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Schade!Samstag, 31. Mai 2008
(済みません、私は日本語が下手です。英語が上手です。)
謹啓、 同人音楽ドイツに送達しますか。 二本の郵便番号がありません。アカウントフォームで居所は様記入しますか。 謹言Christian インターネットあきばお〜をご利用いただきありがとうございます。 お問い合わせの件ですが、 弊社では、海外への配送は行なっておりません。 ご希望に添えず誠に恐縮では御座いますが、 何卒御了承ください。 Anime Marathon 2008Dienstag, 27. Mai 2008
Huch, schon wieder über zwei Wochen her... gut, dass ich schon mal Stichworte notiert habe, es war nämlich wieder Anime Marathon und er war mal wieder total geil!
Dieses Mal ging es nach Burgstädt bei Chemnitz, das Hotelgelände war eine alte Spinnerei (so hieß der Laden auch). Das war auch so ziemlich alles, was ich von der Umwelt mitbekommen habe, denn trotz des super Wetters waren wir ja nicht zum Spazierengehen da. Mein eigentlicher Job war, als eine der drei Oberameisen unsere Helfermassen zu koordinieren. Hauptaufgabe dabei ist, dass im großen Plan in jedem Slot jemand eingetragen ist. Spätestens bei den Nachtschichten wird das traditionell schwieriger, weil auch Helfer vereinzelt mal schlafen wollen. Im Wesentlichen also Rumrennen, der Reihe nach überall nach dem Rechten sehen und Koordinieren. Da man bei 48 Stunden Programm auch mal schlafen muss, braucht man für den Job zwei Leute und weil wir als Helfer auch was von der Con haben wollen, machen wir den Job zu dritt. Dieses Jahr wieder zusammen Thiemo und Jan, mit denen das schon letztes Jahr super geklappt hat. Da wir dieses Jahr insbesondere die Nachtschichten unter den Helfern schon im Vorfeld ausgeschrieben haben (wo auch fast alles gefüllt werden konnte) und sich bestimmte Bereiche schlicht und einfach selbst koordinieren und um Ablösung kümmern (Gamesroom, Bring&Buy, Rezeption, ...), war an der Helferverteilungs-Front nicht viel zu tun. Meist konnte ich mich gerade noch ein wenig beim Besorgen einer Ablösung fürs Mittag- oder Abendessen nützlich machen. Ich find das nicht sonderlich schlimm - Ameisenbetreuung ist ein Job von der Art "wenn's läuft, dann läuft's". Dann rennt man halt ein wenig durch die Gegend und guckt, wo man sonst noch was anfassen kann. Oder man schnackt mit den Helfern oder macht so Sachen, die Gäste auch tun. Wenn es allerdings nicht läuft und irgendwo mal hakt, dann wird es dementsprechend richtig hektisch, der Job birgt also auch ein gewisses Stressrisiko :-) War aber zum Glück nicht. Maria sagt, dass es ganz ohne Chaos doch nicht lief, das deckt sich nicht ganz mit meiner Wahrnehmung, aber dafür habe ich zwei mögliche Gründe parat: a) Das Chaos sprang mich nicht an (wie immer: Chaos kann so viel sein, wie will, wenn es die Gäste nicht merken, ist es ok). Da ich weniger mit der Vorbereitung und insbesondere mit dem Hotel usw. nicht viel zu tun hatte, kann es sein, dass ich die Sachen wirklich nicht bemerkt habe. Oder es war dann, wenn ich im Bett lag. Während der Nachtschicht passiert z.B. traditionell sowieso nichts aufregendes. b) Ich bin von der Arbeit langsam an so einen hohen Standardlevel von Chaos gewohnt, dass ich das schlicht und einfach ausblende und nur noch absolute Katastrophen-Spikes als solche wahrnehme. Ich hoffe mal, dass a) stimmt. Dass ich nicht nur Programmslots füllen musste, war aus meiner Sicht ein großer Pluspunkt der Con, denn so gab es dann auch einiges an Abwechslung: Neben einer Nachtschicht, in der ein paar Gäste spontan noch neues Videoprogramm ausgehandelt haben (für den ursprünglich geplanten Slot war keiner erschienen und wenn der Raum dann frei ist - wieso nicht?), habe ich hier und da mal Ablösung und Einspringen gemacht (Mangabibliothek, Teeküche), habe - da dank der Anreise der Berliner am Vortag bei unserem Eintreffen schon fast alles aufgebaut und vorbereitet war - zum ersten Mal in meinem Leben Contüten gepackt (ich kann diese unförmigen Poster nicht mehr sehen, die nur unter Mühe in die Tüte zu bugsieren waren) und *gasp!