ISBN 978-3-86607-214-5
Was für ein großer Haufen Scheiße! Dieser Band ist einfach nur Müll. Inhalt:
Alucard und Pater Andersen kämpfen gegeneinander. Dann digitiert Alucard und kurze Zeit später digitiert Andersen und sie kämpfen weiter. Außerdem kommen Hunderte von weiteren Leuten um.
Das ganze wie üblich mit riesigen Soundwords auf Seiten, die zu 99% in schwarz gehalten sind (gibt Druckerschwärze an den Fingern nach dem Lesen). Blut und Gedärme und sinnloses Gelaber.
Quasi eine spätere Folge aus Dragon Ball in invertierter Darstellung.
Ich habe daraus jetzt zwei ToDos abgeleitet:
1. Für diese Serie das Abo stornieren.
2. Feststellen, ab welchem Band aus der eigentlich mal recht interessanten Serie dieser Mist geworden ist und ab da alle Bände ins nächste Bring & Buy stecken.
#14: Langweilige Füllfolge ohne tieferen Inhalt. Und fast ohne Vash.
#15: Ui, jetzt geht's ab. Richtig. Viele Tote, böse Bösewichte und dabei spielt Musik. Das könnte von Tarantino sein.
#16: Und es geht weiter... und es wird interessant. Und die beiden Mädels scheinen auch eine größere Rolle zu bekommen, als ich vom Manga noch in Erinnerung habe. Und da ist eine zweite Stand-off-Totale mit Fisheye-Perspektive. Ganz fein.
Heute habe ich glaube ich die umständlichste Excel-Formel meines Lebens geschrieben. Worum ging's?
Gegeben sei ein Kollege "Lars" sowie ein Problem "Ich habe hier in der Exceltabelle Adressen und die muss ich in Straße und Hausnummer aufteilen".
Ich war gerade mal mit Nachdenken über den Trenner bei "am ersten Leerzeichen trennen reicht nicht" angekommen, da schießen mehrere andere Kollegen schon "Trennung an der ersten Ziffer im String" in den Raum. Einfach, aber effektiv. Da ist erstmal nichts gegen einzuwenden.
Also oblag mir nun die Aufgabe, das in Excel zu formulieren. Strings kann man mit TEIL() aufteilen, also ist erstmal die Trennstelle relevant. Aha, da gibt's FINDE(), das macht ungefähr sowas wie in index() in Basic oder substr() in Perl. Wenn man denn erkennt, dass der Parameter "Suchtext" die Nadel und "Text" der Heuhaufen ist und nicht andersherum. Wahnsinnig sprechende Parameterbezeichnungen. Na ja.
FINDE() erwartet einen festen Suchtext - das ist unpassend, da ja eine Ziffer beliebiger Art gesucht wird. Also mal weiterforschen - ah, es gibt auch SUCHE() (wieso fällt mir eigentlich erst jetzt beim Tippen auf, wie dämlich diese beiden Funktionsnamen sind, wenn man sie direkt gegenüberstellt?). SUCHE() hat den added benefit, dass man auch nach Platzhaltern suchen kann - namentlich ? und *. Das bringt uns im Ziffernproblem leider keinen Schritt weiter.
Das Allheilmittel "reguläre Ausdrücke" versagt leider: Die gesamten Office-Produkte kennen sowas wohl gerade mal in Suchen und Ersetzen, nicht aber in der Formelsprache. (Selbst OpenOffice, was sich ja ein wenig mehr im unixoiden Umfeld zu Hause ist, kann das wohl nicht.)
Hier folgt der erste eklige Gedankengang meinerseits: Na, dann suchen wir halt nach allen Ziffern nacheinander und nehmen den ersten Treffer. So ungefähr (G1 sei eine passende Zellenreferenz):
MIN( FINDE( 0; A2; 1); FINDE( 1; A2; 1); FINDE( 2; A2; 1); [...] )
Schon ein netter Ansatz, das Ergebnis davon ist allerdings "#WERT", solange nicht alle Ziffern wenigstens einmal vorkommen. "nicht gefunden" expandiert also zu "#WERT" und "#WERT" mag die MIN()-Funktion nicht.
