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BasicFreitag, 16. Juli 2010
Es ist ja selten, dass ich mal im Fernsehen rumzappe und noch seltener bleibe ich bei einem ganzen Spielfilm hängen, aber hier hat es sich definitiv mal gelohnt:
Gerade habe ich Basic geguckt, von dem ich nie zuvor was gehört hatte. Spannend bis zum Schluss! Richtig gut. Und ohne die dämlichen Unterbrechnungen (perfekt ausgewählte unpassendste Zeitpunkte!) und Einblendungen auf einem Privatsender wird er wohl noch besser... Funkschau in bewegten BildernDienstag, 18. Mai 2010
In der letzten Zeit habe ich vermehrt in der Glotze rumgezappt und will hier mal ein paar Erkenntnisse loswerden:
Die Unglaublichen ist unerwarteterweise keine Superhelden-Verarschung, sondern meiner Meinung nach eine wunderbare Hommage an James Bond: Alleine die Unterschlupf-Insel des Bösewichts strotzt vor allen Features, die man als Bösewicht so haben muss: Unterirdische Festungen, Vulkan als Raketenabschussbasis, Wasserfälle mit Geheimtüren, ein Einschienenbahn-System - und das alles in wunderbar gestyltem Design. Alleine deswegen hat sich das Angucken schon gelohnt. Fehlten eigentlich nur noch Killerhaie mit Lasern Ebenfalls unerwarteterweise gibt's noch ein Midlife-Crisis-Familiendrama mit oberklischeehaften amerikanischen Verhältnissen dazu - auch nicht schlecht. Unerwarteter "Tiefgang". Und es gibt echte Tote - die Zielgruppe scheint doch älter angesetzt zu sein als Vorschulklasse, auch, wenn einem das auf den ersten Blick anders erscheinen mag. Lohnt sich! Severance ist eine Mischung aus Horrorfilm und schwarzer Komödie oder so. Ich habe nur reingezappt, aber irgendwie hatte der Film Stil. Ich glaube, den kann man sich nochmal besorgen und in einer geselligen Runde mit ein paar Bieren genießen, könnte ganz lustig werden. Die purpurnen Flüsse II ist ein billiger Abklatsch des doch recht guten ersten Teils. Man lasse die atemberaubenden Landschaftsaufnahmen und Architektoniken raus, streiche die quirlige Dynamik zwischen Kommissar und Assistent auf "alte Bekanntschaft" zurecht und mache den Rest eine Spur schlechter. Und alle Bilder dunkler und noch mehr Regen und gaaaanz lange Verfolgungsjagden. Spannungsbogen wollte keiner aufkommen. Vertane Zeit. Trotz Jean Reno und seiner Nase. Dann lieber noch eine Runde Onimusha 3 (Oh, darüber hatte ich ja gar nicht gebloggt... Nettes Spiel - und mit Jean Reno!). 4 Dinos in New York - auch hier habe ich nur kurz reingezappt, ganz am Ende. Sah erst aus wie ein Disney-Trickfilm, war aber keiner. Der Bösewicht fand gerade sein Ende - über ihm kreisten Krähen, die stürzten sich auf ihn, danach war nichts mehr von ihm übrig. Optisch hatte das was von End of Evangelion, inhaltlich hätte es sowas nie bei Disney gegeben. Auf jeden Fall hat mich die Szene in einen "Kinderfilm" überrascht, vielleicht taugt ja auch der Rest davor auch was. Was ich jetzt nicht machen sollte, ist diese Bild zu verlinken, dann kriege ich wieder Ärger :-) MetropolisSamstag, 13. Februar 2010
Heute habe ich zufällig die Premiere der restaurierten und vervollständigten Fassung von Metropolis im Fernsehen geguckt.
