Inzwischen sollte das DNS-Update für den Schwenk auf den
neuen Server auch die letzten Winkel des Internets erreicht haben, daher: Ich bin wieder hier!
Knapp einen Monat lag mein Server brach, aber so richtig doll gestört hat es mich nicht. Was mache ich denn hauptsächlich mit dem Server? Am wichtigsten für mich sind drei Dinge:
Mein Debian-Paket-Repository: Nun, äh, ja, das war nun mal weg. Nicht erreichbar. Gibt auch keinen Mirror, vielleicht kann ich da in Zukunft ja mal einen anlegen - aber es ist sowieso nicht üblich, Paketquellen doppelt und dreifach in seine
sources.list einzutragen. Updates gab es eh keine, wichtige Sicherheitsupdates ebenfalls nicht und da außer mir vermutlich sowieso niemand aus dem Repository Pakete installiert, ist das alles nicht so schlimm. (Ich habe die Pakete ja sowieso hier zu Hause rumfliegen, da werden sie ja erstellt.)
Mein Blog (ja, genau das hier, was Du gerade liest): Ja, das war halt nicht erreichbar. Komischerweise hat das auch niemanden gejuckt - ich hatte in der ganzen Zeit exakt eine Anfrage, ob irgendwas kaputt ist, und das auch erst nach zwei Wochen Ausfall (Gruß an meine gestresste Mutter!). Das ging schon mal schneller, liest mich denn keiner mehr? Oder kompensiert
Twitter das einfach gut genug? Mir hat auf jeden Fall nicht viel gefehlt, ich habe genug Blafasel getwittert, um meinen Trivialitätenmitteilungsdrang zu erden.
Zum letzten Kinogang gibt's vielleicht nochmal einen Artikel (Kurznotizen liegen vor, das muss "nur noch" ausformuliert werden - halbe Stunde aufwärts, wie immer halt...), dann wollte mich über die Deppertheit unseres lokalen Autowaschsalons auslassen (hab mich aber schon wieder abgeregt) und eine geplante Umfrage hier im Blog hat sich inzwischen auch weitestgehend erledigt.
Das ist alles nicht mehr aktuell und ich hab ja sowieso nie Zeit.
Mir fällt bestimmt auch noch was neues ein.
Meine Codesammlung: Die git-Repositories hatte ich kurz vor dem Ausfall von meinem Server auf
github verlagert. So kurz, dass ich noch nicht drüber bloggen konnte :-) Passte sich also perfekt.
Die Repository-URLs werden per HTTP-Redirect auf github umgebogen, man sollte also nicht viel merken. Die gitweb-URLs ebenfalls.
Warum github?
Es gibt vielen Krams gratis, den ich mir hier mühsam einrichten m(u/ü)sste (Projekt-Wiki, Bugtracker, Schreibzugriff für andere), die Kollaborationsmöglichkeiten sind einfach genial (habe das erst in den letzten Wochen beim
twirssi-Basteln mal so richtig genutzt: git+github regeln! auch vier parallele Entwicklungszeige lassen sich locker managen) und nicht zuletzt ist der github-Server besser verfügbar (haha!) und da bleibt mein Code vermutlich auch noch erhalten, wenn ich mal unter der Erde liege und die Rechnungen meines Hosters nicht mehr bezahle (falls sich die Nachwelt dafür interessiert, hätte ich ihr dann was hinterlassen).
Da sich der
Ralf partout weigert, seine Projekte auf github umzuziehen und mein gitweb ja weg ist, ist dieser Artikel hier der einzige verbleibende Hinweis im gesamten Internet auf diese doch ziemlich tollen
irssi-Plugins:
- quotesite - zeigt Inhalte von Linksammlungen inline an
git clone http://ryoko.camperquake.de/GIT/quotesite.git
- videosite - lädt Links auf Videoportale automatisch runter
git clone http://ryoko.camperquake.de/GIT/videosite.git
- BettIrssi - notwendige Hilfsbibliothek für obige Projekte
git clone http://ryoko.camperquake.de/GIT/BettIrssi.git