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Symphonic LegendsSamstag, 25. September 2010
Es war mal wieder soweit: Nach Symphonic Shades, das sich auf Chris Hülsbeck konzentrierte und Symphonic Fantasies (da war ich verhindert (warum eigentlich nochmal?)), das sich mit Square Enix befasste, gab es jetzt am Donnerstag das dritte Konzert der Symphonic-Reihe: Symphonic Legends. Diesmal drehte sich alles um Nintendo - das konnte man da mal sehen, inklusive des Programms, aber jetzt haben sie die Webseite umgebaut. Deppen!
Um es kurz zu machen: Der Besuch hat sich mal wieder gelohnt! Schlips und Kragen (zumindest zu 50%) und ab in die Philharmonie in großer Gruppe - man muss das ja standesgemäß angehen. Leider war vorher und nachher keine Zeit (Münster-Köln geht ja noch, aber die Anreise aus Hannover, Kiel und München ist dann halt doch umfangreicher), um sich nochmal gemütlich zusammenzusetzen. Und ich muss sagen: das war der zweitleerste "ausverkaufte" Konzertsaal, den ich in meinem Leben gesehen habe. Getoppt nur noch 2005 in Leipzig (siehe auch Eröffnungskonzert Games Convention 2005 – Die Fans müssen draußen bleibenin der FUNime Nr. 43, S. 12 *Werbungmach*). Generell war das Konzert gut bis sehr gut. An einen Stellen hätte ich mir mehr gewünscht: Zelda hatte ich mir anders vorgestellt, da wär mehr gegangen; Mario Galaxy ist schon im Original mit Orchester eingespielt, das war jetzt wenig überraschend, es von einem Orchester gespielt zu hören und Pikmin ist zu lange her, als dass ich mich noch an die Originalmusik erinnern konnte — aber dafür können weder der Arrangeur noch das Orchester was. Aber auch all diese Stücke waren gut. Die anderen waren halt einfach noch besser :-) Hier auszugsweise ein paar Details von Schlecht nach Gut sortiert: Ronny Barrack war natürlich wieder da. Irgendwie mag ich den nicht. Er legte wie immer sein Rumgetrommel-Solo hin, bei dem ich wie immer nicht nachvollziehen konnte, was das mit einem Videospiel zu tun haben soll (diesmal hat er F-Zero gespielt) und im anschließenden Teil zusammen mit dem Orchester war er meiner Meinung nach zu laut, da kam nichts mehr durch. Na ja. Der hat halt ein Abo und darf sich da ins Rampenlicht stellen :-) Der große Endkampf in Zelda war schön ausgedehnt, toll illuminiert (es schwebten bedrohliche Wolken über dem Orchester) und es ging richtig zur Sache. Da kam man richtig schön rein und in Stimmung und dann plötzlich: gar nichts mehr. Der Kampf war einfach so zu Ende. Da hätte noch was hingemusst! Irgendeine Steigerung zum Ende der Schlacht! Das ist so, als ob der finale Boss umkippt, wenn man ihn auf 50% Hitpoints runterhat. Das geht ja mal gar nicht! Die Moderation ging dieses Mal in Ordnung! Das war schon mal schlimmer. Und rothaarige Prinzessinen im Publikum mit Raumfahrerhelmen zu erschlagen hat dann doch ungewollten Unterhaltungsfaktor. Warum aber sind japanische Namen so viel einfacher auszusprechen als "Guten Morgen"? Bei Metroid bin ich geteilter Meinung. Das war so weit durch die Mangel gedreht, dass man schon sehr gut hinhören musste, um rauszukriegen, was das überhaupt gespielt wird (ich hab's noch während des Stückes geschafft und da bin ich schon etwas stolz drauf). Das ganz wahr ziemlich weit ab vom Schuss, es klang ein wenig, als ob das Orchester gegeneinander spielt. Oder irgendwas spielt. Metroid hat so viele tolle Themen, die waren aber nicht dabei. Ich musste vom Klangeindruck her an die Wüste und die Ewoks aus dem ersten Teil Star Wars denken. An anderer Stelle las ich einen Vergleich mit 2001 - Odysee im Weltraum — meiner Meinung nach sehr passend