Aktuell geistern mir regelmäßig ein paar Songs durch den Kopf, die muss ich hier mal abkippen:
- J2M Project - Partydreams 2006 (Club Mix) (Download leider nur für angemeldete User, Registrieren ist aber kostenlos und dann hat man Zugriff auf einen dicken(!) Haufen elektronischer Musik. Probehören sollte auch so gehen.)
Nicht besonders tiefsinnig und aufregend, aber klingt für mich nach ganz lauter Sonne. Das richtige gegen das graue Wetter draußen.
- The Koan of Drums aus dem Summoning of the Spirits Remix-Album
Ich muss zugeben, dass ich das Album noch gar nicht komplett gehört habe, da könnte sich also durchaus nochmal sowas gutes verstecken. Und bin ich eigentlich der einzige, der der Meinung ist, dass das ein wenig nach Key of Twilight von Yuki Kajiura klingt?
- Ducktales - Harden the Duck Up vom Magfest 6
Leicht antik, aber da bin ich kürzlich wieder drüber gestolpert. Der macht Laune und will laut gehört werden - endlich mal wieder Gitarre zum Mitsingen. Ich will den Track für Guitar Hero und dabei wild die Plasikgitarre schwingen! (Ausnahmsweise mal ein Spiel, dass ich auch mal selber gespielt habe, jedenfalls die Gameboy-Version.) Oh, huch, Dwelling of Duels, mein letzter Download ist vom Oktober 2008, da fehlen mir ja ganze drei Ausgaben!
Und dann noch danke an meinen Bruder für den Hinweis, dass ein Sub viel besser schmeckt, wenn man beide Sorten Käse drauftun lässt. Das kann ich nur bestätigen!
Das hier ist bestimmt Werbung, aber ich find's einfach cool, das trete ich hier gerne breit.
Und das hier auch.
war
Ich finde es toll, in meinem Debian-Repository mehr als nur i386 anbieten zu können. Also habe ich bei einer mir angebotenen RS/6000 natürlich sofort zugegriffen, damit kann ich das Angebot um ppc-Pakete erweitern.
Serielles Terminal und so ist ja kein Problem, aber anfangs wollte die Kiste gar nicht. Da hat mir Andy aus der Patsche geholfen, der den alten Trick "alles aus- und wieder einbauen macht schnöde Kontaktstellen wieder heile" praktiziert hat. Worauf das dort enthaltene Gentoo wieder bootete.
Daraus fix ein debootstrap aufgerufen und bei der Kernelinstallation die ganze Kiste in den Graben gefahren. Das neue Debian noch nicht bootbar, das alte Gentoo nicht mehr bootbar, ansonsten auch nichts bootbar. Bricked. Verdammt großer und schwerer Brick.
Supportanfragen losgetreten: Debian #515687, debian-ppc-ml
Verschiedene Linux-Installationen durchprobiert. Lenny, Etch, Sarge, Woody: Fehlanzeige. Aktuelles Fedora: bootet auch nicht. Diverse Netinstall-Images und Netboot-Versuche: Nada.
Wenigstens wird so mein Stapel 10 Jahre alter CD-Rohlinge mal etwas kleiner.
ist
Viel gelesen und gelernt.
Heiße (und letztendlich auch funktionierende Spur): Diese Installationsanleitung.
Haken an der Sache: Das braucht zwangsläufig ein inzwischen antikes SuSE 7.3. Doch woher nehmen?
Ein netter Herr aus Hamburg schickt mir einen groooooßen SuSE-7.3-Karton.
Und es klappt, die Kiste bootet!
Nach Jahren der Abstinenz wieder ein SuSE vor der Nase. Die fantastische Unbedienbarkeit der Systemwerkzeuge im Textmodus und die umständliche Paketverwaltung bestärken mich noch einmal rückwirkend im bereits durchgeführten Wechsel zu Debian.
Aber ich will nicht meckern, denn immerhin: die Kiste bootet!
