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erste FotosSamstag, 29. Mai 2010
Ich habe mit der PowerShot G11 die ersten Fotos gemacht. Die Motive sind zwar alles andere als aufregend (halt das, was mir auf dem Weg von der Arbeit nach Hause so über den Weg läuft), aber die Bildqualität überzeugt mich, das hat sich gelohnt (Draufklicken für 1:1-Ansicht).
Kleine Meckerpunkte habe ich aber doch: bei feinen Strukturen gibt es komische Interferenzmuster (liegt nicht an der JPEG-Kompression, das war im RAW auch schon so) - hier zu sehen an den Backsteinen und Jalousien rechts sowie ziemlich in der Mitte der Bahnschwellen. Hoffentlich grätscht mir sowas nicht öfter irgendwo rein. Vom Handling bin ich übrigens mehr und mehr angetan (jetzt auch schon mit CHDK-Firmware): Anders als bei meiner DSLR sind im optischen Sucher zwar keine Informationen eingeblendet (Blende, Verschlusszeit o.ä.), ich habe jetzt aber gemerkt, dass das grüne Licht ("Autofokus gefunden") neben dem Sucher bei unzureichenden Lichtverhältnissen (ich hatte fix mit ISO 80 fotografiert, weil es hell war und ich mal gucken wollte, wie rauschfrei die Kamera sein kann) zu einem roten Licht wird. Ergo gibt's auch bei Sucherbenutzung eine Unterbelichtungswarnung. Damit ist die Nutzung des Sucher nochmal wieder praktischer geworden! Bin mal gespannt, was ich noch so alles an erfreulichen Entdeckungen machen werde. (Und wann ich endlich das Autofokus-Piepsen leiser bekomme.) Ging mir mit der K10D ja nicht anders, da bin ich auch nach geraumer Zeit noch über tolle neue Features gestolpert. NeuromancerFreitag, 28. Mai 2010
ISBN 978-0-006-48041-9
Ich habe mir das Buch gekauft, weil es mir ständig über den Weg lief und als das Buch, in dem William Gibson 1984 den Cyberspace als virtuelle Welt erfunden hat, referenziert wurde. So was bahnbrechendes grundlegendes muss man ja mal gelesen haben. Auch hinten auf dem Klappentext steht extra drauf "Cyberspace and virtual reality were invented in this book." Mit inzwischen 26 Jahren Abstand und der Erfindung des Internets, mit Chatrooms, World of Warcraft und Second Life ist das natürlich alles längst Realität geworden, nichts besonderes mehr und haut keinen mehr vom Hocker. Ohne die Vorwarnung, dass der Cyberspace in dem Buch "erfunden" wurde, hätte ich ihn einfach als gegeben hingenommen. Ist halt nichts besonderes. Immerhin habe ich System Shock mal selber durchgespielt (hmm, sollte man mal wieder in ordentlicher Auflösung spielen, gab es da nicht ein Revival-Projekt?). Oder ist genau das der Grund, warum Gibsons damalige Vision so bahnbrechend war? Weil sie vieles direkt oder indirekt beeinflusst hat und nachgeahmt und teilweise umgesetzt wurde und ich genau deshalb jetzt so "abgebrüht" bin, dass es für mich einfach total normal ist, dass in einem Science-Fiction-Setting halt ein Cyberspace vorkommt? Mal diese ganzen Meta-Überlegungen beiseite: Das Buch ist gut! Alle reden bei dem Buch über virtuellen Realitäten, aber niemand hat mir gesagt, dass Gibson so gut schreiben kann. Schon nach der ersten Seite hatte mich das Buch in seinen Bann gezogen, die Story hat ein gutes Tempo und legt gleich los. Ich gebe zu: Ich hätte mehr Spaß an dem Buch gehabt, wenn ich nicht ständig auf den Cyberspace gewartet hätte. Es spielt nämlich zum überwiegenden Teil in der Realität, anders als ich erwartet