ausgedrückt. Einerseits hat dieses Stück die musikalischen Breite des Abends bereichert, andererseits hätte mir mehr hörbares Metroid besser gefallen. In der Zugabe wurden recht gekommt verschiedene Endmusiken durcheinander gemischt, das war echt interessant zu hören. Leider fehlte hier auch wieder Metroid, das hat doch so ein schönes Ending! Total abgefahren: Der erste(?) Choreinsatz in der Zelda-Suite. Boah! Geil! Vorgeschichte: In einem vorherigen Teil des Stückes spielten die Xylo-, Marimba- und Vibraphone das Wald-Thema jeweils um ein Stück versetzt — also ein typischer Effekt aus der Tracker-Ecke, um mit mehreren Stimmen ein Echo zu erzeugen. Das kam meiner Meinung nach aber nicht so gut rüber, weil das hier ein wenig in einem Klangbrei endete: der Rest des Orchesters spielte das Thema ebenfalls und man erkannte kein vorne und hinten mehr, da auch niemand besonders herauszuhören war und den Ton angab. Nun also der Chor: Eine Solistin sang glasklar und einzeln und dann PLÖTZLICH *Gänsehaut* wurde der Hall aufgedreht: Der Rest des Chors kam dazu und sorgte für Raum, Hall, Echo und Klangverbreiterung. Vollkommen unerwartet, als ob jemand nen Schalter umgelegt hat. Das war im Endeffekt das gleiche Vorgehen wie beiden -phonen, aber: So muss das klingen! Ich bin nicht oft in klassischen Konzerten und noch weniger höre ich Chören zu, aber ich glaube, das ist nicht die normale klassische Art, einen Chor einzusetzen :-) Channel Hax! Dann wurde noch etwas weiter mit dem Chor rumgespielt. Im Ergebnis absolut genial. Der Dirigent, der an dem Abend seinen Einstand gab, war definitiv von der dynamischen Sorte. Während der Mario Retro Suite hat er auf seinem Podest getanzt. Er ist geflogen, geschwebt, hat gezappelt, gewunken und was weiß ich nicht alles. Er hat sogar die Reling hinter seinem Podest genutzt (nutzen müssen?). Damals, bei Monkey Island, hat das ganze Orchester geswingt, aber das war noch mal eine Spur wilder hier. Warum hat ihm keiner eine DDR-Tanzmatte auf das Podest gelegt? Ich hätte mich totgelacht! Ein C64 und ein Joystick standen ja schon auf der Bühne, das wär kein Problem gewesen! Bestes Stück des Abends in meinen Ohren: Die Donkey Kong Suite. Orchester-Fassungen des Themas kenne ich ja schon, aber hier wurde Aquatic Ambience, die Unterwassermusik, gespielt. Mit Solisten an Klavier und Geige. Es war einfach umwerfend. Das Stück ist einfach dafür geschaffen, so wie hier mit jeder Menge Streichern gespielt zu werden. Umwerfend! Ja, ich schreib's zweimal! Ich verlinke hier abschließend mal ein paar Fotos für den optischen Eindruck und ein Video für den akustischen — und einen kurzen Einblick in die Dynamik des Dirigenten (der ist da aber noch recht ruhig). Freihändig natürlich. (Auf dem Konzert sagte Maxi was von schlechten Einsätzen und so, das fiel mir da gar nicht auf. Nach dem heutigen Stöbern auf Youtube muss ich ihm da jetzt aber beipflichten, das ist nicht alles perfekt.) Ach ja: Nächstes Jahr gibt's wieder ein Konzert, dann ganz im Zeichen von Nobue Uematsu. *sabber*
Geschrieben von mitch
in Mario, Metroid, Musik, Symphonic xyz, Videospiele, Zelda
um
23:47
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God of WarMittwoch, 9. Juli 2008
(Ausgeliehen von Ralf - danke! Ich hab mehrere Tage gebraucht, bis ich gemerkt habe, dass das hier ja nur Teil 1 ist und ich mir Teil 2 ja auch noch ausleihen muss :-)
