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Volles ProgrammMontag, 28. Dezember 2009
War viel los in letzter Zeit!
Wenn ich mal nen Garten habe, werde ich mir definitiv auch ein Saunahäuschen da reinstellen. Das ist ja einfach nur genial! Und bezahlbar ist's auch. Ich habe meine Schokofontäne eingeweiht. Nachdem ich - ähnlich Homer Simpsen, was das Frittieren von Essen angeht - ja schon jahrelang die Meinungen "alles schmeckt besser, wenn es mit Käse überbacken ist" und "alles schmeckt besser mit Schokolade" vertreten habe, konnte ich die daraus resultierende logische Schlussfolgerung "Käse mit Schokolade muss furchtbar lecker sein" gestern experimentell nachweisen. Und ich hatte Recht, das schmeckt wirklich! Wobei ordinäre Erdbeeren mit Schokolade auch nicht zu verachten sind. Gestern abend kam King Kong im Fernsehen. Da gibt es ja bestimmt mehr als eine Verfilmung - ich hatte bisher aber noch nie einen King Kong gesehen. Es rangierte zwischen langweilig, trashig und heilige-scheiße-was-bringen-die-denn-hier-im-Abendprogramm: Wahnwitzige Kampfszenen mit Dinosauriern, die locker Jurassic Parc in den Schatten stellen (nur der hubschrauberfressende Hai in Deep Blue Sea ist noch besser) und Ekelkrabbelviecherszenen mit überdimensionalen Käfern, Kakerlaken und anderem Krabbelgetier, die noch überraschender kamen als die Vogelspinnengrube im ersten Asterix-Realfilm hatte ich schlicht und einfach nicht erwartet. Ob das im Ur-King-Kong auch schon so drin war? Die Landschaft und Architektur der Insel war dagegen ziemlich genial. Das hätte alles direkt aus Shadow of the Colossus stammen können. Zum ersten Mal(?) in meinem Leben habe ich zu Weihnachten Kartoffelsalat und Würstchen gegessen. Und auch noch selber am Kartoffelsalat geschnippelt, Kochen macht Spaß. Und ebenfalls zum ersten Mal war ich in einem Babyladen und habe die Wiegen, Bettchen und Kinderwagen durchstöbert. Insbesondere der Kinderwagenkauf scheint mir interessanter als der eines echten Autos zu sein. Was es da alles gibt! Am meisten fasziniert hat mich der, der sich durch Lösen einer Arretierung auf schwenkbare Achsen umstellen lässt. Das fährt sich dann wie ein Radlader. Turns on a dime!
Geschrieben von mitch
in Essen, Film, Irgendwas, Shadow of the Colossus
um
11:27
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Dork NightSonntag, 13. Dezember 2009
Alt, aber inzwischen auch bei mir angekommen: Gestern habe ich mir The Dark Knight angeguckt. Leider litt die DVD unter dem gleichen Problem wie schon Blade Runner: Der englische Ton war dermaßen doof abgemischt, dass entweder die Nachbarn bei jedem Schuss und jeder Explosion senkrecht im Bett standen oder ich noch schnell Lippenlesen hätte lernen müssen. Also gab's dann den deutschen Ton. Ist das einfach so schlecht oder muss ich mal was am 5.1-Downmix meines Players verstellen?
