Nachdem ich es bei meinem letzten MP3-Player, einem Sanza Shuffle (wird leider nicht mehr verkauft, ich hätte gerne nochmal so einen!), nicht geschafft habe, über ihn zu bloggen, bevor er in die ewigen Elektronikjagdgründe eingegangen ist, schreibe ich jetzt schnell mal ein paar Worte zu meinem Neuerwerb. Es handelt sich um einen TrekStor i.Beat GhettoBlaster mini. Eckdaten:
- MicroSD-Slot (2GB-Karte dabei)
- interner Akku, Aufladen über USB
- spielt MP3, OGG, ...
- interner Lautsprecher
- klein und leicht
- Kopfhörer dabei
Ich habe ihn jetzt in Kroatien dabeigehabt und mir die Reisezeiten und Radtouren (zumindest die Bergfahrten - da kann man sich eh nicht unterhalten *schnauf*) verschönert. Im direkten Vergleich mit seinem Vorgänger, dem singenden Salzstreuer, ergibt sich folgendes:
+ spielt OGGs! unglaublich! ich muss nicht mehr alles umkodieren!
+ hosentaschentauglich, sehr praktisch beim Radeln
~ mitgelieferte Kopfhörer genauso lausig wie beim Sanza
- die Betankung ist schweinelangsam (~350kb/s, scheint aber an der Karte zu liegen, mein USB-Cardreader kann das auch nicht schneller)
- ist schon einmal beim Betanken abgestürzt, ich musste anschließend die Karte neu formatieren
- nicht so schön am Fahrrad zu befestigen wie der Sanza (der hatte nen Karabiner, war schnell zu montieren und hat aus dem vorderen Fahrradkorb direkt nach oben zum Fahrer geschallt)
- kein Wechselakku (der Sanza schluckte zwei AAAs, da hab ich einfach immer Ersatz in den Rucksack gesteckt)
Auf die mitgelieferten Knopf-Kopfhörer sollten dringend noch Felle drauf (irgendwo hab ich hier Ersatzfelle verbuddelt...), wenn man mit 40 Sachen einen Berg runterrollt, hört man vor lauter Fahrtwind gar nichts mehr.
Die vergangene Woche hat er sich gut gemacht. Für spontan gezahlte 25 EUR kann ich echt nicht meckern. Insbesondere die Fähigkeit, OGGs abzuspielen, kann bei meiner Musiksammlung punkten. Ich muss aber noch ausbaldowern, wie ich das Ding ans Fahrrad montiert bekomme, um den Außenlautsprecher zu nutzen.
Es ist wieder Chaos Communication Congress. Schade, dass ich zwischen den Jahren arbeiten muss, da kann ich die Vorträge gar nicht mitverfolgen (Streaming-URLs sollten demnächst auftauchen). Muss ich mir halt Das Beste™ anschließend wieder als Mitschnitte besorgen... (endlich wieder fette Torrents anwerfen, hähä!)
Das Programm sollte man auf jeden Fall mal durchgucken. Neben den üblichen Verdächtigen ( Fnord-Jahresrückblick, Hacker-Jeopardy, Security Nightmares) interessiere ich mich ( diesetwegens!) besonders für DIY synthesizers and sound generators. Auch die Pentanews Game Show klingt lustig (wo ist eigentlich das Powerpoint-Karaoke hin? und das total geniale Begriffe-Raten vom letzten Mal?) und wenn ich anfange, tiefer im Programm zu stöbern, dann kommen weitere Dinge zu Tage, z.B. Reverse Engineering the MOS 6502 CPU oder das hier mit dem langen Titel.
Wer das ganze zu Hause mitverfolgen will, dem sei unser congress_stream empfohlen, das kurzfristig noch mit passenden Streaming-URLs versorgt werden wird (werden muss!).
Bei der Gelgenheit muss ich auch noch lobend auf Alternativlos hinweisen, das ist so ungefähr (und absichtlich überspitzt und vereinfacht gesagt) der begleitende und vertiefende Podcast zu Fefes Blog. Die einzelnen Folgen sind recht umfangreich (jeweils ca. 2 Stunden), aber wer mal eine längere Autofahrt, Sportstunde oder Langeweile in der Badewanne hat, sollte sich die anhören. Meine weihnachtsbedingte Reiserei gab mir die Tage Zeit für Folge 8 (Geheimdienste und Kalter Krieg) und Folge 9 (Medien und Meinungsmache) - beide sehr zu empfehlen! Hört da mal rein.
Aktuell geistern mir regelmäßig ein paar Songs durch den Kopf, die muss ich hier mal abkippen:
- J2M Project - Partydreams 2006 (Club Mix) (Download leider nur für angemeldete User, Registrieren ist aber kostenlos und dann hat man Zugriff auf einen dicken(!) Haufen elektronischer Musik. Probehören sollte auch so gehen.)
Nicht besonders tiefsinnig und aufregend, aber klingt für mich nach ganz lauter Sonne. Das richtige gegen das graue Wetter draußen.
