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Geht doch!Sonntag, 8. Januar 2012
Wir haben der Analogsatellitenabschaltung jetzt ein Schnippchen geschlagen.
Telekom Entertain bestellt (Fernsehen übers Internet), Netzwerk ins Wohnzimmer gelegt und bei der Gelegenheit mal das Wohnzimmer umgeräumt, da wir nun nicht mehr auf die Antennenbuchse angewiesen sind. Entgegen meiner penetranten Rumunkerei ist uns dabei nicht das Internet abgeschaltet worden. Pünktlich am Freitag wurde das DSL von 6000 auf 16000+ hochgeschaltet, was sich sofort beim ersten Download bemerkbar machte. Am Samstag dann den Media-Receiver angeschlossen: Auch das klappte auf Anhieb. Nachdem wir festgestellt haben, dass ein geroutetes WLAN-Netzwerk kein Bild bringt, waren wir fix beim Blödmarkt und haben uns zwei Powerlan-Adapter besorgt. Trotz der recht abenteuerlichen Stromverkabelung hier im Haus hat auch das auf Anhieb geklappt. Jetzt läuft das Fernsehen im Wohnzimmer übers Internet, hat besseres Bild als vorher, ist flexibler beim Aufstellen (braucht nur noch ne Steckdose) und Spaßfunktionen wie Videoload Bis auf die absichtlich experimentelle Bastelei mit dem WLAN klappte auch wirklich alles Plug-and-Play aus der Tüte.
Geschrieben von mitch
in Computer, Film, Irgendwas, Shopping
um
10:05
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We fail again, Doctor Jones!Donnerstag, 5. Januar 2012
An dieser Stelle sollte eigentlich ein Link auf die Meckerei zu meinem letzten, total dämlich zu bedienenden Funkwecker stehen, aber den Blogartikel habe ich wohl damals gar nicht geschrieben! Fail meinerseits. Stellt Euch einfach vor, ich hätte schon mal qualifiziert über das gleiche Thema gemeckert und kann hiermit beweisen, dass das nicht besser wird…
Die Menschheit ist technologisch ganz gut unterwegs: Sie bekommt langsam das Problem mit dem Abreißen der ersten Blätter von einer Klopapierrolle in den Griff und auf dem Mond waren wir auch schon. Zeitmesser gibt es schon sehr lange und spätestens seit der Lösung des Längenproblems haben wir auch da eigentlich alles wichtige geschafft, was es zu tun gibt. Na ja, nicht ganz. Seit sich mein depperter, blöd bedienbarer, aber immerhin funktionaler Funkwecker (siehe nicht oben – das schlimmste, was manchmal passierte, war, dass ich eine Stunde zu früh auf der Arbeit war…) sich nach einer ausgelaufenen Batterie komplett verabschiedet hat, war ich auf der Suche nach einem Ersatz. Handy am Bett ist doof Immerhin klingelt es morgens pünktlich. Nach dem letzten Uhren-Desaster hatte ich mir fest vorgenommen, den Neuerwerb vorher im Laden zu testen und auf mögliche Designfehler abzuklopfen. Darüberhinaus wurde mir angeraten, bloß nichts bei Tchibo zu kaufen, die könnten Kaffee, aber sonst nichts. Was ich natürlich ignorierte. Denn: Tchibo hat unter der Marke TCM aktuell einen Funkwecker im Angebot. Also mal im Laden ausgepackt und geprüft: Funkwecker, Batterie anbei, analoge Anzeige (Minuten-, Stunden- und Weckzeitanzeiger), ein Druckknopf "Snooze/Licht" (gut: oben drauf, nicht irgendwo versteckt), ein Drehknopf für die Weckzeiteinstellung und ein mechanischer Schiebeknopf für Wecker an/aus. Zu Hause dann der erste Zweifel: Mist, der Wecker ist analog, der macht doch wohl nicht die ganze Nacht direkt neben meinem Ohr