Nun ja. Der Film war nicht so toll, wie ich erwartet hatte, aber schlecht nun auch nicht. Eigentlich kam er mir so vor, wie ein ordentlicher James Bond sein sollte: technische Gadgets, ein Superbösewicht, mehrere Handlungsstänge und nicht ganz vorhersehbare, schön durchdachte Pläne. Den Oskar für die Rolle des Jokers hat Heath Ledger auf jeden Fall verdient. Das war mehr als ordentlich. Und Maggie Gyllenhaal, von der ich noch nie was gehört habe, war definitiv was fürs Auge! Und warum habe ich immer die Zeile "It's a daaaaaark night" aus dem einen (welchem?) Song von Tito & Tarantula im Kopf? -- Nachtrag: Bonuspunkte übrigens für die Harvey-TwoFace-Geschichte. Das war ja aufs Allerfeinste in die Gesamthandlung eingewoben, auch die visuelle Aufarbeitung und die Münze - so gut ausgearbeitet kenne ich sonst nur Anime-Settings von Otakus für Otakus. Der Baader-Meinhof-KomplexMontag, 23. November 2009
Ich habe doch glatt mal wieder zufällig was gutes im Fernsehen gefunden: Der Baader-Meinhof-Komplex
Das war reinstes Bildungsfernsehen, denn die RAF und das Drumherum waren bei mir geschichtstechnisch echt ein blinder Fleck. Im Schulunterricht hatten wir das Thema nie auch nur angerissen. Bevor jetzt irgendwer schreit "das lässt der Staat absichtlich unter den Tisch fallen, damit niemand auf doofe Gedanken kommt": Ich persönlich finde es durchaus wichtiger, erstmal den Nationalsozialismus durchzunehmen. (Aber wenn ich mich richtig erinnere, hatten wir den Nationalsozialismus mehrfach: Orientierungsstufe, Unterstufe, Oberstufe. Da könnte man ruhig auch mal etwas variieren und die RAF zumindest mal grob erwähnen.) Ich fühle mich jetzt auf jeden Fall etwas besser allgemeingebildet. Das war ja alles vor meiner Zeit. Jetzt kann ich viele Sachen, von denen ich schon mal grob was gehört habe, in einen Zusammenhang bringen. Was mich am Anfang etwas überrascht hatte, waren die ganzen Nacktszenen im ersten Teil :-) Los geht's mit nackten Minderjährigen am FKK-Stand - und das Sonntags um 20:15 auf der ARD. Dass deswegen niemand einen Aufstand gemacht hat (bei der Filmpremiere gab es ja hauptsächlich Rummel im die Nachkommen der Opfer) ist für mich ein gutes Zeichen, dass wir mit Nacktheit dann doch noch ordentlich umgehen können (trotz komischer Paragraphen wie "Jugendpornografie") und nicht wie unsere englischen Inselnachbarn durchdrehen, was unnützen "Kinderschutz" angeht (ohne polizeilichen Unbedenklichkeitsnachweis darf man da seine eigenen Kinder teilweise nicht mal mehr auf einem Spielplatz besuchen, man könnte denen ja was antun wollen). Auch gut am Film fand ich die alten Dinge, die teilweise nebensächlich durchs Bild huschten: alte E-Loks oder Flügelsignale im Hintergrund an einer Bahnstrecke. Nicht ganz so toll wie bei 23 (erstmal spielte der in den 80ern, das ist eher meine Zeit und außerdem an Orten, die ich kenne), aber auch gut. Manchmal habe ich aufgrund der vielen Leute etwas den Überblick verloren. Aber für eine halbe Doku war der Film richtig gut - und auch spannend. Eingemischte Originalaufnahmen und an den entscheidenen Stellen gute Schnitte und Montagen haben dafür gesorgt. Alles in allem mal wieder ein guter Grund, GEZ zu zahlen. Auch, wenn ich nach dem Ende des ersten Teils sehr irritiert geguckt habe, wieso das so plötzlich zu Ende war. Dass ich heute Teil 2 weitergucken musste, wusste ich da noch nicht... TransformersMontag, 9. November 2009
Da ich mich Transformers im Kino ja verweigert habe, habe ich mir heute die Fernsehpremiere angetan. Viel erwartet habe ich nicht, aber um den Abend rumzukriegen - warum nicht :-)