Worum geht's? Gemischte Schlachteplatte. Rumrennen, Monster plätten, deren Seelen aufsammeln, ein paar einfache Puzzles und ein paar Geschicklichkeitseinlagen. Das ganze grafisch äußerst opulent präsentiert (lediglich einige der vorgerenderten(!) Videosequenzen fallen auflösungsmäßig deutlich ab), ein netter Soundtrack, gutes Spielgefühl und ein sehr schönes Setting: phantastische Monumentalbauten, Tempel, Statuen, Klippen, alles dabei (ein wenig wie Shadow of the Colossus, aber leider ist man nicht so allein und ungestört. Und ein Pferd gibt's auch nicht!). Man ist im antiken Griechenland und arbeitet (sprich: kämpft) sich vom Sterblichen, der im Auftrag der Götter unterwegs ist, hoch, bis man selbst ein Gott ist. Hat man so schon mal ein Spiel beendet? Ich habe schon das nächste Sonnensystem besiedelt (Civilization), ich habe ganze Welten vor dem Untergang gerettet (Final Fantasy, Ultima), ich habe getanzt, bis mir die Füße schmerzten (Dance Dance Revolution), aber zum Gott befördert wurde ich noch nicht. Das hat mal Stil. Stil hat übrigens das ganze Spiel: Es hat hierzulande keine USK-Freigabe, ist also übelst ab 18. Das schlägt sich im Blood&Gore-Faktor sowie der gesamten Spielathmosphäre nieder: blutig, düster und brutal (übrigens laut dem Making-Of explizite Designziele. Jungs, habt ihr gut gemacht!). Es gibt sogar Titten zu sehen (das erste Mal, dass mir sowas auf der PS2 begegnet ist!): nachdem er die Hydra besiegt hat, nimmt sich unser Held zwei barbusige Mädels mit ins große Bett auf seinem Schiff. Der Weg nach Athen ist lang und immer nur aufs Wasser gucken macht starke Männer traurig. Der irgendwie liebenswerte, fiese und bösartige Charakter unseres Helden kommt nach geglückter Überfahrt so richtig zur Geltung, als er den beiden Grazien nur ein "ich will euch nicht mehr sehen, wenn ich zurückkomme" an den Kopf wirft. Viel Sprechen tut er sonst ja nicht in dem Spiel. Ein antiker halbnackter muskelbepackter Machometzler. Wer wollte so eine Rolle nicht schon immer mal übernehmen? Ganz großes Kino. Genrebedingt muss man mit einigen der üblichen Einschränkungen vorlieb nehmen: Wenn an einer Stelle der Level "zu Ende" ist, dann kann man halt nicht von der Klippe springen. Oder über den kleinen Busch klettern. Oder durch ein Fenster. Oder einfach mal eine Klappleiter mitnehmen oder schnell irgendwas improvisieren und den gesamten Pandoratempel durch Überklettern im Schnelldurchgang lösen. Irgendwie musste ich mittendrin an Metroid denken: Die Level waren - alle sehr schön und optisch passend - unterschiedlich gestaltet (Feuerwelt, Wasserwelt, Berge, eine Wüste, alte verlassene Tempel), ich schlich mutterseelenallein durch feindverseuchte Landstriche, es gab antike Schätze zu heben und die ganzen alten Tempel sahen so aus, als ob vor mir jahrundertelang keiner da war. Ein deutlicher Unterschied war aber die Geradlinigkeit: Wo man in Metroid mit Backtracking und Kartenzeichnen beschäftigt ist, spielt sich God of War so straightforward wie Final Fantasy X. Das war bei FFX ein wenig doof, ist hier aber nicht als Minuspunkt gemeint. Ein Punkt ist aber doch ein wenig enttäuschend: Direkt am Anfang startet das Spiel mit einem massiven, mehrteiligen Endgegner, der nicht durch einfaches Hau-Drauf zu besiegen ist. Imposant! Von sowas gibt's aber im weiteren Spielverlauf leider nicht mehr viel zu sehen. So richtig riesig werden die Bosse nicht mehr und so richtig interessante Taktiken braucht man auch nicht mehr. Schade. Stattdessen gibt es zwischendrin jede Menge "Standardmonster", die etwas mehr aushalten. Diese kann man in Minigames verkloppen, wozu man entweder bestimmte Tastenkombinationen treffen oder wildes Button-Mashing durchführen muss. Dazu passend gibt's dann - direkt ins Spielgeschehen integriert - besonders blutige (und lohnende) Abgänge der