Von Aquaria hat man in der letzten Zeit viel gehört - nicht erst zum Release, auch über die Entwicklung wurde ja in einschlägigen Kreisen viel berichtet. Eine neue Information war für mich, dass es eine Demoversion gibt. Genau die spiele ich gerade und ich muss sagen: sehr hübsch! Jeder, der Metroid oder ähnliches mag, sollte sich das sofort mal angucken. Aber etwas Zeit mitbringen: ich weiß nicht, wie umfangreich die Demo letztendlich ist, aber ich habe schon ca. eine Stunde gebraucht, um überhaupt das erste Mal eine Waffe zu bekommen. Das Spiel scheint ausgesprochen umfangreich zu sein! (via Inverted Castle)
Außerdem habe ich noch ein paar der Minimalspiele der Gamma 256 ausprobiert. Hängengeblieben sind dabei:
Passage. Das Spiel hat schon künstlerischen Anspruch - nicht nur wegen der Tatsache, dass es in einer Auflösung von 100x16 Pixeln gespielt wird, sondern vor allem inhaltlich. Man kann sich richtig Gedanken drüber machen. Am besten ein paar Mal spielen, bis es 'klick' macht und dann den Kommentar des Programmierers dazu lesen.
Bloody Zombies ist da weniger subtil: Ein Rasenmäher, haufenweise Zombies und Hektoliter von Pixelblut, das man braucht, um z.B. auf höhergelegene Plattformen zu kommen...
1A90 hätte ich ja gerne mal getestet, aber da tut sich bei Programmstart bei mir schlicht und einfach gar nichts...
(via TIGsource)
Heute war nicht viel in meinem Abofach, aber dafür habe ich meinem Comicladen gedankt: Er hat uns nämlich die weltweit erste Marathon-Anmeldung basierend auf den Werbepostkarten beschert (jedenfalls die erste, wo das Feld "Woher hast du vom Marathon gehört?" entsprechend ausgefüllt war). Und der freundliche Mann hinterm Tresen meinte, er freue sich darüber mehr, als er gedacht hätte, dass er sich darüber freuen würde :-)
- Bokura Ga Ita #5
- Manga Love Story #34
Yayness! Nach der total öden Political-Correctness-Umbenennung wurde The Daily WTF jetzt endlich auch hochoffiziell wieder in The Daily WTF umbenannt.
Super. Was muss das für Wellen geschlagen haben in der kürzlich durchgeführten Leserumfrage, die vermutlich noch gar nicht vollständig ausgewertet ist, dass diese Teilfrage sich sofort in einer Änderung durchschlägt.
Ich wollte ja schon länger so etwas wie ein "best of" der auf TIGsource vorgestellten Spiele hier vorstellen, aber ich habe a) gar keine Rechte Zeit, das Blog komplett zu lesen, dazu b) noch weniger Zeit, überhaupt mal ein paar der vorgestellten Spiele anzutesten und dann erst recht c) gar keine Zeit, drüber zu schreiben.
Vielleicht am Wochenende. Hoffentlich. Inhalt wäre da.
Was ich aber gerade angetestet habe und was mir richtig viel Spaß macht und was jahreszeitlich absolut gut passt, ist Garden Gnome Carnage.
Worum geht es?
Man spielt einen Gartenzwerg, der per Gummiband an ein Haus geknotet ist. Das Haus kann man per Fernsteuerung nach links und rechts bewegen und Ziel des Spiels ist es, die Weihnachtselfen davon abzuhalten, durch den Schornstein zu klettern. Man kann den Gartenzwerg herumzuschleudern, er kann Mauersteine als Wurfgeschosse benutzen und ganz besonders viele Punkte gibt es, wenn man Elfen gegen die Weihnachtsschlitten sprengt - oder die Weihnachtsschlitten auf die Elfen fallen lässt - oder beides im Ping-Pong-Verfahren (MAX COMBO!). Das Spiel bietet noch eine Menge weitere Abstrusitäten, Boni und Extras.
Ganz besonders gut gefällt mir die total geniale 8bit-Weihnachtsmusik, ein Medley aus vielen bekannten Weihnachtsliedern. (Wer auf sowas steht, der sollte sich auch The 8bits of Christmas herunterladen.)
Ich schmeiße das Spiel gerne mal zwischendurch an und versuche, mich auf den ersten Platz der Highscoreliste vorzuarbeiten. Jedes Mal zaubert es ein Lächeln auf mein Gesicht.