Nun gut, debootstrap bekommt man auch da schnell installiert. Ein Etch schnuckelt anstandslos auf die Platte, gebootet wird allerdings immer noch mit dem speziellen Spezialkernel (2.4.19) aus der vorgenannten Installationsanleitung.
Dem Etch ist etwas eng, da es derzeit auf der 500MB Swappartition a.D. residieren muss. In die Große soll dann das neue Lenny. Kein Problem, einfach nochmal debootstrap - oder?
wird
Nein, natürlich nicht "einfach". Ein Lenny braucht einen 2.6er-Kernel. Mit dem 2.4er bricht das initiale chroot lapidar mit "FATAL: kernel too old" ab (und sorgt damit für nicht sozialbewusste Kommentare im Chat).
Jetzt steht also ein neuer Kernel auf dem Plan. Noch bin ich am Basteln, noch ist Hoffnung vorhanden. Ich muss mich irgendwie drum kümmern, dass das zImage um einen PREP-Bootloader ergänzt wird, aber im Kerneltree fliegt ein mkprep.c-Utility herum, da muss ich nur noch(?) den dazu passenden Bootloadercode finden.
Fun fact: In aktuellen Kernels fehlt das mkprep.c. Da gibt's sogar ganz arch/ppc nicht mehr, stattdessen aber arch/powerpc. In letzterem aber keine prep-Dateien. Was ist da los?
All the maintained platforms are now in arch/powerpc.
prep ist nicht in arch/powerpc.
prep ist keine maintained platform mehr.
Ich hab die Kiste noch nicht ganz zum Laufen bekommen und die bösen bösen Kernelmaintainer stecken ihr und ihrer ganzen Sippe einen Dolch in den Rücken.
Na ja. Lenny wird ja bestimmt auch ein bis zwei bis drei Jahre stable bleiben und das sollte wohl reichen, um das eine oder andere Debian-Paket auf der Maschine zu bauen.
Wenn ich denn diesen Kernel gebacken bekomme.
Sonst muss ich mir wohl eine PS3 kaufen. (Hey, Maxi hat doch eine, ob ich die als remote-Buildhost schnorren kann, wenn er gerade nicht spielt?)
Und auch dieses Jahr nahm ich wieder an unserer 4m-Bereichsausbildung als Funküberwachung teil.
Vor 5 (6? 7?) Jahren wurde ich auf der Veranstaltung mal vollkommen spontan zur Funküberwachung ausgewählt und habe damals einen so bleibenden Eindruck als knallharter Motz- und Meckerkopf hinterlassen, dass ich seitdem regelmäßig zum Quälen der Neufunker angefordert wurde - irgendwie müssen die's ja richtig lernen. Hat auch immer irre Spaß gemacht, auch wenn mich manche Unbelehrbaren schon an den Rand des Wahnsinns getrieben haben ("Buchstabieren Sie Ü wie Übermut, nicht Ü wie Ypsilon." oder "Wenn ich sage 'ohne Quittung Ende', dann haben Sie nicht zu quittieren. Ohne Quittung Ende. " -- "Verstanden, Ende.").
Nicht zu vergessen die mahnenden Worte "fahrt nicht auf Äcker" oder "passt beim Wenden auf", bevor es zur anschließenden Reit- und Fahrübung geht - das sind ebenso gut wie ernst gemeinte Ratschläge. Waren schon interessante Wochenenden dabei...