* sogar einmal Videoraumschicht geschoben. Ich und Anime gucken. Ich hab doch keine Zeit. Und dann noch auf einer Con, wo ich erst recht keine Zeit habe. Da es nicht so superstressig war, gab es viel Spaß und Gequatsche und viele Leute, die man sonst eher selten sieht (auch und insbesondere aus #ant, wo wir den ersten Neuankömmling prompt zum Vereinsmitglied hochleveln konnten). Motto dieses Marathons war ein breites Angebot von Workshops - zu recht. Absolutes Highlight des Wochenendes war der Doujinshi-Vortrag von Fan-Yi am Freitag abend. Den hat er locker auf mindestens das doppelte überzogen und es wurde nicht langweilig dabei. Samstag hab ich geschlafen, als er seinen zweiten Vortrag hielt (das war gegen Mittag, da musste ich die Nachtschicht wieder reinholen) und der Vortrag über Japan im Allgemeinen am Sonntag, dem ich auch beiwohnen konnte, war zwar ebenfalls sehr gut, kam aber nicht an den Doujinshi-Vortrag heran. Vielleicht lag es daran, dass er sich etwas beeilen musste, damit er danach das (ebenfalls sehr gute) Quiz moderieren konnte. Apropos Quiz: Ich konnte auch der 2. und 3. Theorierunde des Games-Quiz beiwohnen, das war ebenfalls sehr gut. Ach ja: ich hab sogar in noch mehr Workshopräumen gesessen - ich hatte ja auch meinen eigenen. Es gab mal wieder Keysigning, was - themenfremd wie üblich und deshalb wie zu erwarten - von der Teilnahme ziemlich dünn ausgefallen ist: zwei Teilnehmer auf zwei Referenten (der Ralf - aber über die Funktionsweise von GPG erzählen musste er jetzt irgendwie doch nicht). Immerhin waren wir durch diese Wahnsinnsteilnehmerzahl so flexibel, dass wir den Termin einfach hinter die stark überziehende Auktion geschoben haben. Und örtlich haben wir das gar auf Fahrstuhl, Hotelzimmerflur und Workshopraum verteilt... Vom Cosplay und den Showgruppen (Daijoubu soll richtig gut gewesen sein, vom Rest weiß ich nicht mal, wer da war...) hab ich wieder mal nichts mitbekommen. Egal, irgendwann muss ich ja auch mal was getan haben, ich war ja nicht zum Spaß da :-) Im Gamesroom war dieses Jahr Rock Band groß aufgebaut. Wider Erwarten lag mir nicht das Schlagzeug am besten, ich habe stattdessen eine starke Affinität fürs Mikrofon (und eine über das Wochenende leicht angeraute Stimme) entwickelt. Oder zu besten Zeiten Gesang und Gitarre gleichzeitig :-) Leider versagt Rock Band ein wenig bei der mitgelieferten Songmenge, da haben Guitar Hero I und II jeweils deutlich bessere Tracks an Bord. Auch scheinen die Controller nicht so haltbar zu sein, am Sonntagabend war ich der Meinung, dass die Gitarre nicht mehr auf alles so reagierte, wie sie sollte... Hausaufgaben habe ich mir auch mitgenommen: Ich muss mir unbedingt Clannad noch weiter angucken (irgendwie bekomme ich das blöde Dango-Lied nicht mehr aus dem Kopf), Tobias hat mir Black Lagoon (inzwischen schon gelesen) sowie Cheeky Vampire aufs Auge gedrückt, ich muss mir Grimms Manga bestellen, das ist so lustig, wie es schon der FUNime-Artikel aussehen lassen hat, ich muss noch einmal einen zweiten Blick auf Ar Tornelico werfen und meine Bring&Buy-CD-Ausbeute durchhören (die waren so günstig, da hab ich wie in Japan im Gebrauchtladen einfach ein Kilo nach Covern ausgesucht...). Fazit: Keine Katastrophen, ich war rund um die Uhr beschäftigt und hatte viel Spaß. So muss das sein! Ich hab jetzt noch gute Laune wegen des Wochenendes und freue mich schon aufs nächste Jahr. Und natürlich wieder als Helfer - als Gast kann so eine Veranstaltung schon komisch sein (mach ich ja auch nur ganz selten), wie auch Ron festgestellt hat. Das hätte ich ihm auch vorher sagen können - wir sind doch alle Helfer mit Leib und Seele, als Gast sind wir nicht ausgelastet... Black Lagoon #1-6Sonntag, 25. Mai 2008
ISBN 978-3-551-77301-2 ff.
