So, nun ist die Amazonlieferung auch komplett. Ich verstehe immer noch nicht, wieviel Gewinn die an mir machen müssen, wenn sie auf ihre eigenen Kosten eine FEDEX-Lieferung über den großen Teich in zwei Teile packen können, nur, damit ein Kalender 7 Tage vor dem ganzen Rest da ist.
Japanische Freundlichkeit halt. Die unternehmerischen Uhren da ticken anders.
Also, was haben wir da? (von oben nach unten und rechts nach links)
- Natürlich den obligatorischen Studio Ghibli Calendar. Die Bilder sind ja vorne alle drauf, da muss ich ihn nicht aufmachen. Wie üblich hat er mehr Bilder als Monate, das ist immer eine logistische Herausforderung. Beim Angucken fallen mir jetzt drei Fragen ein: Wann gucke ich endlich meine Totoro-DVD? Wann Gedo Senki? Und wann erscheint die Ponyo-DVD?
- Dameyome Nikki. Da bin ich über eine Empfehlung bei Ataru drüber gestolpert (ha! der Artikel war wirklich neuer als der ?p=31). Ich werde zum Inhalt jetzt nichts schreiben, das hat er wunderbar zusammengefasst. Bei der Verständlichkeit kann ich ihm zustimmen: Einige Gags erschließen sich jedem, bei anderen braucht man ein wenig Kenntnisse der japanischen Kultur. Bei einigen konnte ich mir mit meinen Japanischbröckchen was erschließen und bei anderen schließlich werfe ich das Handtuch (was bitteschön hat Yome für ein Verhältnis zu ihrer Nachbarin? Da ist immer viel Text O_o). Wenn ich mal ganz viel Zeit habe (-_-); könnte ich den Manga für Übersetzungsübungen nutzen. 4-Panel mit tendenziell wenig Text macht sich da ganz gut, scheint auch eher Umgangssprache zu sein.
Ich hab's bereits fast durch. Drei Daumen hoch!
- Die beiden Potemayo-Mangas. Zugegebenermaßen hab ich noch gar nicht reingeguckt. Guchuko war mein letztes Cosplay und ich warte auf ein US-Release des Animes.
- Der Nachfolgemanga von Mimi wo sumaseba - just for completeness, lesen kann ich den eh nicht :)
- Die ersten beiden Bände OL Shinkaron in der bilingualen Fassung. Da bin ich auch über Ataru drauf gekommen, der hat nämlich auf diesen alten FUNime-Artikel verlinkt. Sehr spaßig und deshalb leider auch fast schon durchgelesen. Kodansha Bilinguals sind gut, von denen habe ich ja schon ganz früher im Fan-Larvenstadium Love Hina gelesen. Leider sind Band 3 und 4 von OL Shinkaron nicht mehr über Amazon.co.jp zu bekommen, da muss ich mich nochmal für teuer auf dem Gebrauchtmarkt umsehen fürchte ich...
Hinten im Werbeteil ist mir aufgefallen, dass Kodansha auch eine bilinguale Ausgabe von Sazae-san hat. Das muss ich mir natürlich auch mal holen!
- FINAL FANTASY REMIX - da ist drin, was draufsteht: Spielemusikremixmusik. Läuft hier übrigens gerade, während ich diese Zeilen tippe.
- ウッーウッーウマウマ(゜∀゜) - eine Single randvoll mit sieben Versionen Caramelldansen. Erstaunlich erträglich :-) (ranma hat die auch und die hat's mir angetan und darum hab ich die jetzt auch)
- Drei SUPER BEST TRANCE-CDs. Da bin ich mal drüber gestolpert und das ist genau das richtige, um es laut im Auto zu hören (wenn ich mal mit meinen ganzen Ayreon-Scheiben fertig bin, die sind zwar inhaltlich ganz anders, lassen sich aber auch ganz hervorragend im Auto hören).
Und das vorausgeschickte Extrapaket hat den Rumiko Takahashi Kalender 2009 enthalten. Der ist ausgesprochen hübsch, den hab ich aber nur ganz schnell im Vorbeigehen abgelichtet:
Heute schaut mal bitte drüben bei Melonpan vorbei, der hat einen netten Artikel über Fansubs.
Ich lachte. Viel.
Dank an runni, der das breitgetreten hat, ich komme ja leider nicht mehr dazu, den Melonpan selber zu lesen...
Uuuuuund Schluss.
Folge 23 und 24 sind nochmal richtig finster fies böse. Kein Vergleich zu den ersten vier Folgen, das könnte glatt eine andere Serie sein... Hat sich prima entwickelt, bleibt in sich aber stimmig. Aber warum trägt unser scharfschützender Freund eigentlich einen MGS-tauglichen Tarnumhang, wenn seine kilometerlange Kanone sowieso rausguckt?