Von dem Film hatte ich bisher nur viel gehört, aber noch nie was gesehen. Bisher habe ich Stummfilm maximal mit Dick und Doof in Verbindung gebracht, aber Metropolis ist ja mal ein richtig richtiger Film! Also wirklich gut. Für das Alter sind die Spezialeffekte super, die Handlung ist gut erzählt, Schnitt, Bild und Musik (live während der Aufführung durch ein Orchester eingespielt) sind wunderbar komponiert und auch die Darsteller haben mir gefallen (die Maschinenfrau hat sich z.B. wunderbar bewegt, aber auch als Maria war sie süß). Also mal was sehr ungewöhnliches - aber sollte man sich mal antun. Ich bin gespannt, wo mir demnächst überall Hommages an den Film auffallen. Der Anflug auf den großen Turm in Blade Runner ist schon mal sehr auffällig inspiriert, wie die anschließende Doku über die Restauration gezeigt hat (weitere Erkenntnis daraus: Finger weg von der zusammengestrichenen US-Fassung, die bisher als Metropolis erhältlich war...). Muss ich den Metropolis-Anime jetzt nochmal gucken? (Der hatte ja so tolle Musik.) AvatarSamstag, 30. Januar 2010
(Nein, nicht The Last Airbender, auch wenn ich da ständig dran denken muss, sondern dieser hier.)
Nachdem mich jetzt doch einige Leute neugierig gemacht haben, war ich da heute drin. Fazit: GUCKEN! Unbedingt und sofort und in 3D. Wie erwartet absolut kein Vergleich mit Ice Age :-) Die c`t hat Recht: Damit wird die 3D-Technik salonfähig. Keine billigen Effekte, es ist einfach nahtlos eingearbeitet und unaufdringlich (so, wie es inzwischen auch mit Computeranimationen geworden ist). Wo die c`t meiner Meinung nach nicht Recht hat, ist bei der Anschuldigung "lahme, total vorhersehbare Story" und "mindestens 30 Minuten zu lang". Gut, so richtig überraschend war die Story nicht, aber sie war auch nicht langweilig. Und das Pacing hat mir ausgesprochen gut gefallen - nicht so eine Schnitthektik wie auf den Videoclipsendern, schon ordentlich ausgedehnt, aber auch hier ohne Langeweile. Und wie von anderer Seite auch schon gehört: Die Landschaften, Flora und Fauna sind einfach wunderbar. Das gleiche muss ich allerdings auch für die Mechas sagen: auch das Design gefällt mir ausgesprochen gut. Meine Meinung: Beste Unterhaltung! Und ich glaube, ich muss auch in den neuen Alice im Wunderland¹ gehen - das frei im Raum schwebende Grinsekatzenlächeln aus dem Trailer ist einfach genial. ¹) Oh, hier kann ich gar keinen Blogeintrag verlinken, habe ich über Alice in Wonderland / Through the Looking Glass nichts geschrieben? Ich fand die Bücher sehr interessant! *nachdenk*: HD kann man auch zu Hause genießen, da hat Maxis Monster-LCD im Wohnzimmer ein gefühlt schärferes Bild als die Kinoleinwand. Aktuell würde ich aber sagen, wegen sowas wie Avatar würde ich jederzeit ein Kino vorziehen, das kommt da besser rüber (sonst ist mir das nicht so wichtig und mir reicht mein Röhren-Ferni). Nur: Was ist, wenn 3D auch erstmal im Wohnzimmer verfügbar ist? Dann war's das mit Kino-Revolution, dann bleibt der 3D-Ansturm da wieder weg. Dafür geht dann wohl der BluRay-Run los... Und wenn mir dieser Film so gefällt, weil er unter anderem keine 3D-Effekthascherei enthält - kann man die 3D-Effekte dann nicht doch wieder weglassen? Oder reicht das unterbewusste, unaufdringliche 3D aus, mich in die Kinos zu locken? Vielleicht ist das ja auf Dauer einfach ein natürlicheres, entspannteres Gucken? Da muss ich mich mal selbst langzeitstudieren... Volles ProgrammMontag, 28. Dezember 2009
War viel los in letzter Zeit!