habe. Das ist nichts schlechtes: Das Setting ist ähnlich wie z.B. in Blade Runner: Große Korporationen und Konzerne haben das Sagen, es gibt düstere und unwirtliche Gegenden und nicht nur als Schläger oder Killer, auch als Hacker kann man es zu etwas bringen. Könnte alles direkt aus einem Anime stammen :-) Zur Story will ich nicht viel sagen, um nichts zu verraten (ist nämlich eine ganz klare selber-lesen-Empfehlung), so grob läuft es auf "heruntergekommener Hacker wird von mysteriösem Auftraggeber in ein zusammengewürfeltes Team geholt, um ein großes Ding zu drehen" heraus. Wir sind hier also nicht auf der Seite der typischen Guten unterwegs. Es gibt vieles, was mir an dem Buch gefällt, sehr hervorstechend ist aber eine Kleinigkeit, die auch in den Animes der 80er noch möglich war: echte Firmennamen. In der Zukunft haben einige bekannte Firmen überlebt, sind extrem gewachsen und tauchen wie selbstverständlich in der Handlung auf: Da wird sich über das Telefonnetz von Bell Europe in Server gehackt, es gibt Kaffeemaschinen von Braun, Monitore von Sony, Hitachi-Steckeradapter und noch interessantere (irgendwelche Firmenzusammenschlüsse), die ich inzwischen leider wieder vergessen habe. Alles in allem ein doppelt spannendes Buch: einerseits ist die Handlung spannend, andererseits die Entdeckungsreise in die dargestellte zukünftige Welt. Und dass diese Zukunftsvision schon über 25 Jahre alt ist, merkt man ihr nicht an. Zeitlos gut! Sie ist da!Donnerstag, 27. Mai 2010
Andere Leute packen heute ihre neues iPad aus, ich dagegen meine neue Kamera:
Und ich bin weiterhin begeistert von der Kamera. Ich habe nochmal mit dem optischen Sucher rumgespielt und zu meiner Überraschung zoomt der mit, wenn man die Brennweite verändert. Der ist also noch brauchbarer, als ich mir das vorgestellt habe. Man kann die Kamera wirklich sinnvoll benutzen, ohne das LCD aus- oder umzuklappen, das spart Strom, Kratzer und Auslöseverzögerung. Technisch gesehen ist der Sucher ziemlich mies: übelste chromatische Aberrationen, fiese Verzerrungen und unschärfen Richtung Rand und dazu noch die Tatsache, dass man im Weitwinkel-Bereich das Objektiv unten links um Sucher sieht. Und als "Rangefinder" gibt's natürlich prinzipbedingt Parallaxenfehler. Aber dass es überhaupt einen optischen Sucher gibt, dass er benutzbar ist und auch noch mitzoomt: Geil! Das ist dann wirklich das Killerfeature aus meiner Sicht und die LX-3 und die S90 sind verdient aus dem Rennen gegangen. Der fehlende Spiegelschlag ist ebenfalls toll - Fotos machen ist jetzt richtig schön leise (nochmal "typisch Rangefinder" :-). Ich muss nur noch herausfinden, die man das Autofokus-Piepsen abstellt. Auf den ersten Moment weniger gefällt mir, dass sich die Kamera per USB nicht als Mass Storage Device meldet. Das ist aber ein reines Softwareproblem, das sich irgendwie lösen lässt. Da die FinePix meiner Mutter auch darunter leidet, bastele ich da vielleicht mal eine entsprechende Erweiterung in mein Fotos-von-der-Kamera-kopieren-Skript. Jetzt ware ich mal auf eine Gelegenheit, die Kamera mal ein wenig spazieren zu führen. Vielleicht ja Sonntag. Und außerdem wird CHDK ausprobiert, das ist eine alternative Firmware für das Ding. Frühlingszeit ist Kamerazeit, Teil 3Dienstag, 25. Mai 2010
Langsam hatte ich also Blut geleckt und dachte über eine kleine Zweitkamera nach.