Folge 25 bereitet auf den Abschluss vor, der dann in schließlich mit einer der größten Rückblenden meiner bisherigen Filmgeschichte auffährt. Das beantwortet einige offene Punkte, geht ein wenig auf meine Lieblings-Hintergrundgeschichte ein und ist so umfangreich, dass ich mich am Ende der Rückblende gefragt habe: Hey, was war eigentlich vor der Rückblende? Wo geht's denn jetzt weiter?
Der Abschlusskampf hat eine paar Szenen, die auch dem Gun Kata zur Ehre gereicht hätten.
Das Ende ist nicht schlecht, aber so ganz befriedigt hat es mich nicht. Schade.
Aber es hätte auch definitiv schlimmer sein können.
Fazit: Super Serie!
Und ein tolles Gefühl, endlich mal was aus meinem DVD-Regal geguckt zu haben. Ging ja noch halbwegs "nebenbei", mal gucken, ob ich mir gleich mal was als nächstes aussuche. Vielleicht mal ne kurze OVA oder einen meiner Kinofilme...
Ich glaube, dass ich Folge 17 jetzt schon zu meiner Lieblingsfolge erklären kann. Es geht ausschließlich um Rem, die Anfänge der ganzen Geschichte und so weiter. Genau das, was ich an der Serie so mag. Ich schwelge.
Die 18 geht in der gleichen Richtung weiter, dramat- und tragisch.
Die 19 dagegen etwas ab. Sie ist nicht schlecht, aber spielt einfach nicht in der gleichen Liga. Allerdings reicht ein kleiner Auftritt von Meryl, um der Folge dann doch noch bleibenden Wert zu verschaffen. Talk about character development.
Und wieso hat die einen fertig gepackten pinken Rollkoffer in ihrem Spind stehen? Das ist doch absurd :-)
Folge 20 und 21 sind wieder sehr gut, viel Story, keine leichte Kost.
Folge 22 fällt wieder etwas ab (ich kam mir vor wie im Land der Raketenwürmer - und im Land des Cel-Recyclings), gewinnt aber am Ende durch eine (hier nicht gespoilerte) Vash-Wolfwood-Interaktion auch wieder an Wichtigkeit.
Irgendwie das gleiche Muster wie auf der vorhergehenden DVD: Eine sehr gute Folge, eine sehr gute Folge und dann eine nicht ganz so tolle Folge mit aber mindestens einem wichtigen Moment.
Vash hat ein ähnlich tragisches Schicksal wie der Highlander. Nur schlimmer in meinen Augen.
Apropos Augen: Spätestens jetzt scheint sich das Kantenflimmern gelegt zu haben. Das war wohl nur ein Problem der ersten Scheiben.
Ebenfalls muss ich mich mal über die Vorschauen auf die kommenden Folgen auslassen: Die sind nämlich auch super gemacht. Meist gibt es eher philosophische Texte, natürlich unterlegt mit Szenen aus der nächsten Folge, beides auch zueinander passend und nicht gelogen. Das tolle daran: man weiß gleichzeitig schon was von der nächsten Folge und doch wieder auch nicht. Eine Gratwanderung aus Foreshadowing und Spoilern. (Nein, ich verlinke jetzt keine Einträge aus dem TV-Tropes-Wiki, da hab ich heute schon genug Zeit verbracht...).
#14: Langweilige Füllfolge ohne tieferen Inhalt. Und fast ohne Vash.
#15: Ui, jetzt geht's ab. Richtig. Viele Tote, böse Bösewichte und dabei spielt Musik. Das könnte von Tarantino sein.
#16: Und es geht weiter... und es wird interessant. Und die beiden Mädels scheinen auch eine größere Rolle zu bekommen, als ich vom Manga noch in Erinnerung habe. Und da ist eine zweite Stand-off-Totale mit Fisheye-Perspektive. Ganz fein.
Wha! Wo ist mein erster Trigun-Eintrag hin? Wer hat den denn aufgefressen?
Na ja, Kurzfassung: Der Artikel enthielt primär Verwunderung darüber, dass ich am Wochenende mal ganz spontan zwei DVDs in den Player geschoben und durchgeguckt habe (Verbrauch der Bonuszeit durch die Uhrenumstellung?), dass mir die Serie gefällt, dass ich den Manga mag, dass die Serie sehr comedy- und actionlastig startet und ich, da ich großer Fan der eher düsteren Hintergrundgeschichte bin, auf den Wegfall der Comedy und den Schwenk zu eben jenen tragischen Elementen scharf bin. Außerdem ist der Manga für mich so lange her, dass ich mich, obwohl sich die Story grob am Manga orientiert, trotzdem noch von Storytwists überraschen lassen kann.
Ich mag die Musik.
Ich mag die durchgeknallten Bösewichte.
Ich mag die wechselnden Zeichenstile (SD-Vash vs. böser Vash).
Ich mag die Handarbeit (z.B. leichte Flecken auf den Aquarell(?)-Himmeln, die beim Kameraschwenks wandern). Auch, wenn die eine oder andere Szene ein paar Frames mehr vertragen könnte.