Dieses Mal war es erstaunlich ruhig. Wir waren nur eine absolut kleine Mannschaft (es gab noch eine Konkurrenzveranstaltung am gleichen Tag) und die Lehrgangsteilnehmer waren dieses Mal richtig gut. Es gab zwar Kleinigkeiten, die noch nicht ganz saßen, aber im großen und ganzen war es ein deutlicher Unterschied zu den Vorjahren. Wenn sie was falsch gemacht haben, haben sie das selbst gemerkt und sich schon teilweise selber verbessert. Das spricht aus meiner Sicht dafür, dass sie's verstanden haben und darum geht's - dass die Routine noch fehlt, ist klar, die sind ja noch frisch. Da will ich dann bei kleineren Fehlern auch nicht gleich voll dazwischenblöken - und schon sagt man mir nach, ich werde weich :-)
Zur Auflockerung hatten wir einige kleinere technische Probleme und ich konnte mich an kreativen Fehlerbeseitigungen üben (bei mehreren Antennen einfach mal die Kanäle über Kreuz zu tauschen, wirkt manchmal Wunder...) und da nebenan noch größere Empfangsprobleme herrschten, durfte ich dann auch noch die Übungsleitung abwickeln. Da war dann auch ein wenig was los. Ich funke und rotiere doch so gerne.
Die Ausbildung ist und bleibt eine Institution und ich will auch im nächsten Jahr wieder die weite Reise auf mich nehmen.
(Hat sich auch schon eingebürgert, die Kameraden Ende März mit einem "Frohes neues Jahr" zu begrüßen, vorher sehe ich die ja meist nicht.)
guchuko:~ # cat /proc/cpuinfo
cpu : 604ev
clock : 232MHz
revision : 1.0 (pvr 000a 0100)
bogomips : 231.83
machine : PReP IBM 43P-140 (Tiger1)
upgrade cpu : not present
scsi fuse : ok
simms : 0:128MiB 1:64MiB 2:64MiB
l2 cache : sync burst, parity, 1MiB
guchuko:~ # free
total used free shared buffers cached
Mem: 255756 119564 136192 0 32744 59172
-/+ buffers/cache: 27648 228108
Swap: 521380 0 521380
guchuko:~ # fdisk -l
Disk /dev/sda: 139 heads, 62 sectors, 1022 cylinders
Units = cylinders of 8618 * 512 bytes
Device Boot Start End Blocks Id System
/dev/sda1 1 3 12896 41 PPC PReP Boot
/dev/sda2 4 124 521389 82 Linux swap
/dev/sda3 125 1022 3869482 83 Linux
guchuko:~ # lspci
00:00.0 Host bridge: Motorola MPC106 [Grackle] (rev 30)
00:0b.0 ISA bridge: IBM Fire Coral (rev 03)
00:0c.0 Ethernet controller: Advanced Micro Devices [AMD] 79c970 [PCnet LANCE] (rev 16)
00:0d.0 Class ff00: IBM MPIC interrupt controller
00:10.0 SCSI storage controller: LSI Logic Corp. / Symbios Logic Inc. (formerly NCR) 53c825 (rev 13)
00:17.0 PCI bridge: IBM IBM27-82351 (rev 01)
01:01.0 PCI bridge: Digital Equipment Corporation DECchip 21154 (rev 05)
01:02.0 Ethernet controller: Advanced Micro Devices [AMD] 79c970 [PCnet LANCE] (rev 26)
01:03.0 VGA compatible controller: Matrox Graphics, Inc. MGA 1064SG [Mystique] (rev 03)
02:00.0 Ethernet controller: Advanced Micro Devices [AMD] 79c970 [PCnet LANCE] (rev 26)
02:01.0 Ethernet controller: Advanced Micro Devices [AMD] 79c970 [PCnet LANCE] (rev 26)
02:02.0 Ethernet controller: Advanced Micro Devices [AMD] 79c970 [PCnet LANCE] (rev 26)
02:03.0 Ethernet controller: Advanced Micro Devices [AMD] 79c970 [PCnet LANCE] (rev 26)
guchuko:~ # cat /etc/SuSE-release
SuSE Linux 7.3 (PPC)
VERSION = 7.3
Demnächst ein paar Details, ich will jetzt ins Bett. Nur schon mal als Entschuldigung: SuSE war leider unvermeidbar, soll aber natürlich weichen.
Manchmal muss man flexible Arbeitszeiten auch nutzen. Einfach mal zwischendrin ein wenig Pause machen - danach arbeitet es sich dann doppelt so gut weiter. Eigentlich weiß ich das, aber ich mach das viel zu selten (und es passt ja auch nicht immer zeitlich).