Originaltitel: ブラックラグーン (hui, wie überraschend!) Grundaufbau: Ein einfacher Salaryman transportiert eine wichtige Diskette und wird von Piraten angegriffen. Die wollen eigentlich nur die Daten, lassen ihn aber leben und nehmen ihn Zwecks Lösegeldforderung mit. Seine Firma erklärt ihn aber lieber für tot und schickt allen zusammen ein Killerkommando auf den Hals, als dass die heiklen Daten ans Licht kommen. Mangels Alternativen für sein weiteres Leben schließt er sich dann seinen Entführern an. Spezielle Zutaten: Gewalt, Mafia, Alkohol, Schießereien, Blut, Drogen, böse Bösewichte und jede Menge zwielichtige Gestalten. Nach dem ersten Band, der noch gar nicht auf eine lange Serie ausgelegt war, gibt es jeweils abgeschlossene Handlungsbögen, die sich über mehrere Kapitel erstrecken. Diese sind in der Machart durchaus recht unterschiedlich: die Spannweite geht von richtig fies, böse und düster (Bloodsport Fairy Tale) über einen längeren Abstecher zur Yakuza (Fujiyama Gangsta Paradise) bis hin zu fast schon witzigen Kugelhagel- und Zerstörungseskapaden (Greenback Jane). Eine Menge Charaktere trifft man über die einzelnen Kapitel verteilt wieder, so dass das ganze trotz der leichten Stilwechsel gut zusammenpasst. Am Ende eines Bandes gibt es eine lustige Bonusgeschichte, die die Charaktere meist in eher abstruse Situationen steckt. Darreichungsform: Bis jetzt sechs deutsche Bände, die ich mir auf Empfehlung und von Shutaro ausgeliehen habe. In Japan ist wohl schon Band sieben draußen und es gibt weiterhin Nachschub. Alternative Darreichungsformen: 2x12 Episoden Anime, von dem ich irgendwann in grauer Vorzeit auch schon mal die erste Episode gesehen habe. Vergleichbare Werke: Gunsmith Cats ohne Amerika: ähnlicher Realismus bei Knarren und Gangstern Darker Than Black ohne Dolls und Contractors: auch ein zusammengewürfelter Haufen, der mit, für und gegen irgendwelche Verbrechersyndikate arbeitet Tenjo Tenge ohne Titten: weil es da eigentlich auch nur um Action ohne tiefschürfende Hintergrundgeschichten geht Technisches: Ordentlicher Druck, realistischer Zeichenstil. Wenig bis keine Auffälligkeiten in Grammatik und Orthografie. Gerade am Anfang ein paar sehr interessante und ungewohnte "Kameraeinstellungen", z.B. ein Schnappschuss "Stiefel kontaktiert Nase" bei einem Tritt ins Gesicht (hab ich schon Gewalt erwähnt?). Später wird es in den Actionszenen auch schon mal unübersichtlich, zumindest für mich. Ich lese so was ja aher selten. In einem der späteren Bände wird Levi zu Revy umbenannt. Böser Patzer. In Fujiyama Gangsta Paradise spricht Revy in Japan nur Englisch. Um das - und die daraus resultierenden Verständnisprobleme - zu unterstreichen, sind auch die Sprechblasen in Englisch. So weit so gut, aber sie sind zusätzlich nochmal deutsch untertitelt. Da ich beide Sprachen fließend lese stand da also alles doppelt. Das ging mir tierisch auf die Nerven! Zum Glück ist der Abstecher der Truppe nach Japan erstmal vorbei. Fazit: Eigentlich stehe ich nicht besonders auf Action-Manga, daher wundert es mich, dass er mir so viel Spaß macht. Ich werde mir die sechs Bände nachbestellen und die Serie auf mein Abo setzen. Guter Tipp, Shutaro! random tidbitsSamstag, 24. Mai 2008
Bei eBay dürfen Verkäufer böse Kunden nicht mehr negativ bewerten. Zitat aus der Begründung: Zudem haben viele Käufer, die einmal eine negative Bewertung aus Rache erhalten haben, dem eBay-Marktplatz den Rücken gekehrt. Dies schadet letztlich den Verkäufern bei eBay und dem gesamten Marktplatz.