Feinde. Hierbei - und beim Öffnen von schweren Türen, wozu man ebenfalls Buttonmashing betreibt - ist die Steuerung zwar eigentlich einfach, aber auch immer etwas nervig und anstrengend. Und genau das macht für mich einen großen Reiz des Spiels aus: Einem vier Meter hohen wütenden Minotaurus ein Messer in den Rachen zu rammen ist (vermutlich, ich hab das noch nie versucht) eine anstrengende Angelegenheit. Und genau das Gefühl hat man auch, wenn man sich das Ergebnis am Joypad zusammenhämmert. Das muss man sich jedes Mal wieder richtig erarbeiten. Herrlich! Ansonsten ist die Steuerung zwar komplex, aber beherrschbar - nach dem Spiel hat man sein Joypad wenigstens mal komplett benutzt. Ein wenig störend ist nur, dass man, wenn man einmal eine Combo gestartet hat, diese nicht mehr abbrechen kann. Man ist dann durchaus ein bis zwei Sekunden lang blockiert, bis man wieder was machen kann - falls man nicht vorher einen auf die Nase bekommt, was die Combo abbricht. So richtig sauer aufgestoßen ist mir das aber auch nur im allerletzten Bosskampf - aber da gibt's sowieso plötzlich ganz andere Angriffsmoves und -combos, so dass man sich komplett umgewöhnen muss. Ein prima Übergang zum nächsten Absatz, denn: Der Schwierigkeitsgrad war für mich genau richtig, nur zum Schluss zog er etwas an: Am Ende des Hades habe ich bei den rotierenden Balken mit den Messern die nur umständlich erreichbaren (dick beinhalteten!) Bonuskisten liegen gelassen, da hätte ich ins Joypad gebissen, bis ich die lebend eingesammelt hätte. Und ganz am Ende im letzten Teil des finalen Bossfights bin ich so oft gestorben, ohne auch nur ansatzweise Land zu sehen, dass ich da dann den Vorschlag des Spiels angenommen habe und auf Easy umgestellt habe. Der Rest des Spiels habe ich aber in der Normaleinstellung gemeistert. Ehrlich. Fazit: God of War hat mich begeistert und die investierte Zeit (ziemlich exakt 10 Stunden laut Spielstand, da kommen nochmal 10% drauf für nicht gespeicherte Tode...) hat sich definitiv gelohnt. Genau das richtige, um sich nach der Arbeit ein wenig zu berieseln und abzuspannen. Ich freue mich auf den Nachfolger. PS: Kommt mir das nur so vor oder hat der Totengräber von Athen die gleiche Stimme wie der Colonel aus Metal Gear Solid 2?
Geschrieben von mitch
in Dance Dance Revolution, Final Fantasy, God of War, Metal Gear Solid, Metroid, Shadow of the Colossus
um
22:31
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Black Mages III steht in den StartlöchernDienstag, 11. März 2008
The Black Mages 3 wird Mitte diesen Monats veröffentlicht.
Ich bin darüber aber nicht so begeistert, wie ich dachte, das ich es wäre. Warum? Ich hab mir die Demosongs auf der Webseite angehört und bin ein wenig enttäuscht. Wie ich schon in meinem FUNime-Artikel über die bisherigen beiden Black Mages-Alben schrieb (Ausgabe 43, Seite 22), gefällt mir das zweite Album besser als das erste, weil es variantenreicher ist und abwechslungsreichere Musikstile bietet. Die Demosongs des dritten Albums klingen dagegen alle gleich, das macht mir keinen Spaß. Auch ist kein Song dabei, dessen Originalfassung ich jetzt als besonders gut betiteln würde. (Wo bleibt eigentlich mal eine Metal-Fassung von One-Winged Angel? Meine OCRemix-Sammlung hat da nichts vorzuweisen.) Einziger Lichtblick (beim initialen Lesen der Trackliste dachte ich: BOAH, GEIL!) ist für mich Darkness and Starlight, die Opernszene aus FFVI (hier mal als Beispiel die Miku Hatsune-Version - mit Rettich). Ich liebe dieses Stück, das hat mich damals schon auf dem SNES gefesselt - und da gab's auf der Tonspur gerade mal ein A und O... Ob