tick-tack? Nein, Glück gehabt: mangels Sekundenzeiger läuft er sehr ruhig. Nur beim ersten Fixen der Zeit über Funk rattert er etwas, weil sich die Zeiger da schnell drehen. Also alles bestens! Leider blieb es nicht dabei. Die Zeit hat sich funksynchronisiert, ich stelle das Ding abends ans Bett, stelle die Weckzeit ein (das scheint vollmechanisch zu funktionieren, so wie sich das anfühlt), schalte den Weck-Knopf scharf und bette mich. Nächster Morgen: Ich wache, wie sich das gehört (und ich habe bis heute nicht verstanden, wie ich das immer schaffe) drei Minuten vorm Wecken auf. Was ich da natürlich noch nicht wusste, da ich ja gerade aufgewacht war. Also die Drucktaste "Snooze/Licht" gedrückt und festgestellt: "Ah, gleich müsste er klingeln. Das warte ich mal ab, ich will das Wecksignal ja auch mal hören, dann drehe ich mich nochmal für drei Minuten um und mache die Augen zu." *augenzumach* *abwart* *längerwart* *einschlaf* 20 Minuten später: Huch, spät, warum hat hier nichts geklingelt? Meine Schlussfolgerung (Programmierer lässt grüßen) ist folgende: Weil das alles so komisch halbmechanisch läuft (der Hinweis, dass man über die Snooze-Funktion das Klingeln maximal ca. 30-40 Minuten verschieben kann, schob mir eine Augenbraue hoch: Wozu soll das gut sein? Woran erkenne ich, wenn ich bei der letzten Verschiebung bin? Und klingelt er dann nochmal oder gar nicht?), ünterdrückt ein Einschalten der Beleuchtung (die Taste macht ja "Licht" und "Snooze") nicht nur ein aktuelles Klingelsignal für die nächsten 3-4 Minuten, es unterdrückt im Falle von "es klingelt noch nicht" auch das erstmalige Klingeln in den nächsten 3-4 Minuten. Auswirkung siehe oben: Zu ungünstiger Zeit das Licht eingeschaltet, es klingelt nicht, man verschläft. FAIL. (Es könnte natürlich auch sein, dass der Wecker einfach kaputt war, aber meine Erklärung ist viel toller.) Wenigstens nahm der Laden den Wecker anstandslos zurück (ich war mit meiner tollen Erklärung erst halb durch, als sie schon die Formulare ausgefüllt hat, was das wohl zu bedeuten hat?). Nun bin ich also wieder auf der Suche. Erkenntnis: Es ist noch viel schwieriger, einen funktionierenden Wecker zu finden, als ich sowieso schon annahm. Also, ob wir wirklich schon auf dem Mond waren? Vielleicht haben die Mondverschwörer ja doch Recht. DatenschutzparanoiaSonntag, 11. Dezember 2011
Ich mag es ja schon mal gar nicht, an der Kasse mit Namen angesprochen zu werden. Das geht keinen der umstehenden was an.
Neuer Rekord des "wir tratschen rum, was auf Deiner ec-Karte steht" ist meine Apotheke: Die schreiben doch tatsächlich auf den ausgedruckten und von mir unterschriebenen ec-Beleg (die arbeiten nicht mit PIN) handschriftlich meinen Vor- und Nachnamen drauf. Auf die Frage, was das denn wohl soll, kam die Antwort "die Unterschriften kann ja keiner lesen, für den Fall, dass da irgendwas ist." Den Hinweis, dass sie Kontonummer, Kartennummer und Bankleitzahl auf dem Beleg stehen haben und ich auf dessen Rückseite unterschreibe, dass im Falle der Nichtbezahlung meine Bank meinen Namen und meine Adresse rausrückt, hat sie überhaupt nicht kapiert. Warum ich das blöd finde, bei denen namentlich in einer Zettelkiste zu landen, natürlich erst recht nicht. Ich glaube mal kaum, dass die sich das an der Kasse selbst ausgedacht