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Untergang des AbendlandesSonntag, 15. Januar 2012
Warum lernt heute eigentlich niemand mehr, ordentlich mit E-Mail umzugehen?
Ordentliches Zitieren, Textzeilen umbrechen, Betreffzeilen sinnvoll nutzen — von dem Kram hat der heutige Durchschnittsuser wohl noch nie gehört. Dazu kommen dann solche Sachen wie "die Mail hab ich nicht mehr, mein Postfach war voll" und "ich krieg fünf Mails am Tag, das spammt mich total voll, die muss ich mühsam von Hand einsortieren". Von den Privacy-Gesichtspunkten über "was machst Du eigentlich mit Deinen Mails, wenn der Laden mal dichtmacht?" und "wie backuppst Du das, falls Du die Mail mal aus versehen löschst" gar nicht zu reden. Kann man den Erfindern von Webmail mal mit Anlauf in den Hintern treten wegen Verdummung dieser und folgender Generationen? (Und bei der Gelegenheit gleich alle Webforen in die Sonne schießen?) *RAAAAANT* eines Internetdinosauriers Geht doch!Sonntag, 8. Januar 2012
Wir haben der Analogsatellitenabschaltung jetzt ein Schnippchen geschlagen.
Telekom Entertain bestellt (Fernsehen übers Internet), Netzwerk ins Wohnzimmer gelegt und bei der Gelegenheit mal das Wohnzimmer umgeräumt, da wir nun nicht mehr auf die Antennenbuchse angewiesen sind. Entgegen meiner penetranten Rumunkerei ist uns dabei nicht das Internet abgeschaltet worden. Pünktlich am Freitag wurde das DSL von 6000 auf 16000+ hochgeschaltet, was sich sofort beim ersten Download bemerkbar machte. Am Samstag dann den Media-Receiver angeschlossen: Auch das klappte auf Anhieb. Nachdem wir festgestellt haben, dass ein geroutetes WLAN-Netzwerk kein Bild bringt, waren wir fix beim Blödmarkt und haben uns zwei Powerlan-Adapter besorgt. Trotz der recht abenteuerlichen Stromverkabelung hier im Haus hat auch das auf Anhieb geklappt. Jetzt läuft das Fernsehen im Wohnzimmer übers Internet, hat besseres Bild als vorher, ist flexibler beim Aufstellen (braucht nur noch ne Steckdose) und Spaßfunktionen wie Videoload Bis auf die absichtlich experimentelle Bastelei mit dem WLAN klappte auch wirklich alles Plug-and-Play aus der Tüte.
Geschrieben von mitch
in Computer, Film, Irgendwas, Shopping
um
10:05
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We fail again, Doctor Jones!Donnerstag, 5. Januar 2012
An dieser Stelle sollte eigentlich ein Link auf die Meckerei zu meinem letzten, total dämlich zu bedienenden Funkwecker stehen, aber den Blogartikel habe ich wohl damals gar nicht geschrieben! Fail meinerseits. Stellt Euch einfach vor, ich hätte schon mal qualifiziert über das gleiche Thema gemeckert und kann hiermit beweisen, dass das nicht besser wird…
Die Menschheit ist technologisch ganz gut unterwegs: Sie bekommt langsam das Problem mit dem Abreißen der ersten Blätter von einer Klopapierrolle in den Griff und auf dem Mond waren wir auch schon. Zeitmesser gibt es schon sehr lange und spätestens seit der Lösung des Längenproblems haben wir auch da eigentlich alles wichtige geschafft, was es zu tun gibt. Na ja, nicht ganz. Seit sich mein depperter, blöd bedienbarer, aber immerhin funktionaler Funkwecker (siehe nicht oben – das schlimmste, was manchmal passierte, war, dass ich eine Stunde zu früh auf der Arbeit war…) sich nach einer ausgelaufenen Batterie komplett verabschiedet hat, war ich auf der Suche nach einem