Wer noch nicht überzeugt ist, guckt sich das mal auf Youtube an. Und dann gleich runterladen und ausprobieren.
Weihnachten kann kommen!
(via TIGsource)
Da ich öfter in Hannover bin, hat mich mein Bruder auf die dort drohende Umweltzone aufmerksam gemacht. Obwohl weder Polizei noch Ordnungsamt Zeit und Lust haben, Verstöße dagegen zu ahnden und das ganze in der nächsten Zeit wohl erst einmal recht locker gesehen wird, will ich mir meinen Score in der nächsten Rasterfahndung nicht noch mehr versauen (ich besitze seit meinem Studium ein Handy, das dauerhaft ausgeschaltet ist - nach der aktuellen Logik entziehe ich mich damit den Bewegungsprofilen und habe irgendetwas zu verbergen, ergo bin ich ein potenzieller Bösewicht) und werde als treuer Staatsbürger so eine Plakette erwerben. Spaß muss es machen und Geld muss es kosten!
Gesägt, getungetan. Aber was ist das? Die Werkstatt meines Vertrauens verkauft die Ökoaufkleber und mein Auto bekommt auch wie erwartet eine grüne Einstufung - aber es sind nur noch fünf Aufkleber in der Farbe vorhanden, die aber allesamt einen Produktionsfehler gemeinsam haben: Sie kleben nicht. Nachschub kann dauern.
Da ich mit sowas nichts anfangen kann, ist die Aktion erst einmal verschoben, bis ich irgendwo vorbeikomme, wo es brauchbare Aufkleber gibt. Ich hab's immerhin versucht!
Viel positiver gestaltete sich dagegen die heutige Parkplatzsuche am nahegelegenen, verregneten Supermarkt: Da habe ich tatsächlich einen neu aufgestellten Postkasten gesehen. Aller Welt geht es schlecht, der Spritpreis steigt ins unermessliche, Diesel überholt Benzin, der Axel-Springer-Verlag entlässt seine Briefausträger, nachdem die Nein-zum-Mindestlohn-Kampagne versandet ist und was macht die gute alte gelbe Post, die normalerweise durch Filialschließungen auffällt?
Sie stellt einen neuen Briefkasten quasi direkt vor meine Nase. Danke.
Zeichen, Wunder, geschehen, etc.
Heute habe ich glaube ich mit richtiger Datenverarbeitung angefangen.
Es ging damit los, dass das Zusammenfügen eines Panoramafotos durch enblend mit einer out-of-memory-Meldung abgebrochen ist. Das kam mir ein wenig spanisch vor, aber ich habe nochmal 2 Gigabyte Swap nachgelegt und das ganze erneut angeschmissen. Trotzdem: wieder kaputt. Also hab ich mir das mal genauer angeschaut: Bei 3 Gigabyte Speicherverbrauch legt sich der enblend-Prozess auf die Nase. Da war doch was?
Richtig, das ist eine magische Grenze auf 32bit-Systemen. Ich habe ja einen 64bit-Prozessor, hatte aber mit dem Boardwechsel keien Lust, mein ganzes System auf dem Kopf zu stellen. Also habe ich alles auf 32bit belassen - bis heute. Also musste ein 64bit-Kernel her, da kann ja auch abwärtskompatibel betrieben werden. Unter Debian ist das ganze fast schon zu einfach: amd64-libs-dev installieren und das bauen des Kernels mit make-kpkg um die Parameter --arch amd64 --cross-compile - erweitern. (Vorher einmal make mrproper ausführen und aufpassen, dass bei der geänderten Kernelkonfiguration auch wieder alle Cryptomodule enthalten sind - das waren meine beiden einzigen Fettnäpfchen.) Alles in allem also laaaangweilig. Da mein System weiterhin auf 32bit laufen soll, habe ich mir jetzt also ein 64bit-chroot eingerichtet :-)
Dann ging es los: enblend lief im chroot locker über 3G-Schwelle drüber und fraß weiter Speicher. Und fraß und fraß. Und ließ den OOM-Killer mein halbes System töten, bis es schließlich selber dran war.