- The Koan of Drums aus dem Summoning of the Spirits Remix-Album
Ich muss zugeben, dass ich das Album noch gar nicht komplett gehört habe, da könnte sich also durchaus nochmal sowas gutes verstecken. Und bin ich eigentlich der einzige, der der Meinung ist, dass das ein wenig nach Key of Twilight von Yuki Kajiura klingt?
- Ducktales - Harden the Duck Up vom Magfest 6
Leicht antik, aber da bin ich kürzlich wieder drüber gestolpert. Der macht Laune und will laut gehört werden - endlich mal wieder Gitarre zum Mitsingen. Ich will den Track für Guitar Hero und dabei wild die Plasikgitarre schwingen! (Ausnahmsweise mal ein Spiel, dass ich auch mal selber gespielt habe, jedenfalls die Gameboy-Version.) Oh, huch, Dwelling of Duels, mein letzter Download ist vom Oktober 2008, da fehlen mir ja ganze drei Ausgaben!
Und dann noch danke an meinen Bruder für den Hinweis, dass ein Sub viel besser schmeckt, wenn man beide Sorten Käse drauftun lässt. Das kann ich nur bestätigen!
Über Exelens Blog bin ich auf diesen Artikel zu Little Busters EX gestoßen. Abgesehen davon, dass mich der Bericht das Spiel spielen wollen lässt ("nur auf japanisch" verhindert das leider erfolgreich...), hat das dort verlinkte Little-Busters-EX-Opening einen Ohrwurm wiederaufleben lassen:
Ich hab mir im letzten Japanurlaub die OTSU Vol. 2 geholt und da sind drei superlange Trance-Versionen des Stückes drauf. Die liebe ich. Ich habe dieses Jahr abgesehen von meiner ersten Ayreon-CD (hey, das hab ich auch noch nicht gebloggt!) keine Scheibe so oft so laut im Auto dudeln lassen. Die drei Tracks sind einfach genial, wenn man melodischen Trance mit Gesang mag. (Der Rest der Scheibe auch - und wie ich gerade in der Wikipedia gelesen habe, kommen sämtliche Tracks ausnahmslos aus dem Little-Busters-Soundtrack.)
Jetzt hab ich das wieder im Ohr. Dankeschön. Gleich mal raussuchen und anmachen.
Im Moment höre ich hier Elwood, vermutlich schon zum xten Mal.
Unaufdringliche Elektromusik, Tracker-/Demoscene-Style, genau das richtige, um es nebenbei laufen zu lassen. Geht bestimmt auch gut zum Autofahren (aber nicht nachts, da brauch ich was härteres - oder die Möglichkeit, mitzusingen).
Entdeckt über Tobis cool zusammengestellten MP3-Stick.
Wer auch Elwood hören will, kann sich über den Wikipedia-Artikel alles direkt ins Haus holen:
$ lynx -dump 'http://en.wikipedia.org/wiki/Elwood_(musician)' | cut -c 7- | grep ^http: | egrep '(\.mp3$|module\.php)' | sed 's,http://modarchive.org/module.php.,http://modarchive.org/data/downloads.php?moduleid=,' | wget -i-
Dann nur noch die ZIPs entpacken und die Module z.B. mit soundconvert.pl nach MP3 oder OGG wandeln.
Mal testweise eine neue Kategorie, in der ich Sachen, die mir gerade positiv oder negativ aufgefallen sind, halbwegs strukturiert reinkippen kann. Ursprünglich sollten hier nur aktuelle Ohrwürmer rein, aber das war so ein prägendes Erlebnis vorhin...
Titel: Frauen über 40
von: Flippers
gehört auf: NDR1
Ich mag ja alle (beide!) Arten von Musik - außer der sogenannten "Volksmusik". Bin ich doch jahrelang jeden Morgen damit geweckt worden, kann ich behaupten, dass ich trotz meiner Abneigung mit einigem (viel zu viel, leider!) Hintergrundwissen in der Hinsicht gesegnet bin. So leicht kann mich nichts erschüttern, ich überhöre das gröbste einfach, aber der oben genannte "Song" schlägt einfach alles.
Schlechte Texte ist man gewohnt, langweiliges Gedudel auch, aber hier scheint sich der Musikalische-Phrasen-Generator ein wenig verheddert zu haben (schlechten Random Seed erwischt?). Das Machwerk besteht aus einer einzigen Aneinanderreihung von nicht zueinander passenden musikalischen Motiven, die man sonst eher am Abschluss einer Taktgruppe findet. Normal benutzt, hätte das locker für mindestens acht Songs gereicht - das Gedudel dazwischen kann man sich ja schnell aus der Nase songwriten - aber nein, hier wird das am Stück vergeigt, dass eigentlich nichts "normales" dazwischen mehr übrig bleibt. Das strengt beim Hören an, macht ein Mitsingen (glücklischerweise) fast unmöglich und da das Lied auch nicht unbedingt zum Tanzen, Schunkeln oder Klatschen animiert: was bleibt eigentlich übrig? Nichts. Muss wohl ein Füllsong sein, weil auf dem Album zwischen Track 4 und 6 noch was fehlte.
Erhält nicht mal das Qualitätssiegel "stört nicht beim Abwasch". Ein klarer Fall fürs musikalische KuriositätenGruselkabinett.
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