dieses Stück das Album rausreißt? Ich werde mal abwarten und gucken. Immerhin kann ich beruhigt schlafen und muss mich nicht ärgern, dass ich das Ding noch nicht vorbestellt habe. Um aber auch mal von guter (harr, harr) Spielemusik zu reden: Gestern gab es auf meiner internen Rangliste einen Führungswechsel. Nachdem jahrelang Relics of the Chozo (Super Metroid) mein Lieblingsremixalbum war, hat sich nun beim erneuten Durchhören Bound Together (Earthbound) diesen Titel erobert. Es ist deutlich abwechslungsreicher als Relics of the Chozo und außerdem DEUTLICH umfangreicher. Gleich runterladen und anhören! (Und wer das Album schon hat: gleich nochmal runterladen und anhören. Während die ursprüngliche Fassung von Bound Together ca. 30 Tracks enthielt, gab es inzwischen klammheimlich eine Neuauflage mit 48(!) Songs, 8 Bonustracks und einer kompletten Radiosendung. Die Radiosendung kann man meiner Meinung nach getrost vergessen, der Rest ist aber ein absolutes Muss!) Comfort Stand, die ersteSamstag, 30. Juni 2007
Wie ich schon unauffällig und wenig ansprechend präsentierte, hält Comfort Stand eine Menge Musik zum Download bereit. Den ersten Schwung habe ich durchgehört und kann mit folgenden Empfehlungen um mich schmeißen:
Metroid durchMittwoch, 12. Oktober 2005
Durch! Ging eigentlich recht zügig. OK, ich gebe es zu: Da ich es nur der Completeness halber spielen wollte, habe ich mir eine Karte besorgt und danach gespielt. Echt interessant. Die vielen wirklich versteckten Geheimgänge (mal hier bomben, mal da gegen die Wand schießen) sind mir von Metroid II und Super Metroid noch sehr präsent, ab Prime scheint es sowas aber nicht mehr zu geben. Da taucht jeder Geheimgang auf dem Scan-Visor auf, damit man ihn auch im Dunkeln findet. Schade eigentlich...
Ist mal schön, so einen Klassiker zu spielen und zu sehen, wie sich die Ideen daraus weiterentwickelt haben und wieviel doch im Endeffekt beim Alten geblieben ist. Retro ist cool. Besonders auf einem großen Fernseher und mit Musik über die Stereoanlage. Der analoge Cinch-Anschluss des GameCubes tut da sein übriges :-) Und auch hier habe ich ein "Helm ab zum Gebet" im Abspann geschafft. Metroid Prime 2 Echoes durchDienstag, 11. Oktober 2005
89% complete
91% scans (oder so ungefähr) 20h 47m Ein super Spiel! Ein echter 1:1-Nachfolger von Metroid Prime. Übernimmt alles, was am letzten Teil gut war und setzt ihn konsequent fort (in der Art Konsequenz, wie es nur jahrhundertealte Spieleserien schaffen ^^). Irgendwie ist das Spiel "brutaler", als ich den Vorgänger in Erinnerung habe. Sämtliche Leichen im Spiel werden detailliert mit Todesart und -umständen betitelt. Auch die Monster mit dem wunden Punkt am Rücken (in Prime liefen die Analogien dazu in der Eiswüste herum) werden sehr detailliert in kleine Teile geschossen, bevor sie umfallen. Das ist zwar kein Weltuntergang, fiel mir aber auf. Das Licht-/Dunkel-Thema ist interessant, erinnert aber irgendwie auch stark an Legend of Zelda - A Link to the Past. Spaßig sind die Gegner in der Sanctuary Fortress, die die Computersysteme in Samus' Kampfanzug abstürzen lassen. Überhaupt ist die Sanctuary Fortress ziemlich genial: sehr technoides Leveldesign und passende Musik. Erinnert mich an das Ende von Metal Gear Solid 2. Mir ist mal wieder aufgefallen, dass ich mich nicht nur in "echt" etwas von großen Höhen zurückhalte: Auch in Computerspielen ist das Hangeln über bodenlosen Abgründen bei mir immer mit einer Extraportion Kribbeln im Magen verbungen. Was mich verwundert hat, ist, dass kein von den Ing übernommener Luminoth auftaucht. Das wäre doch mal ein