Aaaalso: Die Decepticon-Roboter sehen alle ziemlich dämlich und ununterscheidbar aus - generell ist das Roboterdesign ziemlich komisch. Die Transformationsgeräusche fehlen! Und seit wann kann sich Megatron in einen Jet verwandeln? Mit den Zeichentrickfilmen hat das nicht mehr viel zu tun. Ansonsten war das ja eine riesige Mischung aus verschiedenem Krams: Total nervig war das chaotische Durcheinandersprechen in den anfänglichen Hektik-Szenen - eine Anspielung auf Louis de Funès? War das eigentlich ein Roboter-Actionfilm oder doch eher eine Werbeveranstaltung für das US-Militär? Ich glaube, in Black Hawk Down (kein schlechter Film, wenn ich mich recht erinnere), war weniger US-Hardware zu sehen. Und das war definitiv ein Militärfilm. Die zusammengewürfelte Autobot-Truppe dagegen sieht aus wie direkt dieser peinlichen Knight-Rider-Neuauflage entsprungen. Alternativ wie aus Cool fand ich die Geheimdienste, die einfach mal spontan und unangekündigt bei irgendwelchen Leuten aufkreuzen - und sogar mal den richtigen zur richtigen Zeit. Dämlicher dagegen das Militär: Man weiß, dass die Bösewichte im Anmarsch sind, also versteckt man sich in bewohntem Gebiet - da finden die uns nie! Scheiß auf Kolateralschäden. Na ja. Was will man erwarten? "Wir verklappen den ganzen gefährlichen außerirdischen Müll einfach im Meer" ist auch nicht besser. Popcorn-Blockbuster-Kino halt, ich hätte auch ein Buch lesen können, aber das hätte nicht so viel Krach gemacht und da wäre nicht so viel kaputtgegangen. Der erste Transformers-Kinofilm, der hier auf DVD im Schrank steht, ist bestimmt nicht schlechter als diese Neuauflage. Die Werbepausen habe ich für das Basteln einer Geburtstagskarte genutzt - es gab nur einen Totalschaden, wo ich quasi fast nochmal ganz von vorne anfangen musste. Das war spannender als der Film. Ice Age 3(D)Sonntag, 19. Juli 2009
Gestern war ich ungeplanterweise in Dortmund im Kino in der 3D-Fassung von Ice Age 3.
Dort wird das System von RealID benutzt: eine Aufsetzbrille mit verschieden polarisierten Brillengläsern. Sieht aus wie eine überdimensionale Sonnenbrille. Das war für mich der erste Besuch eines 3D-Films und ich muss sagen: Hey, das ist wirklich interessant! Für mich als Brillenträger war es kein Problem, die Brille vor meine zu setzen. Ich hatte auch keine Kopfschmerzen oder so, das ganze funktionierte wie gewünscht. Wir saßen deutlich an der Seite (jenseits des Durchgangs), trotzdem keine Probleme. Die Technik ist also recht ausgereift. Nur ganz manchmal gibt es Flimmern oder unscharfe Stellen, meist dann, wenn das Bild eine hohe Tiefendynamik hat und man gerade auf das andere "Ende" scharfgestellt hat. Und an einer Stelle bilde ich mir einen Glitch im Film ein: Da war ein Grasbüschel vor den Eiern zu sehen, tiefenmäßig lag das Büschel aber hinter den Eiern... Als am Ende die Saalbeleuchtung halb anging und während des Abspanns alle Leute den Film verließen (Warum guckt sich eigentlich NIEMAND einen Film zu Ende an, wenn er ihn bezahlt hat? Nach uns war nur noch Reinigungspersonal im Saal...), kam der 3D-Effekt noch mal doppelt so gut rüber. Man konnte "echte" Leute als Schatten vor der Leinwand sehen und trotzdem schwebte der Film mitten im Raum. Leider geht die Mischbeleuchtung deutlich stärker auf die Augen, bei längerer Betrachtung im Halbdunkel hätte ich wohl doch noch Kopfschmerzen bekommen. Das c't-Editorial aus 15/09 hat leider Recht: Die 3D-Effekte werden momentan fast nur dazu genutzt, dass einen Sachen aus der Leinwand heraus anspringen, für weitläufige Landschaften und tiefe Räume wurden die 3D-Effekte eher