Ersatz. Handy am Bett ist doof Immerhin klingelt es morgens pünktlich. Nach dem letzten Uhren-Desaster hatte ich mir fest vorgenommen, den Neuerwerb vorher im Laden zu testen und auf mögliche Designfehler abzuklopfen. Darüberhinaus wurde mir angeraten, bloß nichts bei Tchibo zu kaufen, die könnten Kaffee, aber sonst nichts. Was ich natürlich ignorierte. Denn: Tchibo hat unter der Marke TCM aktuell einen Funkwecker im Angebot. Also mal im Laden ausgepackt und geprüft: Funkwecker, Batterie anbei, analoge Anzeige (Minuten-, Stunden- und Weckzeitanzeiger), ein Druckknopf "Snooze/Licht" (gut: oben drauf, nicht irgendwo versteckt), ein Drehknopf für die Weckzeiteinstellung und ein mechanischer Schiebeknopf für Wecker an/aus. Zu Hause dann der erste Zweifel: Mist, der Wecker ist analog, der macht doch wohl nicht die ganze Nacht direkt neben meinem Ohr tick-tack? Nein, Glück gehabt: mangels Sekundenzeiger läuft er sehr ruhig. Nur beim ersten Fixen der Zeit über Funk rattert er etwas, weil sich die Zeiger da schnell drehen. Also alles bestens! Leider blieb es nicht dabei. Die Zeit hat sich funksynchronisiert, ich stelle das Ding abends ans Bett, stelle die Weckzeit ein (das scheint vollmechanisch zu funktionieren, so wie sich das anfühlt), schalte den Weck-Knopf scharf und bette mich. Nächster Morgen: Ich wache, wie sich das gehört (und ich habe bis heute nicht verstanden, wie ich das immer schaffe) drei Minuten vorm Wecken auf. Was ich da natürlich noch nicht wusste, da ich ja gerade aufgewacht war. Also die Drucktaste "Snooze/Licht" gedrückt und festgestellt: "Ah, gleich müsste er klingeln. Das warte ich mal ab, ich will das Wecksignal ja auch mal hören, dann drehe ich mich nochmal für drei Minuten um und mache die Augen zu." *augenzumach* *abwart* *längerwart* *einschlaf* 20 Minuten später: Huch, spät, warum hat hier nichts geklingelt? Meine Schlussfolgerung (Programmierer lässt grüßen) ist folgende: Weil das alles so komisch halbmechanisch läuft (der Hinweis, dass man über die Snooze-Funktion das Klingeln maximal ca. 30-40 Minuten verschieben kann, schob mir eine Augenbraue hoch: Wozu soll das gut sein? Woran erkenne ich, wenn ich bei der letzten Verschiebung bin? Und klingelt er dann nochmal oder gar nicht?), ünterdrückt ein Einschalten der Beleuchtung (die Taste macht ja "Licht" und "Snooze") nicht nur ein aktuelles Klingelsignal für die nächsten 3-4 Minuten, es unterdrückt im Falle von "es klingelt noch nicht" auch das erstmalige Klingeln in den nächsten 3-4 Minuten. Auswirkung siehe oben: Zu ungünstiger Zeit das Licht eingeschaltet, es klingelt nicht, man verschläft. FAIL. (Es könnte natürlich auch sein, dass der Wecker einfach kaputt war, aber meine Erklärung ist viel toller.) Wenigstens nahm der Laden den Wecker anstandslos zurück (ich war mit meiner tollen Erklärung erst halb durch, als sie schon die Formulare ausgefüllt hat, was das wohl zu bedeuten hat?). Nun bin ich also wieder auf der Suche. Erkenntnis: Es ist noch viel schwieriger, einen funktionierenden Wecker zu finden, als ich sowieso schon annahm. Also, ob wir wirklich schon auf dem Mond waren? Vielleicht haben die Mondverschwörer ja doch Recht. DatenschutzparanoiaSonntag, 11. Dezember 2011
Ich mag es ja schon mal gar nicht, an der Kasse mit Namen angesprochen zu werden. Das geht keinen der umstehenden was an.