Klartext: kein Käufer möchte eine schlechte Bewertung erhalten, also schalten wir die Funktion ab, immerhin verdienen wir durch viele Käufer mehr Geld. (via ger.ct) In eine ganz ähnliche Richtung stößt die USA vor: Da gibt's in Klausuren demnächt nicht weniger als 50%. Bestanden hat man eh erst mit mehr, aber wenn mal wer komplett 0 Punkt schreibt, ist es natürlich schwierig, noch auf einen "bestanden"-Schnitt zu kommen. Das ist jetzt natürlich einfacher - äh - die Schüler wissen jetzt mehr, genau. Aber beim Thema Inflation wissen die Amis halt voll Bescheid. (via fefe). Die nächsten Links entstammen meiner Youtube-Fangschaltung aus dem IRC, das haben entweder andere angeschleppt oder ich in irgendeinem Blog aufgefischt und selbst in einen Channel geschmissen...
Debian + SSL, zweiter TeilSamstag, 24. Mai 2008
Zwei durchaus interessante Sachen im Nachgang:
Wie konnte es dazu kommen? Was ist da jetzt böses bei passiert? dickster IP-Stack der WeltDonnerstag, 22. Mai 2008
Heute bin ich irgendwie ins Basteln verfallen. Ergebnis: Ein Windows, unter dem ein coLinux als Dienst läuft, das die (IP-)Netzwerkanbindung nach außen bereitstellt.
Was ich damit genau mache, weiß ich nocht nicht, auf jeden Fall sind die Möglichkeiten schier endlos: Ich kann auf der Windows-Kiste jetzt Sachen wie dnsmasq, djbdns oder quagga laufen lassen, die es für Windows nicht gibt. Damit kann ich endlich per OpenVPN und BGP durch die Gegend tunneln! Eigentlich war alles ganz logisch. Der Aufbau ist folgender: Unter Windows habe ich an der eigentlichen Netzwerkkarte die IP-Bindung entfernt. Damit hat Windows da keine IP-Adresse mehr und kommt nicht mehr ins Netz. Über coLinux habe ich ein Tap-Device eingerichtet, eine virtuelle Netzwerkverbindung zwischen Windows und coLinux. Das ist nur eine Punkt-zu-Punkt-Verbindung mit statischen IP-Adressen in einem eigenen Subnetz. coLinux hat außerdem noch eine WinPcap-Brücke auf die echte Netzwerkkarte, die innerhalb des coLinux dann per DHCP eine nach außen hin sichtbare Netzwerkadresse zugewiesen bekommt. (Da wird's dann komisch: Netzwerkzugang über winpcap und unter Linux installiere ich darüber die libpcap, damit ich mit tcpdump auf das Kabel gucken kann...) Im coLinux habe ich dann noch Forwarding und Masquerading zwischen "draußen" (WinPcap) und dem Windows (TAP) eingerichtet. Als Basis habe ich das bei der Installation der Version 0.7.2 angebotene 1GB-Debian-Image benutzt. Derzeit nutzt coLinux 64MB RAM. Das muss ich beides mal zusammenstauchen, aktuell braucht das Linux im Betrieb 9MB und von dem Dateisystem sind gerade mal 190MB belegt. Da geht noch einiges. Swap hab ich gar nicht... Da die aktuelle stable 0.7.2 von coLinux kein Masquerading im Kernel hat, hab ich mir aus dem SVN die aktuelle Version gezogen und unter Linux den devel-Branch gebaut. Das geht vollautomatisch, ist aber durchaus interessant: Der fängt erstmal an, sich den gcc runterzuladen und baut sich selbst eine Crosscompile-Umgebung auf. Dann baut er mal eben unter Linux die ganzen Windows-Binaries. Er kam mal ins Hakeln, weil ich "echt" die libwx-2.6 installiert hatte und er