Gegner. Mein Fertigstellungsgrad bei Spielende hat Samus den Kampfanzug im Abspann gegen etwas bequemeres austauschen lassen - die Frisur passt ja sowas von voll nicht! Bäh! Überhaupt ist der Abspann recht lahm. Der Schwierigkeitsgrad ist nicht immer leicht, aber schaffbar. Jeder Boss ließ sich mit "jetzt erstmal ins Bett und morgen ausgeschlafen noch einmal probieren" erledigen. Mit fünf Anläufen war der Spider-Ball-Boss dabei der nervigste - unter anderem auch deshalb, weil man ausgerechnet da nur in gehöriger Entfernung speichern kann. Jetzt mache ich erstmal die Serie voll: Ich habe Metroid II auf dem GameBoy durchgespielt, Super Metroid zusammen mit Dennis auf seinem Super Nintendo, Metroid Fusion auf Maxis GameBoy Advance und Metroid Prime beinahe auf dem GameCube. (Warum nur beinahe? Meta-Ridley war für mich unschaffbar. Den musste Basti für mich besiegen - worauf ich dann am finalen Boss gescheitert bin. Nur auf den letzten Bossfight und den vermutlich kurzen Abspann hatte ich keinen Bock. Ich habe ja den Soundtrack, da ist die Abspannmusik drauf.) Was fehlt? Das Ur-Metroid auf dem NES. Netterweise ist genau diese Version auf der Metroid Prime-Scheibe mit enthalten. Retro, ich komme! (Feiner Zug von Nintendo, sowas. Ich habe auch Zelda - Ocarina of Time auf dem GameCube durchgespielt.)
Geschrieben von mitch
in Metal Gear Solid, Metroid, Zelda
um
23:00
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KonsolenwechselFreitag, 9. September 2005
Damit ich endlich mal Metroid Prime 2: Echoes spielen kann, werde ich nächste Woche meine Playstation 2 mit dem GameCube meines Bruders tauschen. Aus dem Grund habe ich heute mal meine Speicherkarten aufgeräumt.
Im gleichen Atemzug (die Spielstände haben dran glauben müssen) habe ich dann auch endgültig meine Ambitionen, Final Fantasy V zu beenden, begraben: Ich komme nach der langen Pause nicht mehr in Spiel, Specials und Charakteraufbau rein (ganz von vorne will ich auch nicht wieder anfangen). Die Story ist so gut wie zu Ende, jetzt sollten nur noch mehr oder weniger heftige (Boss-)Kämpfe kommen, also sollte ich nichts verpassen, wenn ich jetzt aufhöre. Und ich kann Basti sein Spiel endlich wieder zurück geben (ich hab's inzwischen >1.5a ausgeliehen). Bis zum Eintreffen des GameCubes werde ich mich mit Metal Gear Solid 2: Substance vergnügen (spiele ich gerade zum 2. Mal durch) und falls dann noch Zeit ist, mit Metal Gear Solid 3: Snake Eater (wäre dann auch ein Replay). Und ganz vielleicht schaffe ich endlich mal den letzten Level von Space Channel 5. Dummes Mehrfamilienhaus hier. Ich habe seit meinem Einzug kein Dance Dance Revolution mehr gespielt. Die guten Konami-Tanzmatten lagern im Keller.
Geschrieben von mitch
in Dance Dance Revolution, Final Fantasy, Metal Gear Solid, Metroid, Prince of Persia, Videospiele
um
14:25
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Kommentaremitch zu Geht doch!
So, 05.02.2012 13:31
Nachtrag: PowerLAN ist in dies
em Haus nicht zu gebrauchen, d
as lief genau ein Mal und dann
nie wieder. Geräte anst [...]
mitch zu SEL FF 54 OB/ZB
So, 05.02.2012 11:47
Spammer, die es vergessen, ein
e URL in ihrem Posting abzukip
pen, werden hier natürlich nic
ht gelöscht :)
Jue zu Untergang des Abendlandes
So, 15.01.2012 16:07
Mein Reden! Ich weiß aber auch
nicht, wie man die Leute erzi
ehen soll. Niemand weiß mehr,
wie man Signaturen korre [...]
Kiewie zu Datenschutzparanoia
So, 11.12.2011 14:02
Die Bestimmungen gibt es meine
ich für jeden, der auf einen
Bildschirm prallt, allerdings
überprüft das in so klei [...]
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