Also habe ich halb dpreview.com umgegraben und mich mal informiert. So richtig anfreunden kann ich mich mit den kleinen Gehäusen ja nicht. Ich brauche was in der Hand und am Besten ein paar Knöpfe - Touchscreen geht schon mal gar nicht. Und brauchbare Bildqualität. Und kein Megapixelwettrüsten. (Die 10 Megapixel an der K10D sind zwar nett, aber die 6 MP an der Vorgänger-*istDL haben mir auch gereicht. Das Update auf die K10D hat sich für mich hauptsächlich durch die vielen anderen Features gelohnt.) Für meine Anforderungen gibt es tatsächlich was: ein kleiner erlesener Kreis von Kompaktkameras hat etwas größere Sensoren bei etwas niedrigeren Megapixeln. Da sind die Panasonic Lumix LX-3, die Canon PowerShot S90 und die Canon PowerShot G11. Letztere war schnell aus "zu groß und zu teuer" aus dem Rennen. Ich weiß gar nicht, wie oft ich die Review-Seiten der beiden anderen studiert habe, ich konnte mich nicht entscheiden. Also musste mal ein Vor-Ort-Test ran. Am letzten Samstag ging es also zum lokalen Fotohändler. Der hatte alle drei da und ich durfte einfach mal so meine mitgebrachte SD-Karte benutzen und die Kameras vor dem Laden ausprobieren, um einerseits mal die Bedienung und das Handling live zu erleben und andererseits die gemachten Fotos zu Hause einer genauen Untersuchung zu unterziehen. Die Testmöglichkeit hat mir gut gefallen, darum erwähne ich den Laden hier auch gerne lobend mit Namen: Foto Köster in Münster am Bahnhof. Um es gleich vorweg zu nehmen: dpreview gibt gute Tipps. Der fehlende Telebereich an der LX-3 war doch gravierender als zuerst gedacht. Und das wabbelnde Kontrollrad hinten auf der S90 ist nervig. Ein manuell zu bedienender Objektivdeckel bei der LX-3? Bitte nicht. Und mann, was sind die beiden Kameras klein und fitzelig und leicht. Dass ich mehr oder weniger spaßeshalber die eigentlich vorher schon aussortierte G11 dann auch noch getestet habe, war mal gut: in die habe ich mich sofort verguckt. Liegt einfach prima in der Hand und fühlt sich an wie ein "richtiger" Fotoapparat, nicht wie ein Mobiltelefon. Passt nicht mehr in die Hosentasche, aber vermutlich in die Jacke, definitiv aber in Rucksack oder Gürtelhalter. Das reicht mir, das kann ich mit der DSLR nicht. Zu Hause die Bilder geprüft - eins muss man allen drei Kandidaten lassen, sie machen ordentliche Bilder, bei gutem Licht und ISO 80 würde ich von der K10D nicht viel mehr erwarten. Natürlich kann man nicht so mit der Tiefenschärfe spielen wir auf einem größeren Sensor, aber die Bilder sind zwei Klassen besser als das komisch nachgeschärfte/weichgezeichnete, was ich an Kompaktknipsen nicht mag. Also ist es die Canon PowerShot G11 geworden. Die ich ja eigentlich nicht haben wollte. Das ist wie beim Möbelkauf: mir gefällt automatisch immer das teuerste. Aber wo kaufen? Beratung vor Ort sollte honoriert werden. Beim Laden um die Ecke ausprobieren und dann beim billigsten Internetversender kaufen halte ich moralisch für doof. Gute Intention, hat aber nichts geholfen: Der Ladenpreis bei Köster liegt 40 EUR über dem Preis in deren eigenem Online-Shop. So viel war mir das ausprobieren dann doch nicht wert. Und die Gutscheine über verbilligte Fotoseminare und ähnliches, die beim Ladenkauf beigelegt werden, locken mich nicht, das kann man nicht aufrechnen. Bei Karstadt hab ich die G11 auch gesehen, die lag 20 EUR unter Köster (auch Ladenpreis). Also gut, dann