Als letztens der Aasee zugefroren war, hab ich mir tagsüber eine Stunde gegönnt, um dort zu fotografieren (vor und nach der Arbeit wär es zu dunkel gewesen). Ich war schon mal einfach so für ein Stündchen in der Stadt einkaufen, mittags mal auswärts essen ist sowieso was tolles und selbst die Viertelstunde zum Bäcker, vor dem Japanischunterricht Abendbrot zu fangen, war super.
Kurz raus, frische Luft, Kopf frei. Arbeitet man halt abends etwas länger.
Ich freue mich schon auf gutes Wetter, wir haben Picknicken geplant.
Heute haben wir eine angekündigte Wartungszeit dazu genutzt, in der Kantine Doppelkopf zu spielen. Danach ging's noch ein wenig frisch ans Werk.
Schön war's mal wieder! Sollten wir öfter machen.
Zum Abschluss des Tages habe ich dann noch den sternklaren Himmel und die schöne warme Luft genutzt, um die erste Radtour des Jahres zu machen - die große Runde nach Hause. Schön bei Vollmond am Kanal entlang und den MP3-Player im Fahrradkorb. (Ja, Mutti, im Dunklen!)
Yes!
Nachdem beim letzten Mal wegen eines technischen KOs das Rennen für mich gelaufen war, hat es heute abend besser geklappt. Zweiter Platz im Qualifying, deshalb zweiter Platz am Start und da bin ich dann auch bis ins Ziel geblieben. Trotz endloser Attacken von hinten.
Anschließend gab es noch Hamburger-Wettessen im Pompoint - "bis einer auf dem Boden liegt und heult".
Seit Jahr und Tag gehen wir auf der Arbeit mit unserer eher größeren OrgEinheit gemeinsam Essen.
Da sind wir meist 10-15 Leute.
Wir bekommen einen gleichzeitigen Aufbruch koordiniert.
Das ist was besonderes, weil wir die einzigen sind, die in so einem Pulk in die Kantine einmarschieren.
Andere OEs teilen sich meist in kleinere Grüppchen und gehen getrennt. Find ich einfach toll, dass wir das zusammen machen.
Und was ist jetzt?
Die Kantine hat umgebaut.
Unser großer Tisch, den wir uns in jahrelangem immer-zur-gleichen-Zeit-mit-vielen-Leuten-am-gleichen-Platz erkämpft und erobert haben, ist weg.
Wie soll das jetzt werden.
Beziehungsweise für die nächsthöhere Instanz!
Heute habe ich meine Einberufung zum Wahlhelfer für die Europawahl bekommen. Das klingt erstmal interessant, das Wahllokal ist hier direkt über die Straße und Sonntags habe ich ja sowieso nichts zu tun. Nur der für meine meine Verhältnisse viel zu frühe Antrittstermin um halb acht morgens (wohlgemerkt am Sonntag!) stört mich ein wenig.
Ich war ja schon öfter beim Japaner Takanoha in Münster, gestern abend sind wir dann aber mal ins Tokyo Acacia gewandert. Das Acacia ist preislich eine Klasse höher (pro Nase kann man für ein Menü plus Getränke 40-50 Euronen einplanen), aber das ist meiner Meinung nach angemessen. Ausgesprochen lecker! Merker fürs nächste Mal: Das große Edo-Menü mehmen und dabei das Hauptgericht weglassen (oder tauschen?), das gibt dann viele abwechslungsreiche kleine Gänge!
Ja, Mutti, da willst du auch mal hingehen.
Wir waren mit Kollegen da und sind anschließend in verkleinerter Besetzung noch ins Enchilada weitergezogen. Es war ein sehr unterhaltsamer und lustiger Abend, so viel Spaß hatte ich seit langem nicht mehr. Können wir gerne nochmal machen!
(Und endlich mal wieder nachts radeln, herrlich. Ist auch irgendwie schon wieder warm geworden.)
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