seine selbst runtergeladene libwx-2.8 nicht gefunden hat, aber nach dem Deinstallieren des alten Develeopmentpaketes ging das dann. Die initrd.gz habe ich im devel-Zweig nicht gefunden, die Datei kann man aber einfach aus dem stable-coLinux rüberkopieren. Ob ich mal DSL im coLinux einrichte? Unter Windows hab ich absolut keine Ahnung, wie man sowas macht, aber in dem coLinux sollte ich einfach die Konfiguration von meinem Server rüberkopieren können. Dann kann ich auch bei Routerausfall über den Windows-Laptop surfen (wozu auch immer, denn das "echte" Linux auf dem Laptop ist natürlich schon als Backup-Router hergerichtet). Lustiges Sache. Da kann man bestimmt noch viel Spaß haben. Hotel-ReviewsSonntag, 18. Mai 2008
Und hier endlich was zu den Hotels, die wir gebucht hatten. Alle Preisangaben beziehen sich auf zwei Leute, die sich ein Zimmer teilen.
BUSINESS HOTEL INAMOTO Ort: Asakusa, Tokyo URLs: Homepage, GoogleMaps, Rakuten EN, Rakuten JP Gebucht: 1 Übernachtung ohne Frühstück, JAPANESE STYLE ROOM (j2) (WITH FULL BATHROOM/SMOKING) Kosten: 9000JPY/day für das Zimmer 8 Tatami, schönes Zimmer, nichts zu meckern, kein Internet (wir haben am Folgetag bei McDonalds nach WLAN gefragt). Entfernung zum Bahnhof Ueno: Eine Station mit der U-Bahn, dann ca. 20 Minuten laufen (mit komplettem Gepäck, ohne geht's vielleicht schneller). Das Hotel liegt mitten im Rotlichtviertel, hat uns aber nicht gestört. Rundum alles voll von Soaplands, Host-Clubs und schlimmerem. Bunte Reklame. Anhand der aufdringlichen Verweise der anderen Türsteher und des aufdringlichen Winkens eines bestimmten Türstehers lässt sich schlussfolgern, dass zumindest dieser eine Club auch nichts gegen ausländische Kundschaft hat, ja geradezu nach ihr buhlt. 憩山荘 Ort: Berg Mitake (obendrauf!), Ōme, Präfektur Tokyo URLs: GoogleMaps, Rakuten JP Gebucht: 2 Übernachtungen mit Light Meal Plan, Japanese Style Room Kosten: 6825円 pro Nacht und Nase, also 13650円 pro Nacht, plus Zusatzkosten für den Gasofen und irgendeine Servicegebühr (~1800 JPY) 10 Tatami, wir waren im Yuri-Zimmer, suuuper Ausblick, das ist genau das Zimmer, das auf der Rakuten-Seite rechts abgebildet ist. Ein echter oldschool-Ryokan mitten auf dem Berg: Waschraum und Toiletten zur gemeinsamen Benutzung, Gasofen auf dem Zimmer (war auch bitter nötig, es hat ja auch kurz geschneit). Leider kein Außenbad. Sehr nette Herbergsmutter, die hat uns beim Frühstück bereitwillig alles erklärt und auch immer gerne Tipps gegeben (Wie benutzt man denn das japanische Bad? Stellen wir uns gerade wie Touristen an oder ist das ok, wenn man xy so macht?). Light Meal Plan war genau richtig: morgens ausgiebiges japanisches Frühstück, abends eine warme Kleinigkeit (Udon, Curry-Reis, Soba o.