Also ist es Zeit für den zweiten ekligen Trick: Hängen wir doch mit VERKETTEN() hinter jeden zu durchsuchenden String noch einmal die gesuchte Ziffer, damit die Suche auch terminiert. Spätestens jetzt wird die Formel allerdings leicht unübersichtlich, so dass ich dann zu einem Stückchen Perl gegriffen habe, welches mir die Formel ausgespuckt hat. Perl ist ja so viel besser als Excel.
#!/usr/bin/perl -w
use strict;
my $feld = "G1";
print "=GLÄTTEN(LINKS($feld;MIN(";
foreach my $nr ( qw ( 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 ) ) {
print ";" if $nr;
print "FINDEN($nr;VERKETTEN($feld;\"$nr\";);1)";
}
Man beachte: hier ist auch gleich das Abschneiden an der Fundstelle über LINKS() und GLÄTTEN() (wtf! Funktion mit Umlaut! Und was für eine bescheuerte Übersetzung von TRIM()) realisiert. Außerdem ist ein überflüssiges Semikolon in VERKETTEN() enthalten, was noch einen Leerstring anhängt...
Das Ergebnis präsentiert sich dann so (Leerzeichen für den Umbruch eingebaut):
=GLÄTTEN(LINKS(G1;MIN(FINDEN(0;VERKETTEN(G1;"0";);1); FINDEN(1;VERKETTEN(G1;"1";);1); FINDEN(2;VERKETTEN(G1;"2";);1); FINDEN(3;VERKETTEN(G1;"3";);1); FINDEN(4;VERKETTEN(G1;"4";);1); FINDEN(5;VERKETTEN(G1;"5";);1); FINDEN(6;VERKETTEN(G1;"6";);1); FINDEN(7;VERKETTEN(G1;"7";);1); FINDEN(8;VERKETTEN(G1;"8";);1); FINDEN(9;VERKETTEN(G1;"9";);1))-1))
Und dieser Wahnsinn funktioniert. Über 3000 handelsübliche Adressen sauber aufgeteilt, die einfache Regel "erste Ziffer" haut für deutsche Adressen wohl wirklich gut hin.
Da das offensichtlich nur die Straße ausgibt: Umbau auf Ausgabe der Hausnummer left as an exercise to the reader.
Nun für für die Spezialisten da draußen: Wie macht man das richtig?
VBA mal außen vor, geht das mit Excel-Bordmitteln wirklich nur so eklig?
Normalerweise lache ich hier in NRW einmal im Jahr über die daheimgebliebenen Niedersachsen, wenn wir hier den Zusatzfeiertag haben.
Dieses Jahr geht das aber nach hinten los: Eigentlich wollte ich Samstag schön in Ruhe einkaufen gehen (Gitarre, Mixer, Schuhe), aber es ist Feiertag! Wozu denn das? Da muss ich sowieso nicht arbeiten!
Vollkommen nervig, das.
Wha! Wo ist mein erster Trigun-Eintrag hin? Wer hat den denn aufgefressen?
Na ja, Kurzfassung: Der Artikel enthielt primär Verwunderung darüber, dass ich am Wochenende mal ganz spontan zwei DVDs in den Player geschoben und durchgeguckt habe (Verbrauch der Bonuszeit durch die Uhrenumstellung?), dass mir die Serie gefällt, dass ich den Manga mag, dass die Serie sehr comedy- und actionlastig startet und ich, da ich großer Fan der eher düsteren Hintergrundgeschichte bin, auf den Wegfall der Comedy und den Schwenk zu eben jenen tragischen Elementen scharf bin. Außerdem ist der Manga für mich so lange her, dass ich mich, obwohl sich die Story grob am Manga orientiert, trotzdem noch von Storytwists überraschen lassen kann.
Ich mag die Musik.
Ich mag die durchgeknallten Bösewichte.
Ich mag die wechselnden Zeichenstile (SD-Vash vs. böser Vash).
Ich mag die Handarbeit (z.B. leichte Flecken auf den Aquarell(?)-Himmeln, die beim Kameraschwenks wandern). Auch, wenn die eine oder andere Szene ein paar Frames mehr vertragen könnte.
War Wolfwood im Manga auch so ein lustiger Geselle?
Gab's im Manga auch diese unterschwelligen Romantikandeutungen zwischen Vash und Meryl bzw. Wolfwood und Millie?
Oder bilde ich mir das nur ein?
Und auf der 4. DVD dreht die Serie richtig auf: Eindeutig nicht mehr nur Comedy. That's some serious shit, man. Absolut genial!