haben, das kommt bestimmt vom Chef. Das war bestimmt auch derjenige, der auf die Idee kam, die Kassen mit "PC-im-Monitor"-Dingern von Medion auszustatten. Soweit ja nichts schlechtes, aber Glare-TFTs? In der Ladenbeleuchtung? Gut, man kann das als Datenschutz deklarieren, aber wenn nicht mal die Bediener der Kasse was lesen können… Gibt's da nicht irgendwelche Arbeitsplatzschutzverordnungen oder gelten die nur für Leute, die "richtig" am PC arbeiten? *raaaaaage* *raaaaant* :-) (Wie ist denn "ec-Karte" heutzutage eigentlich richtig? Giropay? Maestro?) MultitalentMontag, 3. Oktober 2011
Also ich mache ja von Holzbauarbeiten über Fenstermalerei bis hin zu Kuchenbacken und essbaren Piratenschiffen so ziemlich alles, aber das ist neu:
Ich bin eingeladen, meine Street-Art-Exponate auf einer Ausstellung mit angeschlossenem Dubstep-Konzert zu präsentieren. Da meine frühe Begeisterung im Sandburgenbauen nun so gar nichts mit urbaner Kunst zu tun hat (wir mussten immer bis ans Meer fahren; ich erinnere mich noch an die Enttäuschung in Lemvig: Kies statt Sand!), kann sich wohl nur jemand auf Flickr verlaufen haben. Oder hier ins Blog. Beiden Sachen ist gemeinsam: Ich hab nichts geklebt, ich hab nur fotografiert. Wenn ich male (z.B. in langweiligen Telefonkonferenzen), sieht das Ergebnis eher so aus: Na ja. Zeit, da hinzigehen, habe ich eh keine, aber ich fühle mich jetzt einfach mal geehrt, da als Künstler eingeladen worden zu sein, statt das für eine zu wild angekurbelte automatische Einladungssoftware zu halten und verlinke den Spaß: DUB!ME — 14.10. 23 Uhr Forum Bielefeld Geht da hin. Und macht ein paar Fotos, was so ausgestellt wird, ich werde denen jetzt zusagen, dass sie gerne Fotos von mir präsentieren dürfen, vielleicht findet man ja was ;-) Und laut Statistik ist das jetzt der 1002. freigeschaltete Artikel. Da hab ich also ein Jubiläum verschlafen. Na ja. In den nächsten sechseinhalb Jahren kriege ich die nächsten 1000 Artikel auch noch voll.
Geschrieben von mitch
in Foto, Irgendwas, Musik, Veranstaltung
um
00:46
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Das Mutti hat Geburtstag…Montag, 15. August 2011
…gehabt und das haben wir gefeiert.
Hab ganz vergessen, wie sehr mir diese alle-reden-durcheinander-und-haben-einen-an-der-Waffel-Familientreffen gefallen. Und alle Mitgeschlepptinnen passen da wunderbar rein. Und lecker überfressen haben wir uns natürlich auch. War super! Nachbereitungstechnisch muss ich jetzt nur noch die Blaue Elise loswerden. (Kriegen wir eigentlich eine Fotogalerie mit allen familiär benamsten Vehikeln zusammeln?) Natürlich auch nicht vergessen: Text lernen! Und completely unrelated: Na, wer kennt diesen jungen Mann? Tolles Foto, wie ich finde. Unterstützt das junge Model und insbesondere die aufstrebende Künstlerin und geht shoppen!. Tolle SachenMontag, 1. August 2011
Ist ein wenig ruhig hier in letzter Zeit, aber ich kenne jetzt wenigstens zwei neue tolle Sachen:
Ziemlich abgedreht und krank dagegen die aktuelle Bernd das Brot-Nachtschleife. Fußballtippen 2010/2011Freitag, 24. Juni 2011
So. Dieses Jahr hab ich manuell getippt, da ich keinerlei Zeit und Lust hatte, das zu automatisieren. Also einfach so grob auf Tabellenplatzierung und die letzten Spiele getippt und das Bauchgefühl walten lassen.