nicht genutzt. Na ja, liegt vielleicht auch am Film. Das avisierte Zielpublikum hat immerhin noch keinen Führerschein, großteils wahrscheinlich nicht mal ein Fahrrad, da ist mit wilden Verfolgungsjagden mehr zu holen als mit ruhigen Szenen :-) Der Film selber läuft bei mir unter "geht so". Nochmal angucken würde ich mir den nicht wollen. Es waren ein paar ganz nette Gags drinnen, aber nichts, was großartig hängenbleibt. Und auch nicht genug, um den ganzen Film zu füllen. Die Story selbst passt auf einen Bierdeckel. Ich habe Ice Age 1 mal gesehen, aber davon ist mir nichts mehr im Kopf geblieben - spricht nicht gerade für die Filmreihe. Da sind mir andere Renderfilme wie z.B. Antz oder Findet Nemo lieber - die habe ich glaube ich beide schon zwei Mal gesehen. Oder - alleine wegen seines Sprachwitzes (zumindest im Originalton) - Bee Movie. Fazit: Der 3D-Effekt ist ausgereift und kommt super rüber. Jetzt müsste man das nur noch unauffällig in gute Filme einbauen - und zwar als subtile Ergänzung und nicht als Selbstzweck. Bei den ganzen aktuellen Renderabenteuern scheint mir 50% des Inhaltes aus "ist 3D, ist neu, ist toll" zu bestehen... Aber danke an Andi und Flu fürs Mitnehmen - auch, wenn Ice Age nicht unbedingt mein Ding ist, war's toll! FensehabendSamstag, 17. Januar 2009
Vorplanung zur Silvesterparty:
"Hey, wir haben da ja diesen dicken Flachbildwidescreenfernseher und die PS3 stehen, soll ich noch schnell Dark Knight auf BlueRay besorgen, dann ziehen wir uns das mal standesgemäß rein - Originalton versteht sich?" Allgemeine Zustimmung, insbesondere von mir, da ich den Film noch nicht gesehen habe. Und es begab sich, dass wir uns zur Party einfanden. Und es begab sich, dass noch andere Filme am Start waren. Und es begab sich, dass wir verschiedenstes sahen, nur nicht den ursprünglich geplanten dunklen Ritter... Los ging es mit Iron Man. Normalerweise sind solche Superhelden-Comicverfilmungen nicht mein Ding, aber er war durchaus unterhaltsam. Der kam auch von einer BD und ich muss zugeben, dass ich wirklich erstaunt gesabbert habe. Ist schon schön, was man im heimischen Wohnzimmer optisch auffahren kann. Zum Film selbst: Sehr komischer Superheld, am Anfang hat er sich - mal abgesehen davon, dass er was in der Birne hatte - benommen wie der Sohnemannchef aus The IT Crowd: aalglatter Partylöwe und Womanizer. Weniger gefallen hat mir das Ende, das schreit förmlich nach einem zweiten Teil oder einer TV-Serie - aber das kann man bei der Vorlage wohl kaum vermeiden. Das ist ja bereits eine Serie. Dann ging's knallen. Dann kam The Machine Girl. Den habe ich mir nach einem vor längerer Zeit mal gesehenen Trailer sofort bestellt und wollte ihn eigentlich mit meinem Bruder über die Feiertage gucken. Leider haben wir das total verpennt. Glücklicherweise hatte ich die Scheibe deshalb aber Silvester in der Tasche. Kurzes Wort zur Handlung: Japan, Schulmädchen, ihr kleiner Bruder wird von Schlägertypen terrorisiert und umgebracht, sie geht dem nach, kommt in Bedrängnis, verliert ihren linken Arm, bekommt stattdessen ein Maschinengewehr verpasst und geht damit auf Rachefeldzug. Action-Splatter-Trash, der sich selbst nicht ernst nimmt, wie es scheint. Genau der richtige Film, um ihn nachts in überzuckerter Runde zu gucken. Gut, dass wir Untertitel anhatten, denn die Tonspur haben wir in Grund und Boden gelacht. Inzwischen drücke ich den Film reihum anderen Leuten aufs Auge - Bernd durfte schon mal. Dann ging's schlafen Bis zum Frühstück gab es dann schließlich The Princess Bride (welcher Gnom hat den Titel eigentlich mit "Die Braut des Prinzen" ins