halt nicht im Laden. Da Köster und Amazon preislich gleichauf liegen (laut geizhals.de nicht die billigsten in Deutschland, aber nahe dran und mit besserer Bewertung), kriegt natürlich Köster den Vorteil. Wenn die mich schon beraten, will ich auch gerne bei denen kaufen. Aber, oh Schreck: Kreditkarte geht nicht, Rechnung wollen die nicht. Vorkasse? Das will ich nicht. Nachnahme? Bin ja nie zu Hause, will nicht zum Postamt. PayPal? Mit PayPal werde ich viel machen, aber nichts, was mit Geld zu tun hat. Sofortüberweisung.de? Heissa, ich verstoße absichtlich gegen die Online-AGB meiner Bank und tippe PIN und TAN auf fremden Werbseiten ein? Nix da. Also schade. Ich hätte ja gewollt, aber dann nicht. Jetzt ist die Bestellung über Amazon gegangen, eine SDHC-Karte gleich noch dazu. Und um mein Gewissen zu beruhigen, werde ich bei Köster im Laden nach einer Tasche gucken. Hab ich mir ganz fest vorgenommen! Das Paket ist bereits unterwegs, sollte eigentlich morgen da sein :-D Frühlingszeit ist Kamerazeit, Teil 2Montag, 24. Mai 2010
Überraschenderweise kam kurz nach meiner Mutter mein Bruder an und fragte mich ebenfalls um Rat beim Digitalkamerakauf. Ich konnte ihn auch nur mit einigen grundsätzlichen Tipps versorgen ("nimm einen großen Sensor mit wenig Megapixeln", "ich finde einen zusätzlichen Millimeter Weitwinkel wichtiger als zehn im Telebereich", "vierstelliges ISO hat wenig mit guten Bildern zu tun" etc.), er forschte dann selber weiter und hat aktuell die Casio Exilim EX-H10 im Blick. Ob er nun schon zugeschlagen hat, weiß ich nicht. Kann er ja mal was dazu schreiben :)
Da ich dieses Jahr im Sommerurlaub tendenziell mit leichtem Gepäck unterwegs sein werde und ich meine K10D ungerne ins Mittelmeer schmeißen will, machte ich mir dann nochmal genauere Gedanken, ob ich mir nicht doch auch so eine kleinere Kamera holen sollte. Und ich denkte und machte und dachte und wurde sogar fertig damit und handelte - ach, kurzgefasst: Meine neue Kamera ist schon auf dem Postweg und der dritte Teil dieses Artikels wird etwas länger. Frühlingszeit ist Kamerazeit, Teil 1Sonntag, 23. Mai 2010
Irgendwie will momentan jeder eine neue Kamera (mein Vater fehlt noch).
Ein Blogartikel in drei nicht gleich langen Akten. Kurz nach Ostern hat meine Mutter eine Digitalkamera für die Handtasche gesucht, denn das alte Familienmodell (wie wir im Nachhinein festgestellt haben ebenfalls eine FinePix - ich glaube die her) kommt langsam in die Jahre (Jahrzehnte?). Die Anforderungen waren hauptsächlich "klein, leicht zu bedienen und nicht zu teuer". Nach einigem Überlegen und Ausprobieren (Pendeln zwischen Blöd- und Geizmarkt im Modus "alles mal anfassen") ist es dann die FujiFilm FinePix J37 geworden. Wohlgemerkt nach recht wenig Überlegen - großartige Test- und Aussuchkriterien konnte ich ihr nicht an die Hand geben ("weniger Megapixel ist besser", "Dir muss die Bedienung gefallen"). Das große und feinere Display und die Gesichtserkennung haben den WAF in die Höhe getrieben. Und hätte sich die Wahl im Nachhinein als absoluter Murks herausgestellt, wären zumindest nicht unnötig viele Euronen den Bach runter gegangen. Soweit ich höre, ist sie zufrieden! Also passend ausgewählt. Beim Durchstöbern der Regale wurde ich auch nachdenklich: Hmm, eine Kamera zum Einstecken? Ohne Fototasche und Wechselobjektive einfach mal so zum Mitnehmen? Unter einem Kilo Gewicht? Wäre das was für