ä.). Wenn man nicht gerade tagelang wandern will, sind zwei Nächte das äußerste, was man hier machen kann, sonst ist da auf dem Berg nämlich nichts los. Vollkommen unerwartet gab es hier kostenloses, brauchbares WLAN mitten im Nirgendwo! Irgendein YahooBB-Zugang hat uns die nächste Hotelbuchung ermöglicht (gerade ging mir eben durch den Kopf: sonst hätten wir irgendwen in .de angechattet, dass der für uns bucht... >_< autsch). ひふみ旅館 Ort: Kyoto, direkt am Hauptbahnhof URLs: Homepage, GoogleMaps, Rakuten JP Gebucht: 3 Übernachtungen, Japanese Style Room mit Frühstück (über die Travel Agency im Ueno-Bahnhof, weil über Rakuten nichts mehr frei war) Kosten: 11760円 pro Nacht und Nase bzw. 23520円 pro Nacht (lässt sich nicht mehr rekonstruieren, wir haben nur den Gesamtbetrag für die 3 Nächte) 10 Tatami, quasi direkt am Bahnhof (und deswegen wohl auch so teuer!), trotzdem ruhig gelegen, recht nobel, WLAN leider nur sehr wackelig, das war im Nirgendwo auf der Bergspitze zuverlässiger... Bad/Dusche/Toilette zum Zimmer gehörig, öffentliches Bad im Erdgeschoss (da waren wir aber nicht, das haben wir nur im 憩山荘 gemacht), keine Fahrräder zum Ausleihen. Auch wieder sehr leckeres und ausgiebiges japanisches Frühstück, nach dem Testessen am ersten Morgen wurden wir danach sogar in den großen Frühstücksraum mit anderen Gästen und Fernsehprogramm gelassen (da, wo der eine Japaner seine Finger in meinen Frühstücksfisch gesteckt hat). Aber: zu teuer! Nächstes Mal früher buchen, dann ist in Kyoto bestimmt mehr Auswahl :) SUTTON PLACE HOTEL HAKATA Ort: Fukuoka, Kyushu, nach Hakata-Bahnhof URLs: GoogleMaps, Rakuten EN, Rakuten JP Gebucht: 2 Übernachtungen, STANDARD CITY VIEW TWIN ROOM (tan) (WITH FULL BATHROOM/NON SMOKING) Kosten: 6500JPY pro Nacht und Nase, also 13000JPY pro Nacht Ein westliches Hotel. Hui, das sieht von außen richtig nobel aus - von innen dann noch mehr (ok, die Straße 100m weiter vorne ist ein noch nobleres, aber egal). Große Betten, Holzfußboden, ein riesiges Bad, kostenlos ausleihbare Fahrräder - aber kein Platz im Zimmer, um die Koffer auszuklappen :-) Internet gibt's, Frühstück hatten wir nicht, aber direkt gegenüber ist der nächste Conbini. Macht sich irgendwie bemerkbar, dass Fukuoka ein wenig weiter draußen ist, in Kyoto hätte es für den Preis so nah am Bahnhof nichts gegeben. ホテル ラ フィレンツェ Ort: Tokyo, nördlicher Ausläufer, Station Yatsuka (谷塚駅) an der Tobu-Isesaki-Linie (Verlängerung der Hibiya-Linie über Kita-Senju) URLs: GoogleMaps, Rakuten JP Gebucht: 5 Übernachtungen inklusive kleinem Frühstück Kosten: 8480円 pro Nacht für das Zimmer Ok, es war recht günstig. Das hat das Hifumi wieder rausgerissen. Und es hatte Internet, es gab ein Minifrühstück (Toast + Butter + Erdnussbutter + Tee, am lustigsten war das zusammengeklaute Besteck, nix zusammenpassendes - aber morgens als Kleinigkeit genau richtig, nichts zu meckern), es war lustig designt (Japaner stellen sich Italien vor, vermutlich ohne jemals da gewesen zu sein) und es bot sich auch für jüngere, aktivere japanische Paare an, da es neben STAY auch REST offerierte. Und große Betten und nahezu riesiges Bad. Unser Zimmer hatte allerdings keine Fenster (dafür eine große NOTAUSGANG-Tür in der Wand). Warum war nun das Hotel so billig? Ganz einfach: größter Nachteil, beim Buchen nicht aufgepasst: Das liegt nicht mehr wirklich in Tokyo. Von Ueno aus sind es nochmal knapp 30 Minuten mit der U-Bahn, da kommt man dann aus dem U-Bahn-Netz raus und muss eine Transferkarte zu einer anderen Bahngesellschaft kaufen und von da nochmal 10 bis 15 Minuten zu Fuß zum Hotel. Ist zwar eine recht nette Gegend da, durchgängig bebaut, aber nicht mehr ganz so hektisch wie in Tokyo drin, aber jeden Tag anderthalb Stunden nur mit An- und Rückreise nach Ueno (von dort aus muss man dann ja auch nochmal irgendwohin in Tokyo) zu verbringen, ist nicht so toll. Da nicht nochmal hin - und schuld ist nur die etwas unglückliche Lage. gerichteter BlödsinnSamstag, 17. Mai 2008