Deutsche übersetzt? Know your posessive nouns!), der mir schon von mehreren Seiten unabhängig ans Herz gelegt worden war. Es ist ein klassischer Abenteuerfilm (Liebe, Abenteuer, Piraten, Prinzessin, König, Bösewicht, ...), der das Genre aber gekommt durch den Kakao zieht (na ja, immerhin singen sie nicht). Wirklich gut. Und Columbo spielt auch mit. Ich glaube allerdings, dass mir damals The Court Jester noch ein klein wenig besser gefallen hat. Der ist im Grunde genommen das gleiche (spielt eher im Bereich "Robin Hood" und ist 40 Jahre älter), aber irgendwie noch etwas spritziger und lustiger (und es wird gesungen!). Die weiblichen Hauptrollen waren aber in beiden Filmen ausgesprochen lecker anzusehen. Raubkopierer sind Verbrecher, Kinogänger sind die DummenDonnerstag, 14. August 2008
Ein Kollege, der auch mit war, hat's mir bestätigt: Ich habe mich vorgestern im Kino nicht verhört, die zwei Pieptöne mitten im Film hat er auch bemerkt. Das ist also berühmt-berüchtigte Audio-Watermarking, mit dem man nachher, wenn der Film illegal aufgenommen wurde, feststellen kann, aus welchem Kino der Ton stammt. Man nimmt einfach die Tonspur und fügt mutwillig deutlich hörbare Störsignale ein.
Warum gebe ich denn noch Geld fürs Kino aus? (Es sei gesagt, dass Dienstag Kinotag war und ich 4,70€ fürs Kino eigentlich für einen sehr humanen Preis halte.) Man geht ins Kino, um den Film auf einer großen Leinwand zu sehen und auf einer großen Soundanlage zu hören - also das, was man zu Hause nicht ins Wohnzimmer bekommt. Wenn die Kinobetreiber nun absichtlich den Ton sabotieren, dann kann man das ganze auch vergessen. Dann lieber zu Hause von DVD auf dem kleinen Fernseher, dafür aber ohne Störgeräusche. Was kommt als nächstes? Laufbänder und SMS-Chat wie auf den Musikvideosendern? Dann kann man auch das Bild eindeutig einem Kino zuhören. Und wenn man die ganzen ehrlichen Kunden endgültig vergrault hat, lassen sich die verbleibenden Bösewichter mit den Videokameras in der Hand im Publikum auch viel leichter ausmachen. Was sich mir noch nicht erschließt, ist der Sinn des ganzen: Wenn jemand wirklich die Tonspur aus dem Kino aufnimmt, dann kann er sich auch eine zweite besorgen und die Störtöne entsprechend überbrücken (jedes Kino fügt die Störtöne ja zeitlich anders ein, damit man das Kino erkennen kann). Mit WAV-Editoren hab ich früher schon gearbeitet, als die Rechner noch Hauptspeicher im zweistelligen MB-Bereich enthielten. Das geht heute bestimmt noch viel einfacher als damals. Auf der anderen Seite hab ich mich ja gewundert, dass ich ungeprüft mit meinem Rucksack ins Kino kam. Da ich direkt von der Arbeit kam, hatte ich mehrere Handies, einen PDA und einen Laptop dabei (zum Glück hab ich wirklich keine Kamera einstecken gehabt, der Kinobesuch war ungeplant). PS: Weil ich es lustig fand, dass es heute immer noch das "Will noch jemand ein Eis?" am Ende der Werbung gibt (ich dachte, nach meinen Kindertagen wäre das mal abgeschafft worden), erzählte ein Kollege, dass er so ein kuscheliges Kino kennt, wo man mit einem Knopf während des Films jemanden herbeirufen kann, der einem dann Popcorn oder Bier bringt. Full Service wie in der Ersten Klasse. Exklusive Mehrwertangebote, die bestimmt auch wieder ein paar Leute mehr ins Kino locken würden. Wenn mir mal ein Knopf im Kino begegnet und ich während der Vorführung draufdrücke, passiert bestimmt was ganz anderes: Das ist der Videopiraten-Petz-Knopf und dann wird mein Stuhlnachbar abgeführt und zusammengeknüppelt... Die Mumie 3Dienstag, 12. August 2008
Ganz spontan ging's heute ins Kino. Wie's war?