mich? Informiert habe ich mich ja gerade ein wenig, das Wissen kann man ja nutzen. Aber die Fotos von einer kleinen Digiknipse sehen nun mal aus wie Fotos von einer kleinen Digiknipse. Wenn man etwas in die Bilder zoomt, sieht das alles aus wie durch einen Impressionismus-Filter gejagt und man fragt sich, warum das Rauschen bzw. die verwaschenen Details mit 14 MP aufgenommen werden und ob nicht 6 MP auch gereicht hätten. Da kann ich mich nicht so recht mit anfreunden. Kleine Digiknipsen sind nichts für mich. Allerdings muss ich lobend und überrascht anerkennen, dass die 10x15-Abzüge von der FJ37 definitiv vorzeigbar sind: Wir hatten direkt nach dem Einkauf die ersten Testbilder im nächsten Supermarkt ausgedruckt und konnten zu Hause sowohl die neue Kamera als auch die ersten Abzüge präsentieren. Ginge analog nicht so einfach :-) Funkschau in bewegten BildernDienstag, 18. Mai 2010
In der letzten Zeit habe ich vermehrt in der Glotze rumgezappt und will hier mal ein paar Erkenntnisse loswerden:
Die Unglaublichen ist unerwarteterweise keine Superhelden-Verarschung, sondern meiner Meinung nach eine wunderbare Hommage an James Bond: Alleine die Unterschlupf-Insel des Bösewichts strotzt vor allen Features, die man als Bösewicht so haben muss: Unterirdische Festungen, Vulkan als Raketenabschussbasis, Wasserfälle mit Geheimtüren, ein Einschienenbahn-System - und das alles in wunderbar gestyltem Design. Alleine deswegen hat sich das Angucken schon gelohnt. Fehlten eigentlich nur noch Killerhaie mit Lasern Ebenfalls unerwarteterweise gibt's noch ein Midlife-Crisis-Familiendrama mit oberklischeehaften amerikanischen Verhältnissen dazu - auch nicht schlecht. Unerwarteter "Tiefgang". Und es gibt echte Tote - die Zielgruppe scheint doch älter angesetzt zu sein als Vorschulklasse, auch, wenn einem das auf den ersten Blick anders erscheinen mag. Lohnt sich! Severance ist eine Mischung aus Horrorfilm und schwarzer Komödie oder so. Ich habe nur reingezappt, aber irgendwie hatte der Film Stil. Ich glaube, den kann man sich nochmal besorgen und in einer geselligen Runde mit ein paar Bieren genießen, könnte ganz lustig werden. Die purpurnen Flüsse II ist ein billiger Abklatsch des doch recht guten ersten Teils. Man lasse die atemberaubenden Landschaftsaufnahmen und Architektoniken raus, streiche die quirlige Dynamik zwischen Kommissar und Assistent auf "alte Bekanntschaft" zurecht und mache den Rest eine Spur schlechter. Und alle Bilder dunkler und noch mehr Regen und gaaaanz lange Verfolgungsjagden. Spannungsbogen wollte keiner aufkommen. Vertane Zeit. Trotz Jean Reno und seiner Nase. Dann lieber noch eine Runde Onimusha 3 (Oh, darüber hatte ich ja gar nicht gebloggt... Nettes Spiel - und mit Jean Reno!). 4 Dinos in New York - auch hier habe ich nur kurz reingezappt, ganz am Ende. Sah erst aus wie ein Disney-Trickfilm, war aber keiner. Der Bösewicht fand gerade sein Ende - über ihm kreisten Krähen, die stürzten sich auf ihn, danach war nichts mehr von ihm übrig. Optisch hatte das was von End of Evangelion, inhaltlich hätte es sowas nie bei Disney gegeben. Auf jeden Fall hat mich die Szene in einen "Kinderfilm" überrascht, vielleicht taugt ja auch der Rest davor auch was. Was ich jetzt nicht machen sollte, ist diese Bild zu verlinken, dann kriege ich wieder Ärger :-) Nachschub #63Sonntag, 16. Mai 2010
Und endlich habe ich mal wieder mein Abofach geleert...