War Wolfwood im Manga auch so ein lustiger Geselle?
Gab's im Manga auch diese unterschwelligen Romantikandeutungen zwischen Vash und Meryl bzw. Wolfwood und Millie?
Oder bilde ich mir das nur ein?
Und auf der 4. DVD dreht die Serie richtig auf: Eindeutig nicht mehr nur Comedy. That's some serious shit, man. Absolut genial!
Leider schließt die Scheibe dann mit einer eher langweiligen Recap-Episode ab, aber es wird bestimmt wieder besser.
Ich bin erstaunt, dass ich das momentan schaffe, weiterhin täglich eine Scheibe zu gucken. Man muss also nur wollen. Genug Guckfutter für die kalte Jahreszeit habe ich ja (reicht für eine kleine Eiszeit werden).
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Dieser Manga ist die Vorlage des gleichnamigen Kinofilms von Studio Ghibli. Er ist auf Englisch erschienen, was man von den Vorlagen für Mimi wo sumaseba ja leider noch nicht sagen kann.
Der Manga hat keine tiefgründige Story und ist mit nur einem Band auch überschaubar und kurz. Das sind beides zwei Eigenschaften, die sich meiner Meinung nach auch im Film wiederfinden: Kein anderer mir jetzt gerade einfallender Ghibli ist dermaßen kurz und oberflächlich (Gedo Senki hab ich ja noch nicht geguckt...). Trotzdem hat mit der Film Spaß gemacht - ebenso so ist es auch beim Manga.
Kurzzusammenfassung: Ein Mädchen gelangt ins Katzenkönigreich und soll dort die nächste Prinzessin, ist davon aber nicht sehr angetan und muss fliehen, bevor die Sonne aufgeht und ihr der Rückweg auf immer verwehrt bleibt.
Gerade der Anfang geht ein wenig "tiefer" als das, was mir vom Film in Erinnerung geblieben ist: Es geht um Harus Schulleben und die üblichen Probleme, das ganze (wie auch der Rest) präsentiert in einem runden, geschwungenen Zeichenstil, vielen Flächen und Schraffuren, sternglitzernden Augen und eher weniger SD. Sieht aus wie ein Shoujo-Manga. Für mich alles schon mal große Pluspunkte, das sieht im Film nicht so aus :-) Irgendwie erinnert mich der Stil an Tokikake.
Die Story weicht nicht stark vom Film ab und die halb in eine Katze verwandelte Haru ist besonders putzig. Leider, leider kommt der durchgeknallte König hier nicht so gut raus, im Film dagegen ist er definitiv der coolste Charakter.
Da ich meinen Bruder dieses Wochenende sehe, wollte ich ihm unbedingt Paprika aufs Auge drücken. Der Film ist so gut, den muss er sehen. Und weil beides im gleichen Paket kam und Tokitake auch nicht schlecht ist, sollte er den gleich dazu bekommen. Und für den Fall, dass er Gefallen an Satoshi Kon findet, hab ich gleich noch Perfect Blue, Millennium Actress und Tokyo Godfathers mit dazugepackt... Jetzt die Überraschung: Er hat sich überhaupt nicht gewehrt! Stattdessen hat er mich gefragt, ob ich The Place Promised In Our Early Days kenne, da hätte er was drüber gelesen und das klang interessant. Nunja :-) Die DVD kam also gleich mit auf den Stapel. Und da man auf einem Bein nicht stehen kann, Hoshi no koe natürlich auch. Meine kleine Medientasche (ich bin gerade mal 2 Nächte außerhäusig) war also schon gut gefüllt. Da er mir noch ein paar Bücher von Alistair Reynolds zurückgeben wollte, habe ich ihm als neues Lesefutter Harry Potter 7 eingepackt - immerhin bin ich jetzt seit bestimmt zwei Monaten unverändert auf Seite 199 und habe keine rechte Lust, weiter zu lesen. Das Buch in Kombination mit meinen Japanischbüchern sowie den Mangas, die ich mir eingepackt habe (hauptsächlich einen dicken Stapel Love Hina), führte dazu, dass ich meinte, einen zweiten Rollkoffer ausschließlich für meine Bücher mitnehmen zu müssen, was mich an Yomiko Readman denken ließ. Da er mit dieser Referenz nichts anfangen konnte, hab ich ihm gleich noch die Read or Die-OVA aufs Auge gedrückt. In other news: Mein Bruder hat momentan scheinbar zu viel Zeit. Nachdem ich ihn beim letzten Besuch bis auf einen Song bei Guitar Hero so ziemlich in Grund und Boden gespielt habe (Gruß an Ralf an dieser Stelle!), erklärt er mir jetzt, dass er die ersten drei Songs auf hard gemeistert hat. Fünf Tasten, damit komme ich doch noch gar nicht klar. So langsam kommt der Kleine auf den Geschmack :-)
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