Neuer Rekord des "wir tratschen rum, was auf Deiner ec-Karte steht" ist meine Apotheke: Die schreiben doch tatsächlich auf den ausgedruckten und von mir unterschriebenen ec-Beleg (die arbeiten nicht mit PIN) handschriftlich meinen Vor- und Nachnamen drauf. Auf die Frage, was das denn wohl soll, kam die Antwort "die Unterschriften kann ja keiner lesen, für den Fall, dass da irgendwas ist." Den Hinweis, dass sie Kontonummer, Kartennummer und Bankleitzahl auf dem Beleg stehen haben und ich auf dessen Rückseite unterschreibe, dass im Falle der Nichtbezahlung meine Bank meinen Namen und meine Adresse rausrückt, hat sie überhaupt nicht kapiert. Warum ich das blöd finde, bei denen namentlich in einer Zettelkiste zu landen, natürlich erst recht nicht. Ich glaube mal kaum, dass die sich das an der Kasse selbst ausgedacht haben, das kommt bestimmt vom Chef. Das war bestimmt auch derjenige, der auf die Idee kam, die Kassen mit "PC-im-Monitor"-Dingern von Medion auszustatten. Soweit ja nichts schlechtes, aber Glare-TFTs? In der Ladenbeleuchtung? Gut, man kann das als Datenschutz deklarieren, aber wenn nicht mal die Bediener der Kasse was lesen können… Gibt's da nicht irgendwelche Arbeitsplatzschutzverordnungen oder gelten die nur für Leute, die "richtig" am PC arbeiten? *raaaaaage* *raaaaant* :-) (Wie ist denn "ec-Karte" heutzutage eigentlich richtig? Giropay? Maestro?) Waddewatt? Waddewarden!Montag, 17. Oktober 2011Määäh. *kau* *mampf* *rupf* So, ihr Schietbüddls! Das waren jetzt vier wunderbare Tage bei bestem Wetter (nix mit in Sturm und Regen an der See stehen, es schien durchgängig die Sonne bei wolkenlosem Himmel) an der Nordsee in wahnsinniger Begleitung. Untergekommen waren wir im Schützenhof Jever. Absolut zu empfehlen: Schönes Zimmer, sehr sehr sehr leckeres Essen und ein toller Wellnessbereich. Wir hatten am Sonntag die ganze Sauna für uns; da die Ferien erst nächtes Wochenende losgehen, war es angenehm ruhig. Und nachts konnten wir dem Chchchchchchrrrrrr der Waldohreulen lauschen. Klingt komisch, ist aber so. Waddewarden? Waddewarden. Waddewarden! Waddewaddewaddewarden! In Jever kulinarisch definitiv zu empfehlen ist das Taverna — ein super Italiener. Die Pizza können wir nicht beurteilen, aber die anderen Sachen auf der Karte sind definitiv schmackofatz! Allerdings sollte man wohl vorher reservieren, wir haben verdammtetes Glück gehabt, uns überhaupt dort niederlassen zu können. Meine linke Hand ist an der Leine. Neben Deichspaziergängen, Krabbenbrötchen und Kudderfodos waren wir auch noch nett Shoppen. Schock für Muddi: Ich war einkaufen! Das Kurzurlaubswochenende war toll — nicht nur kulinarisch (wobei die Schlemmerei schon heimats beim Edeka-Bäcker losging, das war nicht die letzte Fladenbrotecke mit Käse, die wir uns gönnen werden). so long and thanks for the fishDonnerstag, 13. Oktober 2011
Erst MAnTrHa, dann zum Anime-Marathon in Hamburg mit, da in der Zeit wohl auch Eintritt in den AnT. Das wäre dann 2002. Neun Jahre ist es her.
Amtsgerichtlich hinterlegt: meine Unterschrift auf der Eröffnungsurkunde des e.V. Ja, da bin ich stolz drauf. War schön. Ab jetzt dann weiter ohne mich. Kein böses Blut, aber auch irgendwie keine Begeisterung mehr. fluttershyMontag, 3. Oktober 2011
Weitergehen, hier gibt es nichts zu sehen (zu faul für ein Foto). Hauptsächlich will ich mir für eventuelle Rückfragen notieren, was ich in meinem neuen (sprich: auch schon wieder 2 Monate alten) Rechner eingeschraubt habe. Groß interessant wird das jetzt nicht.
Bis auf die Grafikkarte wieder alles von Serhend (nein, ich krieg da nichts für). Dazu ein Ubuntu (was ich ab jetzt statt Debian zumindest auf Desktops immer nehmen werde, so ein aktueller Browser ist schon was feines...). Ergebnis: Das ganze ist mehr als ausreichend für World of Warcraft unter wine (wenn auch ohne HDR-Bloom, ich muss OpenGL statt DirectX-Shadern benutzen; dafür geht aber 16faces Oversampling oder was das war), RAW-Bildbearbeitung mit bibble flutscht und ansonsten mache ich nichts, was die Kiste aus der Ruhe bringen könnte. Leise ist sie auch. Man hört zwar was, aber das stört nicht. Ich Blödmann hab eine wirklich flüsterleise Grafikkarte gekauft, nur um dann zu merken, dass die Gehäuselüfter jetzt halt lauter sind als die Grafikkarte :-) Dass mein CPU-Lüfter vermutlich in genau die falsche Richtung pustet, wenn man sich den Luftstrom im Gehäuse anguckt, scheint egal zu sein. Da wird eh nichts warm. Mein erster "gamingtauglicher" PC! (ja, WoW war tatsächlich im Anforderungsprofil) Ach so: Hostname? Alle sechs Ponies. It's really magic! MultitalentMontag, 3. Oktober 2011