Geschrieben von mitch
in Cheeky Vampire, Fruits Basket, Gunslinger Girl, Manga Love Story, Nachschub, Oh My Goddess!, School Rumble, Yotsuba&!
um
13:14
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späte EinsichtSamstag, 15. Mai 2010
Hab ich also doch richtig vermutet - aber "einfach mal nachgucken" wäre nicht so einfach gewesen.
Der letzte in meine Analogkamera eingelegte Film machte beim Filmtransport leicht komische Geräusche. Heute war dann laut Zähler der Film voll. Beim Zurückspulen dann die Bestätigung: Jo, der Film war wohl nicht richtig eingelegt, der wurde gar nicht weiterbewegt, da habe ich 36 Bilder auf die gleiche Stelle belichtet. Was mir dadurch für unvergessliche Momente verloren gegangen sind? Keine Ahnung, die sind schon vergessen... Der Film war mindestens ein dreiviertel Jahr in der Kamera. Keine Ahnung, was da alles drauf zu sehen gewesen wäre. Nur an das letzte Sommergrillen am Aasee kann ich mich mit Gewissheit erinnern. Schade! Und dummerweise habe ich ihn komplett in die Patrone eingerollt, so dass ich es nicht noch ein zweites Mal probieren kann... Professor Layton und das geheimnisvolle DorfDonnerstag, 13. Mai 2010
Ich habe mein erstes offizielles DS-Spiel durch :-)
Layton war eine gute Empfehlung und hat definitiv Spaß gemacht. Ich habe das Spiel jetzt zwar offiziell gelöst, von der reinen Rätselmenge würde ich aber sagen, dass ich erst bei ca. 70% bin. Ich kann mich noch mit Bonusrätseln und Zusatzfragen vergnügen. Worum geht's bei dem Spiel? Es ist eine Art Detektiv-Adventure in klassischem 2D, allerdings mit leichten Unterschieden: Die Dialoge laufen immer als Zwischensequenzen ab, man kann keine Antwortmöglichkeiten wählen. Und auch die Rätsel erstrecken sich nicht auf das Finden und Kombinieren von Hinweisen, der große Fall im Hintergrund wird quasi automatisch gelöst. Stattdessen kommen einem laufend kleine Knobeleien in die Quere, die man lösen muss, um weiterzukommen. Das können Streichholzverschiebespiele sein, das klassische "Wolf, Schaf und Kohlkopf sicher über den Fluss", Suchbilder, Logikrätsel und - sehr zu meiner Freude - auch mal Scherzfragen. Das ganze Spiel lässt sich komplett mit Stift und Touchpad bedienen, was sehr elegant ist. Das ist definitiv auch für Nicht-Spieler geeignet, damit kommt jeder zurecht, der schon mal ein Kreuzworträtsel in der Zeitung gelöst hat. Zu meiner Überraschung sind die wichtigen Schlüsselszenen sogar komplett animiert, da läuft dann ein waschechter Anime auf dem DS-Bildschirm. Nicht schlecht! In Japan ist glaube ich schon Teil vier draußen, hierzulande steht immerhin schon der zweite Teil in den Regalen. Den werde ich mir bestimmt auch noch besorgen. Intelligente Knobeleien für Zwischendurch machen Spaß. Einziger Kritikpunkt: Die Spieldauer. Ich habe bis 10 Stunden geknobelt, inklusive offline-Nachdenken und nicht-gespeicherten Fehlversuchen komme ich vielleicht auf 12 bis 13 Spielstunden. Machen wir 20 draus, wenn ich jetzt an den Resträtseln noch knabbere - die werden ja nicht gerade leichter. Verglichen mit Pokémon ist das gar nichts: Da bin ich momentan bei exakt 90 Spielstunden und stehe zwischen Siegesstraße und Pokemonliga, also vermutet irgendwo in der Nähe der Hälfte(!). Wenn man dann berücksichtigt, dass beide Spiele das gleiche kosten, kommt Layton beim Spaß/EUR-Quotienten nicht so sehr gut weg...
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So, 05.02.2012 13:31
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