Leider schließt die Scheibe dann mit einer eher langweiligen Recap-Episode ab, aber es wird bestimmt wieder besser.
Ich bin erstaunt, dass ich das momentan schaffe, weiterhin täglich eine Scheibe zu gucken. Man muss also nur wollen. Genug Guckfutter für die kalte Jahreszeit habe ich ja (reicht für eine kleine Eiszeit werden).
Letztes Wochenende war ich spontan ein paar Tage in Dänemark. Es gab einen Anruf "Willst du mitkommen?", ich hatte aus unerfindlichen Gründen Freitag bis Dienstag keine dienstlichen Termine, also hab ich mir sofort frei genommen, was zum Glück auch klappte.
Der Urlaub war die reinste Entspannung.
Es ging in ein kleines Ferienhaus nach Vorupør und das dort präsentierte Dänemark lässt sich in vier Worten zusammenfassen: Nass, kalt, windig und dunkel. Nach einem Spaziergang an der Nordsee war der Kamin eine echte Wohltat , jedenfalls, als wir dann richtig trockenes Holz besorgt hatten.
Gemacht haben wir eigentlich nichts - ich frag mich bis heute, wie die Zeit vergangen ist :-) Seele baumeln pur, tut mir auch mal ganz gut. Das aufregendste war noch die wilde Hinfahrt. Wenn es nicht schon Nacht gewesen wäre, hätten wir richtig was gesehen, so weit sind wir rumgekommen. Unvergesslich der Moment, als die Straße plötzlich aufhörte und wir vor einem Fähranleger standen...
Ich hab zwar ein paar Fotos gemacht, aber so richtig aufregende Sachen gibt's da nicht: Meer, Dünen, Himmel. Und Regen. Ich hab ein paar Surfer fotografiert, aber da muss ich aus den 300 Fotos erstmal aussortieren, ob da vielleicht auch 5 brauchbare dabei sind. Das kann dauern (die Japanfotos sind ja auch immer noch nicht fertig (huch, ich war dieses Jahr schon 2x im Urlaub!)).
So schön es war, genau wie bei meinem letzten Dänemarkurlaub vor über 10 Jahren stellt sich allerdings die gleiche Frage: Warum so weit fahren? Kalt, nass, windig, dunkel hab ich auch vor der Haustür. Ok, keine Nordsee, aber die gibt es auch woanders als in Nord-Dänemark.
Jetzt hab ich ja mein Blog, jetzt kann ich mir das hier notieren und weiß es beim nächsten Mal noch.
I've provided Debian Etch backports of hugin 0.7.0 and enblend-enfuse 3.2 in my Debian repository.
Unfortunately, I've messed up the package upgrade path of the hugin packages, because my older packaged had a bad version number ("0.7.0beta4" is considered newer than the "0.7.0" release version). I don't want to fix this with an epoch in the version number because then things would get ugly on upgrades to other repositories (backports.org or later Debian releases). So for now to get the new hugin packages, do an apt-get update, deinstall the old hugin packages (aptitude should list them under "obsolete and locally created packages" after the update) and finally install the hugin package again which will load the all new shiny 0.7.0 packages.
I've stitched two small test panoramas to test the packages and to try out the new enfuse binary and I think it's pretty cool. Give it a shot!
ISBN 978-3-940791-62-7 ff.
Originaltitel:
Böse Mädchen
Grundaufbau:
Eine Internat für "böse" Mädchen. Hierher werden meist die Mädels verfrachtet, die sich bei anstößigen Umtrieben erwischen lassen haben. Aber was hat es mit der Fee Rubber, Evil Nina und den Dämonen auf sich? Verbirgt sich hinter den sündigen Mauern der Helena-Sobre-Schule etwa noch mehr?
Spezielle Zutaten:
Titten, Sex, (niveaulose) Kalauer. Der Mangaka hat sichtlich Spaß an der Sache gehabt. Die weiblichen Hauptcharaktere wechseln äußerlich zwischen leicht bekleidet und komplett nackt, innerlich (dafür wird man mich jetzt hauen, aber ich sag doch nur, wie es ist) zwischen rattig und gerade-bei-der-Sache.
Darreichungsform:
Fünfbändige deutsche Mangaserie, bisher zwei Bände erschienen. "Doujinshi" wäre eine passende Bezeichnung, wenn da nicht die Veröffentlichung über den Experienze-Verlag wäre.