Also ich mache ja von Holzbauarbeiten über Fenstermalerei bis hin zu Kuchenbacken und essbaren Piratenschiffen so ziemlich alles, aber das ist neu:
Ich bin eingeladen, meine Street-Art-Exponate auf einer Ausstellung mit angeschlossenem Dubstep-Konzert zu präsentieren. Da meine frühe Begeisterung im Sandburgenbauen nun so gar nichts mit urbaner Kunst zu tun hat (wir mussten immer bis ans Meer fahren; ich erinnere mich noch an die Enttäuschung in Lemvig: Kies statt Sand!), kann sich wohl nur jemand auf Flickr verlaufen haben. Oder hier ins Blog. Beiden Sachen ist gemeinsam: Ich hab nichts geklebt, ich hab nur fotografiert. Wenn ich male (z.B. in langweiligen Telefonkonferenzen), sieht das Ergebnis eher so aus: Na ja. Zeit, da hinzigehen, habe ich eh keine, aber ich fühle mich jetzt einfach mal geehrt, da als Künstler eingeladen worden zu sein, statt das für eine zu wild angekurbelte automatische Einladungssoftware zu halten und verlinke den Spaß: DUB!ME — 14.10. 23 Uhr Forum Bielefeld Geht da hin. Und macht ein paar Fotos, was so ausgestellt wird, ich werde denen jetzt zusagen, dass sie gerne Fotos von mir präsentieren dürfen, vielleicht findet man ja was ;-) Und laut Statistik ist das jetzt der 1002. freigeschaltete Artikel. Da hab ich also ein Jubiläum verschlafen. Na ja. In den nächsten sechseinhalb Jahren kriege ich die nächsten 1000 Artikel auch noch voll.
Geschrieben von mitch
in Foto, Irgendwas, Musik, Veranstaltung
um
00:46
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ZielgruppenkasperFreitag, 30. September 2011
Manchmal mag ich ja Sachen, die überhaupt nicht für mich gedacht sind. Bei vielen davon drängt sich der Gedanke "ist das wirklich für Kinder gedacht? die verstehen doch die ganzen Witze gar nicht!" förmlich auf. Vielleicht ist das aber auch nur so gemacht, damit die Erwachsenen freiwillig als Betreuungsperson mitgehen.
Einfallen tun mir dazu The Powerpuff Girls (der Kinofilm) - ganz gut und sogar auf DVD im Regal. Auf Dauer aber piepsig in den Ohren. Und The Spongebog Squarepants Movie - der kommt aber inhaltlich nicht ganz so gut weg (ich berichtete), kann aber gegen Ende mit The Hoff aufwarten. Das reißt natürlich einiges raus. Was icht fehlen darf und natürlich über jeden Zweifel erhaben ist: My Little Pony: Friendship Is Magic. Wer ist aktuell nicht von der Pony-Manie angesteckt? Und mich gerade vom Hocker gehauen hat Phineas and Ferb the Movie: Across the 2nd Dimension. Einfach genial. Muss man sich noch einmal in Gesellschaft angucken, dann vielleicht auf englisch. Der Film lief eben auf SuperRTL und ich bin beim Zappen hängengeblieben - das ist was ganz seltenes im deutschen Fernsehen. Kann leider am Ende nur mit Slash aufwarten, The Hoff war besser. Kurzer Blogeintrag, wenig Sinn. Fazit: Eigentlich wollte ich nur den Phineas und Ferb-Kinofilm bejubeln. Angucken! PS: Warum steh ich auf Filme, in denen gesungen wird? Ich hab zwar noch nie einen Bollywood-Streifen durchgehalten, aber an so einer Tanzszene zappe ich mich auch mal fest.
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SucheKategorienKommentareJue zu Untergang des Abendlandes
So, 15.01.2012 16:07
Mein Reden! Ich weiß aber auch
nicht, wie man die Leute erzi
ehen soll. Niemand weiß mehr,
wie man Signaturen korre [...]
Kiewie zu Datenschutzparanoia
So, 11.12.2011 14:02
Die Bestimmungen gibt es meine
ich für jeden, der auf einen
Bildschirm prallt, allerdings
überprüft das in so klei [...]
Anne zu SEL FF 54 OB/ZB
Do, 13.10.2011 02:51
Ich schlage heute Morgen die T
ageszeitung auf und lese, dass
es mit www.cgarbs.de weiterge
ht
mitch zu Excel-Hexe
Di, 11.10.2011 23:29
Und aus aktuellem Anlass habe
ich das ganze nochmal dienstli
ch produktiv in COBOL implemen
tiert mit dem Zusatz "er [...]
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