Wenn ich mal nen Garten habe, werde ich mir definitiv auch ein Saunahäuschen da reinstellen. Das ist ja einfach nur genial! Und bezahlbar ist's auch. Ich habe meine Schokofontäne eingeweiht. Nachdem ich - ähnlich Homer Simpsen, was das Frittieren von Essen angeht - ja schon jahrelang die Meinungen "alles schmeckt besser, wenn es mit Käse überbacken ist" und "alles schmeckt besser mit Schokolade" vertreten habe, konnte ich die daraus resultierende logische Schlussfolgerung "Käse mit Schokolade muss furchtbar lecker sein" gestern experimentell nachweisen. Und ich hatte Recht, das schmeckt wirklich! Wobei ordinäre Erdbeeren mit Schokolade auch nicht zu verachten sind. Gestern abend kam King Kong im Fernsehen. Da gibt es ja bestimmt mehr als eine Verfilmung - ich hatte bisher aber noch nie einen King Kong gesehen. Es rangierte zwischen langweilig, trashig und heilige-scheiße-was-bringen-die-denn-hier-im-Abendprogramm: Wahnwitzige Kampfszenen mit Dinosauriern, die locker Jurassic Parc in den Schatten stellen (nur der hubschrauberfressende Hai in Deep Blue Sea ist noch besser) und Ekelkrabbelviecherszenen mit überdimensionalen Käfern, Kakerlaken und anderem Krabbelgetier, die noch überraschender kamen als die Vogelspinnengrube im ersten Asterix-Realfilm hatte ich schlicht und einfach nicht erwartet. Ob das im Ur-King-Kong auch schon so drin war? Die Landschaft und Architektur der Insel war dagegen ziemlich genial. Das hätte alles direkt aus Shadow of the Colossus stammen können. Zum ersten Mal(?) in meinem Leben habe ich zu Weihnachten Kartoffelsalat und Würstchen gegessen. Und auch noch selber am Kartoffelsalat geschnippelt, Kochen macht Spaß. Und ebenfalls zum ersten Mal war ich in einem Babyladen und habe die Wiegen, Bettchen und Kinderwagen durchstöbert. Insbesondere der Kinderwagenkauf scheint mir interessanter als der eines echten Autos zu sein. Was es da alles gibt! Am meisten fasziniert hat mich der, der sich durch Lösen einer Arretierung auf schwenkbare Achsen umstellen lässt. Das fährt sich dann wie ein Radlader. Turns on a dime!
Geschrieben von mitch
in Essen, Film, Irgendwas, Shadow of the Colossus
um
11:27
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Dork NightSonntag, 13. Dezember 2009
Alt, aber inzwischen auch bei mir angekommen: Gestern habe ich mir The Dark Knight angeguckt. Leider litt die DVD unter dem gleichen Problem wie schon Blade Runner: Der englische Ton war dermaßen doof abgemischt, dass entweder die Nachbarn bei jedem Schuss und jeder Explosion senkrecht im Bett standen oder ich noch schnell Lippenlesen hätte lernen müssen. Also gab's dann den deutschen Ton. Ist das einfach so schlecht oder muss ich mal was am 5.1-Downmix meines Players verstellen?
Nun ja. Der Film war nicht so toll, wie ich erwartet hatte, aber schlecht nun auch nicht. Eigentlich kam er mir so vor, wie ein ordentlicher James Bond sein sollte: technische Gadgets, ein Superbösewicht, mehrere Handlungsstänge und nicht ganz vorhersehbare, schön durchdachte Pläne. Den Oskar für die Rolle des Jokers hat Heath Ledger auf jeden Fall verdient. Das war mehr als ordentlich. Und Maggie Gyllenhaal, von der ich noch nie was gehört habe, war definitiv was fürs Auge! Und warum habe ich immer die Zeile "It's a daaaaaark night" aus dem einen (welchem?) Song von Tito & Tarantula im Kopf? -- Nachtrag: Bonuspunkte übrigens für die Harvey-TwoFace-Geschichte. Das war ja aufs Allerfeinste in die Gesamthandlung eingewoben, auch die visuelle Aufarbeitung und die Münze - so gut ausgearbeitet kenne ich sonst nur Anime-Settings von Otakus für Otakus. Der Baader-Meinhof-KomplexMontag, 23. November 2009
Ich habe doch glatt mal wieder zufällig was gutes im Fernsehen gefunden: Der Baader-Meinhof-Komplex
