Was bringt man sich aus Japan mit?
Einerseits ist natürlich älterer Gebrauchtkrams durchaus interessant: billige (Ferkel-)Manga, CDs und Videospiele z.B. aus dem BookOff sind was ganz feines. Andererseits sind besonders Bücher schwer, was den Transport nicht gerade vereinfacht (mein Koffer hatte nur 5kg Übergewicht, der Rucksack wurde nicht gewogen, war aber bestimmt auch über den erlaubten 10kg - Empfehlung: Japanische Fluggesellschaft statt z.B. Lufthansa, die nehmen Übergewicht meist anstandslos hin und wenn nicht, ist's auch nicht schlimm: bei JAL stand was von 1% Aufschlag auf den Flugpreis pro kg, das sind knapp 5€/kg. Vom Hörensagen geht das bei Lufthansa beim kleinsten Verstoß gleich im dreistelligen Bereich los...). Videospiele haben den Nachteil, dass ich die interessanten nicht versteht. Manga sowieso (Ferkelkram hat das Problem weniger).
Irgendwelchen Klumpatsch nur deswegen zu kaufen, um ihn hierzulande teuer zu verticken, halte ich persönlich für doof.
Pencilboards liegen bei mir nur im Schrank, wie ich nach der ersten Sammelwut gemerkt habe, da bin ich inzwischen von weg :-)
Was bleibt noch schönes? Figuren. Die stören so schön beim Putzen auf dem Wohnzimmerschrank und stauben so nett voll. In der Richtung habe ich also ein wenig Ausschau gehalten. Sehr gutes Pflaster für dieses Laster sind z.B. die Bring&Buy-Läden in Akihabara: Da kann man einen Glaskasten mieten und sein gesammeltes Zeug dort verkaufen. Das ist zwar verdammt unübersichtlich, weil jeder dort seinen privaten Krempel verkauft und natürlich nichts auch nur ansatzweise sortiert ist, aber andererseits sollte man dort auch was interessantes finden können.
Als Pangya-Fan fand ich das natürlich toll, dass es da drüben auch Figuren gibt:
Alt, aber bezahlt: Mit den richtigen Produkten kann mich auch
Neon Genesis Evangelion noch locken:
Und nochmal Studio Gainax, diesmal aber was aktuelles:
GorillaPod ist toll. Aber: unbedingt mal um vernünftige Beleuchtung für solche Fotos kümmern.