Alternative Darreichungsformen:
zensierte Leseprobe bei Animexx
Vergleichbare Werke:
Vermutlich jeder dritte japanische Hentai-Doujinshi mit einer betont lustigen Story und einem Original Setting. Manga Love Story ohne professionellen Zeichner und Banane-Retuschen mit einem Spaßfaktor in Richtung Monstar Attack, um mal bei abgedrehten deutschen Manga zu bleiben.
Technisches:
Etwas kleiner und mit schwererem Hochglanzpapier als normale Manga (ungefähr vergleichbar mit Secret Agent Holmes). Leider nicht sonderlich gut gebunden, aus Band eins rieseln nach mehrmaligem Durchblättern schon einzelne Blätter heraus. Der Zeichenstil ist recht einfach gehalten, keine Schraffuren, dickere, nicht sonderlich dynamische Linien.
Fazit:
GOIL! Ich hab gut gelacht. An diesen Manga sollte man genau mit der Erwartung "Student schreibt nebenbei einen Hentai-Doujinshi" herangehen, dann trifft man voll ins Schwarze. Der Spaßlevel ist ähnlich wie das Kommentieren eines "ernstgemeinten" Pornofilms im Kreise von Kumpels und einer Kiste Bier. Wer an solcherlei Freizeitbeschäftigung keinen Gefallen finden kann, sollte sich von diesem Werk fernhalten.
(Hinweis: Bestellung in .de ist wohl ausschließlich über mangalook möglich.)
Große Familienfeier am Wochenende und ich bin zwecks Gästeablichtung mit Fotoapparat samt Aufsatzblitz erschienen. Blitzen ging nach kurzer Übungsphase recht gut (schön über Decke, keine roten Augen, keine doofen Schatten), Offenblende hebt die Personen schön vom Hintergrund ab, toll.
Den kleinen Hakler "warum blitzt der nicht mehr?" lassen wir mal außen vor. Wenn man zwar gute Akkus hat, im Blitz aber die abgenudelten rumträgt, muss man sich nicht wundern, wenn er zu schnell nicht mehr will... Na ja, Ersatzakkus waren ja in Reichweite.
Zu Hause beim Entladen dann der große Schock: Fotografisch halbwegs ok, aber technisch absolut pfui! Rauscht wie Sau. Was ist passiert? ISO-Einstellung am Anschlag: Die Bilder sind abwechselnd mit ISO 800 und ISO 1600 aufgenommen. Urks.
Warum? Ich hatte Tage oder Wochen zuvor mal rumgespielt mit der Kamera und die Empfindlichkeit auf "Automatik, 100 bis 1600" gesetzt. Und diese Einstellung natürlich vergessen.
Heute fiel mir dann ein: "Hey, die *istDL hat doch eine ISO-Warnanzeige, die K10D wird das auch haben. Wo schaltet man die ein?" Trara: Ist eingeschaltet! Alles ab ISO 400 zeigt eine Warnanzeige im Display. Da war aber keine! Warum?
Das Handbuch klärt hier lapidar (mit einem ganz kleinen "obacht!") auf: Wenn die Empfindlichkeitseinstellung auf "Automatik" steht, wird die ISO-Warnung nicht angezeigt.
Na tolle Wurst. In dem Untermenü, in dem ich den ISO-Bereich eingestellt habe, sind die Werte >= 400 sogar farblich abgesetzt. Die Software weiß also, dass ich so große Werte nicht gut finde. Leider hat das außerhalb des Menüs im Automatikmodus erstmal keine weiteren Auswirkungen...
Ich habe jetzt erstmal die Automatik abgestellt und fest ISO 100 eingestellt - abgesehen davon, dass dieser Wert jetzt konstant ist und sich nicht ändern kann, würde ich die Warnmeldung bekommen, wenn dieser konstant auf 100 eingestellte Wert plötzlich größer gleich 400 wäre...
(Ja, das macht Sinn: Wenn ich die Programmautomatik auf "Sv" stelle, bleiben Belichtungszeit und Blende konstant und die Kamera regelt die Belichtung über den ISO-Wert. Aber auch nur in diesem einen Modus scheint die Warnanzeige sinnvoll zu sein...)
Na ja, nur so lernt man's.
Nachtrag: auch andere tappen in die Falle...
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