Das war reinstes Bildungsfernsehen, denn die RAF und das Drumherum waren bei mir geschichtstechnisch echt ein blinder Fleck. Im Schulunterricht hatten wir das Thema nie auch nur angerissen. Bevor jetzt irgendwer schreit "das lässt der Staat absichtlich unter den Tisch fallen, damit niemand auf doofe Gedanken kommt": Ich persönlich finde es durchaus wichtiger, erstmal den Nationalsozialismus durchzunehmen. (Aber wenn ich mich richtig erinnere, hatten wir den Nationalsozialismus mehrfach: Orientierungsstufe, Unterstufe, Oberstufe. Da könnte man ruhig auch mal etwas variieren und die RAF zumindest mal grob erwähnen.) Ich fühle mich jetzt auf jeden Fall etwas besser allgemeingebildet. Das war ja alles vor meiner Zeit. Jetzt kann ich viele Sachen, von denen ich schon mal grob was gehört habe, in einen Zusammenhang bringen. Was mich am Anfang etwas überrascht hatte, waren die ganzen Nacktszenen im ersten Teil :-) Los geht's mit nackten Minderjährigen am FKK-Stand - und das Sonntags um 20:15 auf der ARD. Dass deswegen niemand einen Aufstand gemacht hat (bei der Filmpremiere gab es ja hauptsächlich Rummel im die Nachkommen der Opfer) ist für mich ein gutes Zeichen, dass wir mit Nacktheit dann doch noch ordentlich umgehen können (trotz komischer Paragraphen wie "Jugendpornografie") und nicht wie unsere englischen Inselnachbarn durchdrehen, was unnützen "Kinderschutz" angeht (ohne polizeilichen Unbedenklichkeitsnachweis darf man da seine eigenen Kinder teilweise nicht mal mehr auf einem Spielplatz besuchen, man könnte denen ja was antun wollen). Auch gut am Film fand ich die alten Dinge, die teilweise nebensächlich durchs Bild huschten: alte E-Loks oder Flügelsignale im Hintergrund an einer Bahnstrecke. Nicht ganz so toll wie bei 23 (erstmal spielte der in den 80ern, das ist eher meine Zeit und außerdem an Orten, die ich kenne), aber auch gut. Manchmal habe ich aufgrund der vielen Leute etwas den Überblick verloren. Aber für eine halbe Doku war der Film richtig gut - und auch spannend. Eingemischte Originalaufnahmen und an den entscheidenen Stellen gute Schnitte und Montagen haben dafür gesorgt. Alles in allem mal wieder ein guter Grund, GEZ zu zahlen. Auch, wenn ich nach dem Ende des ersten Teils sehr irritiert geguckt habe, wieso das so plötzlich zu Ende war. Dass ich heute Teil 2 weitergucken musste, wusste ich da noch nicht... TransformersMontag, 9. November 2009
Da ich mich Transformers im Kino ja verweigert habe, habe ich mir heute die Fernsehpremiere angetan. Viel erwartet habe ich nicht, aber um den Abend rumzukriegen - warum nicht :-)
Aaaalso: Die Decepticon-Roboter sehen alle ziemlich dämlich und ununterscheidbar aus - generell ist das Roboterdesign ziemlich komisch. Die Transformationsgeräusche fehlen! Und seit wann kann sich Megatron in einen Jet verwandeln? Mit den Zeichentrickfilmen hat das nicht mehr viel zu tun. Ansonsten war das ja eine riesiege Mischung aus verschiedenem Krams: Total nervig war das chaotische Durcheinandersprechen in den anfänglichen Hektik-Szenen - eine Anspielung auf Louis de Funès? War das eigentlich ein Roboter-Actionfilm oder doch eher eine Werbeveranstaltung für das US-Militär? Ich glaube, in Black Hawk Down (kein schlechter Film, wenn ich mich recht erinnere), war weniger US-Hardware zu sehen. Und das war definitiv ein Militärfilm. Die zusammengewürfelte Autobot-Truppe dagegen sieht aus wie direkt dieser peinlichen Knight-Rider-Neuauflage entsprungen. Alternativ wie aus Cool fand ich die Geheimdienste, die einfach mal spontan und unangekündigt bei irgendwelchen Leuten aufkreuzen - und sogar mal den richtigen zur richtigen Zeit. Dämlicher dagegen das Militär: Man weiß, dass die Bösewichte im Anmarsch sind, also versteckt man sich in bewohntem Gebiet - da finden die uns nie! Scheiß auf Kolateralschäden. Na ja. Was will man erwarten? "Wir verklappen den ganzen gefährlichen außerirdischen Müll einfach im Meer" ist auch nicht besser. Popcorn-Blockbuster-Kino halt ich hätte auch ein Buch lesen können, aber das hätte nicht so viel Krach gemacht und da wäre nicht so viel kaputtgegangen. Der erste Transformers-Kinofilm, der hier auf DVD im Schrank steht, ist bestimmt nicht schlechter als diese Neuauflage. Die Werbepausen habe ich für das Basteln einer Geburtstagskarte genutzt - es gab nur einen Totalschaden, wo ich quasi fast nochmal ganz von vorne anfangen musste. Das war spannender als der Film. Ice Age 3(D)Sonntag, 19. Juli 2009
Gestern war ich ungeplanterweise in Dortmund im Kino in der 3D-Fassung von Ice Age 3.