Mit einem Wort: Popcornkino. Ganz lustig. (Und wenn sie auf die übelsten Klischees und die schlimmsten pseudocoolen Sprüche verzichtet hätten, wäre es noch besser - aber wohl auch 30 Minuten kürzer - geworden.) Inhalt? Na ja, wie die erste Mumie halt (den zweiten hab ich gar nicht gesehen, wie mir vor kurzem auffiel, als ich den Schluss im Fernsehen erwischte). Und weil Ägypten auf Dauer langweilig wird und weil Mangafilme generell in sind und jetzt auch noch Olympiade ist, geht's nach China. Komplett mit Drahtseilstunts, Jet Li, viel Feuerwerk und einem echten Drachen. Und weil das noch nicht reicht und Wüsten auf Dauer auch langweilig werden, geht's diesmal mit der Mumie in den Schnee. Und weil das nicht affig genug ist, gibt's auch noch Jetis. Nur Jane Goodall hab ich noch vermisst. Crikey! Die Macher sind sich übrigens für nichts zu schade, sie erwähnten ganz zum Schluss, dass kurz nach dem Ende des Films Mumien in Peru gesichtet wurden. Ein Schelm, wer da an Fortsetzung denkt... Auf dem Rückweg vom Kino habe ich übrigens gemerkt, dass ich ganz vergessen hattee, wie ruhig und entspannend es ist, nachts mutterseelenallein durch Regen und Gewitter zu radeln. PS: Leute werden gesprengt, rasende übergroße Affenbestien zerfletschen Soldaten, es wird geballert, bis der Arzt kommt (oder halt auch nicht) - und es gibt im ganzen Film exakt einen (storytechnisch relevanten) Tropfen Blut zu sehen. Sonst nur ein paar Schrammen. Kindertaugliches Familienfernsehen! Flasche leer!Donnerstag, 10. April 2008
Uffza, so eine Rückreise hat es in sich. Ich bin jetzt seit exakt 22 Stunden und 46 Minuten auf den Beinen. Das ist so einfach auszurechnen, weil unser Wecker heute morgen in Japan um 07:00h klingelte, was exakt Mitternacht bei uns entspricht. Zwei Stunden Zugfahrt mit zwei verschiedenen Zuglinien (kein JR, RailPass unnütz) in vier verschiedenen Zügen, knapp zwölf Stunden im Flugzeug und nochmal drei in der heimischen Bahn. Da letztere natürlich Verspätung hatte (wir sind ja nicht mehr in Japan - leider...), hab ich auch den Bus nicht mehr erreicht und eine halbe Stunde Wartezeit an der Bushaltestelle gegen eine Taxifahrt getauscht.