Wenn es für jeden Schwachfug mindestens ein Landgericht gibt, das ihn vertritt, muss es auch die dazugehörigen Amtsgerichte geben. Das ist zwar irgendwie logisch, mir aber erst gestern bewusst geworden:
Amtsgericht erklärt die Nutzung eines privaten offenen WLANs zur Straftat Wenn es nicht so traurig wäre, könnte man echt drüber lachen. Die Einwahl in ein offenes, nicht geschütztes WLAN soll also eine Straftat darstellen. Vergleichen wir das mal mit der einfachen Welt, ohne Computer: Mutti macht das Fenster auf und ruft runter "Elisa, du hast dein Pausenbrot vergessen!" Das ist offene Kommunikation in einem nicht-kabelgebundenen Netzwerk, wo jedermann mithören bzw. teilnehmen kann. Überraschung: Die Schallwellen verpuffen nicht einfach so am Gartenzaun, die hört man auch dahinter noch. Jetzt geht die Mutter zum Amtsgericht und verklagt alle Nachbarn, die das Gespräch "belauscht" (also ihr Rufen gehört) haben, weil die Nachricht ja nicht für sie gedacht war. Voll normal, wa? Es kommt noch besser: Beim Erhalt der IP-Adresse hätte sich der Angeklagte eine nicht für ihn gedachte Nachricht zu eigen gemacht, also gezielt in Telekommunkation eingegriffen (das kann richtig fies werden). DHCP läuft bekanntlich folgendermaßen ab: Der Rechner fragt einmal laut ins Netzwerk, ob ihm nicht jemand eine IP-Adressse geben möchte. Wenn der Server das macht (natürlich kann man das abstellen oder nur für bekannte Rechner zulassen, die "unbekannten" draußen von der Straße bekommen dann erstmal keine Adresse), schickt er eine Antwort zurück, wo er sagt: Ja, hier, die ist frei. (Dann fragt der Rechner nochmal: kann ich die denn wirklich haben? und der Server bestätigt das dann.) Das Empfangen dieser gezielt an den anfragenden Rechner gerichteten Antwort soll nun unberechtigt sein, weil die Antwort ja gar nicht für ihn war. Halloooo? Übersetzung in die echte Welt: Ruf durch's offene Fenster: "Frau Mutter von Elisa, darf ich zu Ihnen reinkommen?" Antwort: "Ja, Herr-der-von-draußen-gerufen-hat, der Schlüssel liegt unter der Fußmatte." Und dann den Fragesteller verklagen, weil er eine Antwort abgefangen hat, die nicht für ihn bestimmt war. Und dann, weil nach nach intensiver Beobachtung, Durchsuchung und Schnüffelung unberechtigterweise den Wohnungsschlüssel in der Hand hat. Auch gut: Die so erhaltene IP-Adresse (liest sich für mich nicht so, es ob es um die ins Internet gerichtete vom Router ging) sei dann auch noch den personenbezogenen Daten zuzuordnen, was nochmal wieder schlimmer sei. Yo. Wo doch gerade in einem 192.168.