Dort wird das System von RealID benutzt: eine Aufsetzbrille mit verschieden polarisierten Brillengläsern. Sieht aus wie eine überdimensionale Sonnenbrille. Das war für mich der erste Besuch eines 3D-Films und ich muss sagen: Hey, das ist wirklich interessant! Für mich als Brillenträger war es kein Problem, die Brille vor meine zu setzen. Ich hatte auch keine Kopfschmerzen oder so, das ganze funktionierte wie gewünscht. Wir saßen deutlich an der Seite (jenseits des Durchgangs), trotzdem keine Probleme. Die Technik ist also recht ausgereift. Nur ganz manchmal gibt es Flimmern oder unscharfe Stellen, meist dann, wenn das Bild eine hohe Tiefendynamik hat und man gerade auf das andere "Ende" scharfgestellt hat. Und an einer Stelle bilde ich mir einen Glitch im Film ein: Da war ein Grasbüschel vor den Eiern zu sehen, tiefenmäßig lag das Büschel aber hinter den Eiern... Als am Ende die Saalbeleuchtung halb anging und während des Abspanns alle Leute den Film verließen (Warum guckt sich eigentlich NIEMAND einen Film zu Ende an, wenn er ihn bezahlt hat? Nach uns war nur noch Reinigungspersonal im Saal...), kam der 3D-Effekt noch mal doppelt so gut rüber. Man konnte "echte" Leute als Schatten vor der Leinwand sehen und trotzdem schwebte der Film mitten im Raum. Leider geht die Mischbeleuchtung deutlich stärker auf die Augen, bei längerer Betrachtung im Halbdunkel hätte ich wohl doch noch Kopfschmerzen bekommen. Das c't-Editorial aus 15/09 hat leider Recht: Die 3D-Effekte werden momentan fast nur dazu genutzt, dass einen Sachen aus der Leinwand heraus anspringen, für weitläufige Landschaften und tiefe Räume wurden die 3D-Effekte eher nicht genutzt. Na ja, liegt vielleicht auch am Film. Das avisierte Zielpublikum hat immerhin noch keinen Führerschein, großteils wahrscheinlich nicht mal ein Fahrrad, da ist mit wilden Verfolgungsjagden mehr zu holen als mit ruhigen Szenen :-) Der Film selber läuft bei mir unter "geht so". Nochmal angucken würde ich mir den nicht wollen. Es waren ein paar ganz nette Gags drinnen, aber nichts, was großartig hängenbleibt. Und auch nicht genug, um den ganzen Film zu füllen. Die Story selbst passt auf einen Bierdeckel. Ich habe Ice Age 1 mal gesehen, aber davon ist mir nichts mehr im Kopf geblieben - spricht nicht gerade für die Filmreihe. Da sind mir andere Renderfilme wie z.B. Antz oder Findet Nemo lieber - die habe ich glaube ich beide schon zwei Mal gesehen. Oder - alleine wegen seines Sprachwitzes (zumindest im Originalton) - Bee Movie. Fazit: Der 3D-Effekt ist ausgereift und kommt super rüber. Jetzt müsste man das nur noch unauffällig in gute Filme einbauen - und zwar als subtile Ergänzung und nicht als Selbstzweck. Bei den ganzen aktuellen Renderabenteuern scheint mir 50% des Inhaltes aus "ist 3D, ist neu, ist toll" zu bestehen... Aber danke an Andi und Flu fürs Mitnehmen - auch, wenn Ice Age nicht unbedingt mein Ding ist, war's toll! FensehabendSamstag, 17. Januar 2009
Vorplanung zur Silvesterparty:
"Hey, wir haben da ja diesen dicken Flachbildwidescreenfernseher und die PS3 stehen, soll ich noch schnell Dark Knight auf BlueRay besorgen, dann ziehen wir uns das mal standesgemäß rein - Originalton versteht sich?" Allgemeine Zustimmung, insbesondere von mir, da ich den Film noch nicht gesehen habe. Und es begab sich, dass wir uns zur Party einfanden. Und es begab sich, dass noch andere Filme am Start waren. Und es begab sich, dass wir verschiedenstes sahen, nur nicht den ursprünglich geplanten dunklen Ritter... Los ging es mit Iron Man. Normalerweise sind solche Superhelden-Comicverfilmungen nicht mein Ding, aber er war durchaus unterhaltsam. Der kam auch von einer BD und ich muss zugeben, dass ich wirklich erstaunt gesabbert habe. Ist schon schön, was man im heimischen Wohnzimmer optisch auffahren kann. Zum Film selbst: Sehr komischer Superheld, am Anfang hat er sich - mal abgesehen davon, dass er was in der Birne hatte - benommen wie der Sohnemannchef aus The IT Crowd: aalglatter Partylöwe und Womanizer. Weniger gefallen hat mir das Ende, das schreit förmlich nach einem zweiten Teil oder einer TV-Serie - aber das kann man bei der Vorlage wohl kaum vermeiden. Das ist ja bereits eine Serie. Dann ging's knallen. Dann kam The Machine Girl. Den habe ich mir nach einem vor längerer Zeit mal gesehenen Trailer sofort bestellt und wollte ihn eigentlich mit meinem Bruder über die Feiertage gucken. Leider haben wir das total verpennt. Glücklicherweise hatte ich die Scheibe deshalb aber Silvester in der Tasche. Kurzes Wort zur Handlung: Japan, Schulmädchen, ihr kleiner Bruder wird von Schlägertypen terrorisiert und umgebracht, sie geht dem nach, kommt in Bedrängnis, verliert ihren linken Arm, bekommt stattdessen ein Maschinengewehr verpasst und geht damit auf Rachefeldzug. Action-Splatter-Trash, der sich selbst nicht ernst nimmt, wie es scheint. Genau der richtige Film, um ihn nachts in überzuckerter Runde zu gucken. Gut, dass wir Untertitel anhatten, denn die Tonspur haben wir in Grund und Boden gelacht. Inzwischen drücke ich den Film reihum anderen Leuten aufs Auge - Bernd durfte schon mal. Dann ging's schlafen Bis zum Frühstück gab es dann schließlich The Princess Bride (welcher Gnom hat den Titel eigentlich mit "Die Braut des Prinzen" ins Deutsche übersetzt? Know your posessive nouns!), der mir schon von mehreren Seiten unabhängig ans Herz gelegt worden war. Es ist ein klassischer Abenteuerfilm (Liebe, Abenteuer, Piraten, Prinzessin, König, Bösewicht, ...), der das Genre aber gekommt durch den Kakao zieht (na ja, immerhin singen sie nicht). Wirklich gut. Und Columbo spielt auch mit. Ich glaube allerdings, dass mir damals The Court Jester noch ein klein wenig besser gefallen hat. Der ist im Grunde genommen das gleiche (spielt eher im Bereich "Robin Hood" und ist 40 Jahre älter), aber irgendwie noch etwas spritziger und lustiger (und es wird gesungen!). Die weiblichen Hauptrollen waren aber in beiden Filmen ausgesprochen lecker anzusehen.
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Fr, 27.08.2010 23:12
Die korrekte Übersetzung von A
rithmancy wäre Arithmomantie.
Ob das bei Harry Potter entspr
echend übernommen wurde [...]
Mi, 18.08.2010 23:26
blog update: Bewegte Wochensch
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psycorama zu Goldene Regeln fürs Geocachen
Do, 05.08.2010 23:04
Protip am Range: Lass dich nic
ht von Muggeln beissen. :)
mitch zu Servicewüste Deutschland
Do, 29.07.2010 20:23
Heute (also Donnerstag...) 19:
05 neuer Anrufversuch, ich war
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