt;Mission Impossible&lt;/i&gt;.&lt;br /&gt;
Das Mischung &quot;Feen+Technik&quot; macht mir weiterhin Spaß, die Story war ganz gut und es gab auch wieder einige witzige Einwürfe.  Bestimmt kein zukünftiger literarischer Klassiker, aber das Buch soll beim Lesen Spaß machen und das hat es definitiv geschafft, weshalb es jetzt auch gleich mit dem nächsten Band weitergeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mal gucken, es soll ja demnächst ein &lt;i&gt;Artemis Fowl&lt;/i&gt;-Kinofilm rauskommen.  Aber wenn ich so an die &lt;i&gt;Harry Potter&lt;/i&gt;-Filme denke, dann lasse ich den lieber an mir vorbeiziehen. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 24 Apr 2008 21:57:00 +0200</pubDate>
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