Aktueller Zustand: "Mir tut der Arsch vom Sitzen weh" (und wem das jetzt bekannt vorkommt: das war mal einer meiner Vorschläge für unseren Bandnamen, wo dann schließlich Sehtest minus zwei rausgekommen ist, aber ich schweife ab...). Entweder bin ich geschrumpft oder die Flugzeuge sind größer geworden: Den letzten Rückflück habe ich unangenehmer und beengter in Erinnerung so schlimm war es eigentlich nicht. Ich habe mich durch drei Filme im Bordprogramm gekämpft (Tipp: über ein Monatsende verreisen, dann gibt's auf dem Hin- und Rückflug nicht die gleichen Filme zu sehen (Ausnahme: Die Folge "TB or not TB" von House, aber ich vermute, dass das ein Running Gag der Fluggesellschaft ist, denn die Folge spielt zum Großteil an Bord eines Flugzeuges (und noch eine Klammer! Schlafmangel macht Schachtelsätze!))): I Am Legend: Oh mein Gott, ist der schlecht und langweilig. Zu hülf! Kein weiterer Kommentar. Der Goldene Kompass: War schon besser, aber lange nicht umwerfend, da sehr vorhersehbar und aneinandergestückelt. Entweder ist der Film absichtlich für die Aufmerksamkeitsspanne hibbeliger Teenager geschnitten oder die Buchvorlage (gibt's da eine?) ist einfach zu umfangreich, um auf Kinofilmlänge gestückelt zu werden. Das war teilweise unerträglich oberflächlich. Auch die sorgsam ausgearbeiteten (? - wie gesagt, ich kenne die Vorlage nicht) Hintergründe und Kulturen haben arg gelitten: "so, jetzt sind wir halt in einer Westernstadt". Man stelle sich den Herrn der Ringe komprimiert auf 25 Minuten Zeichentrick vor... Cool waren aber die Kampfhexen. Das schreit nach einem RTS mit Massenschlachten. Apropos schreien: Am Ende des Films habe ich auch beinahe geschrien, weil dem ganzen das "wir machen daraus jetzt eine Endlosserie" so deutlich ins Gesicht geschrieben stand wie der (an und für sich richtig guten) ersten Folge Inu Yasha. Austin Powers - Goldmember kannte ich schon (und er ist glaube ich der schlechteste der drei Filme bis jetzt), aber den mal auf Englisch zu hören war gut, denn eine ganze Menge Gags können im Deutschen nur schiefgegangen sein ("My submarine is long and hard and full of seamen" etc.). Und da ich jetzt so abgeschwiffen bin, her nochmal das eine Wort: Japan. Ankunft in TokyoSamstag, 29. März 2008
Wir sind heile(?) angekommen.
Der Flug war recht angenehm (wir saßen vor einer Wand und hatten bestimmt 300€ mehr Beinfreiheit als bezahlt) und ich habe auch nur beinahe mein Fotoequipment am Frankfurter Flughafen liegengelassen. Das Bordkino zeigte unter anderem Bee Movie, wo mir die englische Synchronisation ausgesprochen gut gefallen hat. Außerdem habe ich mir eine Folge Dr. House gegeben. Und sowas ähnliches wie geschlafen habe ich auch. In Tokyo war es dann erstmal recht dunkel und regnerisch, aber die Kirschblüten blühen. Das muss ich mir unbedingt mal im Hellen angucken. Navigatorisch sah alles prima aus - ich war vor drei Jahren schon mal in Asakusa, so dass ich uns ohne Stadtplan problemlos zur ersten Essensanlaufstelle (unser Curryladen), zur nächsten Polizeistation (Tobi kaputt), zum Asakusa-Tempel (mal was angucken) und zurück zum Hotel (schlafen) lotsen konnte.Tobi kaputt? Richtig. Der hatte nach dem Essen eine übelste Blaufärbung am Daumen seiner rechten Hand. Da dachten wir natürlich gleich erstmal an Thrombose (das kommt davon, wenn man zu viele Arztserien im Fernsehen sieht) und ließen uns an der nächsten Polizeistation an einen ausländisch sprechenden Arzt verweisen. Gelandet sind wir dann im Yamada Memorial Hospital, wo sich zum Glück herausstellte, dass es nur eine Prellung ist und Tobi nicht mit plötzlich herumwandernden Blutklumpen rechnen muss. Das war alles gestern. Jetzt ist's draußen schon hell und wir müssen langsam los, Frühstück fangen, das nächste Hotel organisieren und eine Bahnverbindung raussuchen, wie wir zum jetzt aktuellen Hotel kommen. Und Tobi lebt auch noch. |
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So, 20.05.2012 16:19
spiele zwar schon seit jahren
kein wow mehr, aber früher gin
g es afair per "/stopcasting"
mitch zu WoW Makros Teil 1
Do, 10.05.2012 00:19
Stört mich in der Tat nicht so
großartig, die Sprache. Ist s
ogar brauchbar vertont.
mitch zu WoW Makros Teil 1
Do, 10.05.2012 00:16
Warum zum Henker kriege ich ke
ine Mailbenachrichtigungen meh
r, wenn hier Kommentare eintru
deln?!
Ich seh euch jet [...]
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