Dabei habe ich eine tolle Idee (genetischer Algorithmus) und sogar schon eine Beispielumgebung, in der sich die verschiedenen Algorithmen austoben können. Aber für die finale Implementierung und das Zusammenknoten der Spielergebnisse mit der Simulationsumgebung konnte ich mich nicht aufraffen. Meine Freizeit gab interessanteres her. Ergebnis: Gnadenlos vorletzter Platz (irgendwer hat mittendrin nicht mehr mitgespielt, den hab ich dann eingeholt). Immerhin war ich bei den Spieltagssiegen mit 5 Siegen vorne mit dabei. Was in Kombination „ganz hinten, aber viele Spieltagssiege“ für mich bedeutet „hat so absolut keine Ahnung, dass er immer und ausschließlich dann punktet, wenn der Spieltag so unvorhersehbar gelaufen ist, dass jeder mit halbwegs Ahnung was komplett anderes getippt hat“. Freuen kann ich mich darüber, dass ich, wenn ich nicht mal wieder das rechtzeitige Tippen eines ganz bestimmten Freitages vergessen hätte, definitiv einen Spieltagssieg mehr gehabt hätte. Dann wäre ich in der Disziplin „Tagessiege“ der beste gewesen. Das wäre ja mal die einzig notierenswerte Leistung in meiner gesamten Tippspielkarriere. Na ja, das Leben muss so auch weitergehen. Es passieren genug andere schlimme Dinge. Schade, dass unsere Tipptabelle schon der Frauen-WM weichen musste, ich kann die alten Daten nicht mehr einsehen. Ich wäre neugierig, ob ich, wenn ich meine vergessenen Tipps (das passiert ja ständig, ich hab mich ja schon ausgiebig drüber aufgeregt, ich hab einfach andere Sachen im Kopf, als an dieses blöde Tippen zu denken...) prozentual rausrechnen würde, vielleicht einen Platz höher käme. Aber da die Tabelle schon gelöscht ist, ist das Makulatur. Und Makulatur ist, wie ich letzten Freitag erfahren habe, nicht nur ein geflügeltes Wort, sondern auch in Möbelhäusern und Baumarkten kaufbar. Ich habe gestaunt. Die allwissende Müllhalde stellt den naheliegenden Zusammenhang ganz gut dar. reimported + unkaputtbarDienstag, 14. Juni 2011Faszinierend. Vor zehn Tagen gekauft. Acht Tage lose im Rucksack durch die Gegend gekullert, währenddessen dreieinhalb Stunden im Flugzeug, fünf in der Bahn und mehr 150km mit dem Fahrrad durch Kroatien miterlebt. Sieht, von einigen ganz kleinen Dellen abgesehen, immer noch aus wie am ersten Tag. Es lebe die Nahrungsmittelkonservierung. Update auf Debian 6.0 SqueezeMontag, 7. Februar 2011
Für mich völlig unerwartet kam heute das Release von Debian Squeeze. Das hatte ich den Tag über natürlich was sinnvolles zu tun :-)
Inzwischen habe ich meinen Laptop, meinen Heimserver, ein paar chroots sowie meinen Rootserver auf Squeeze umgestellt. Von ein paar Stunden Ausfallzeit des Rootservers (wer hat's gemerkt?) mal abgesehen ohne nennenswerte Probleme. Hier mein bisheriger Kurzbezicht:
Großes Lob ans Debian-Team für die ganze Arbeit! Ach ja: Und da jetzt der Squeeze-Freeze vorbei ist, ist heute die neueste Version von reniced von unstable nach testing gewandert :-)
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SucheKategorienKommentareJue zu Untergang des Abendlandes
So, 15.01.2012 16:07
Mein Reden! Ich weiß aber auch
nicht, wie man die Leute erzi
ehen soll. Niemand weiß mehr,
wie man Signaturen korre [...]
Kiewie zu Datenschutzparanoia
So, 11.12.2011 14:02
Die Bestimmungen gibt es meine
ich für jeden, der auf einen
Bildschirm prallt, allerdings
überprüft das in so klei [...]
Anne zu SEL FF 54 OB/ZB
Do, 13.10.2011 02:51
Ich schlage heute Morgen die T
ageszeitung auf und lese, dass
es mit www.cgarbs.de weiterge
ht
mitch zu Excel-Hexe
Di, 11.10.2011 23:29
Und aus aktuellem Anlass habe
ich das ganze nochmal dienstli
ch produktiv in COBOL implemen
tiert mit dem Zusatz "er [...]
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