*-Netz (oder vergleichbarem) weltweit jede Person eindeutig zu identifizieren ist. Ich sollte mal den verklagen, der sich mit meiner Adresse bei diesem komischen Heini einhacken wollte... Bei so viel geballter Inkompetenz hat der Angeklagte vermutlich die falsche Verteidigungsstrategie gewählt. Er hätte besser behauptet, dass er nichtsahnend durch die Gegend marschiert ist, plötzlich wurde seinem Laptop ohne seinen Eingriff eine IP verpasst und der böse WLAN-Betreiber wollte ihn darüber hacken und seinen Laptop ausspähen! Verpassen Sie auch nicht den XKCD-Comic zum Thema. (Oh, über das Debian-Debakel macht er sich auch lustig.) Andererseits gibt's wohl auch einen Rest Hoffnung, denn das und das lesen sich zur Abwechslung mal ganz gut. Debians SSL-ProblemeDonnerstag, 15. Mai 2008
Ich lese ja regelmäßig die Debian-Security-Advisories. Als ich DSA-1571 in meinem Newsreader sah, dachte ich im ersten Moment, dass sich da jemand einen Scherz erlaubt hat und das eine gut gemachte Falschmeldung ist. Entweder das oder die haben ein echtes Problem. Und zwar ein großes.
Da die dort vorhandenen Links (noch) nicht funktionierten, ging ich vom ersteren aus, aber als dann die Sicherheitsupdates eintrudelten und inzwischen auch OpenSSH ein Update bekam, musste es wohl ernst gemeint sein. Ohauerhauerha. Zum Glück ist mein Rechner- und Systemzoo hier dermaßen antik und über lange Zeit herangezüchtet, dass die meisten Keys aus einer Zeit stammen, als es das Problem noch nicht gab. Nur bei meinen Eltern muss ich wohl mal gucken. Und neue VPN-Keys könnte man vielleicht auch mal auswürfeln. Bei Fefe sind außerdem ein paar interessante Hintergrundinformationen zu der ganzen Sache verlinkt: eins (ok, nur die schadenfrohe Einleitung), zwei, drei und vier. (Wer macht die Liste zum Thema Bankendomino?) Fazit: Wer ein Debian oder Ubuntu im Einsatz hat, der sollte sich mit dem Thema mal näher befassen. Und alle, denen das zu technisch war, können mal was zum Thema Gesundheitsreform lesen (das kam ebenfalls über Felix). Und wem das nicht technisch genug war: Tobi hat heute Bugs Everywhere angeschleppt, da muss ich unbedingt noch eine Entschuldigung finden, mir das genauer anzugucken. Entspannung!Donnerstag, 8. Mai 2008
Yayness, ich setze hier in der Pampa und zu Hause scheint sich mal wieder das Modem aufgehängt zu haben. Somit habe ich keinen Zugriff mehr auf meine Mails und ähnliches (dummerweise auch nicht auf meine "auf-keinen-Fall-vergessen"-Packliste) - jetzt bin ich quasi offline, vollkommen vogelfrei und der Urlaub fängt so richtig an.
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SucheKategorienKommentaremitch zu Servicewüste Deutschland
Do, 29.07.2010 20:23
Heute (also Donnerstag...) 19:
05 neuer Anrufversuch, ich war
aber gar nicht zu Hause. Wie
der die gleiche Textbaus [...]
psycorama zu Serverprobleme
Sa, 10.07.2010 11:41
Tja, gerade gestern haette ich
allerdings nen Verweis auf ei
nes der git-repositories mache
n wollen. Das ging dann [...]
mitch zu Sie ist da!
Mo, 28.06.2010 22:08
Die Lösung für das USB-Zugriff
s-Problem heißt übrigens "gpho
tofs". Ist jetzt in meinem Mu
ltipurpose-Kamera-Entlad [...]
Do, 17.06.2010 21:47
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