OK, also große Waffen. Mal schnell eine neue 64G-Partition aus dem LVM gezogen (es ist echt praktisch, wenn man noch hunderte freie Gigabytes herumliegen hat...) und als zusätzlichen Swap eingehängt. Und wieder enblend. Das System swappte gemütlich vor sich hin, enblend fraß wieder den gesamten Speicher - und gewann abermals. Schade.
Aber irgendwie schon interessant, hier mal richtig dicke Datenverarbeitung zu betreiben:
top - 17:18:01 up 3:25, 3 users, load average: 6.30, 6.55, 7.57
Tasks: 194 total, 9 running, 184 sleeping, 0 stopped, 1 zombie
Cpu(s): 33.3%us, 66.7%sy, 0.0%ni, 0.0%id, 0.0%wa, 0.0%hi, 0.0%si, 0.0%st
Mem: 2058144k total, 2040988k used, 17156k free, 1400k buffers
Swap: 67108856k total, 52460832k used, 14648024k free, 12220k cached
PID USER PR NI VIRT RES SHR S %CPU %MEM TIME+ COMMAND
17390 root 34 19 51.5g 1.7g 40 D 0 86.3 14:34.64 enblend
Nachdem die Holzhammermethode (Bewerfen mit Ressourcen) nichts gebracht hat, schaue ich mir jetzt mal an, ob ich nicht die sechs Einzelbilder erst einmal paarweise zusammenfügen kann.
Dass enblend überhaupt so aus dem Tritt kommt, liegt bestimmt daran, dass ich Löcher in die Bilder geschnitten habe - da haben sich nämlich Leute bewegt und ich versuche, jeweils eine Inkarnation in den Quellbildern einfach rauszuschneiden. Unförmige Alphakanäle scheinen aber schwer zu berechnen sein.
Mal gucken.
Virt hat sein Set, das er auf dem diesjährigen Blip Festival gespielt hat, veröffentlicht (<- das ist der wichtige Link!). Sehr geil! Mein absoluter Liebling ist der Bandit-Town-Remix, was natürlich primär daran liegt, dass der gesamte Shantae-Soundtrack total genial ist. (Gut, dass ich das verlinke, da sind ja neue Soundtracks aufgetaucht! Ich muss gleich mal die ganze Virt-Seite sicherheitshalter noch einmal umgraben.)
Vom letzten Jahr gibt es von Virt einen Life-Mitschnitt - und dann verlinke ich auch gleich nochmal auf einen weiteren Lifeauftritt, den ich mag: Gordon auf der Mikrodisco 2006. The Bug ist irgendwie kultig. So richtig zum laut Aufdrehen.
Schön. Frühlingswetter. Auf dem Weg zur Arbeit zweistellige Gradzahlen. Kein Stirnband, keine Handschuhe nötig. Jacke auf, sonst überhitzt man. Vorbei an frisch blühendem Raps EINSELF!!! (Zugegeben, das Feld sieht ob des Wasserstandes wie ein Reisfeld aus, aber es sieht aus wie Raps, es riecht wie Raps und es ist da, wo im Sommer auch schon Raps stand.)
Aber irgendwas ist komisch. Ach ja: Morgen ist schon Nikolaus. War da nicht was mit Klimaerwärmung? Haben nicht schon letztes Jahr im Winter die Vögel morgens gezwitschert wie sonst im Frühjahr?
Hauptsache, der Weihnachtsmarkt am Freitag hat auch eine Eisbude. Für Glühwein ist mir das zu warm.
Irgendwie führt die Blogosphäre dazu, dass ich mich zunehmend von Sekundärliteratur ernähre. Anime-Blogs lassen sich schneller lesen, als ganze Folgen zu gucken, das Bildblog ist deutlich interessanter als die echte Bild und seit kurzen muss ich auch kein Fernsehen mehr gucken, das machen jetzt andere für mich: Nämlich der Bildschirmarbeiter, insbesondere seine TV-Kritiken. (Hui, damit lese ich ja quasi einen Videocast - ach, was bin ich Web 2.0!)
Das Blog lese ich erst seit kurzem - was wohl hauptsächlich daran liegt, dass es noch recht neu ist, wie ich letzte Woche festgestellt habe - und es ist auch seit der Einführung meiner Blogroll (letzte Woche oder so - schon gesehen?) dort gelistet. Und heute musste ich so doll lachen, dass ich mir dachte: Jetzt stellst du den Bildschirmarbeiter hier mal vor.
[x] getungetan
Es ist mal wieder an der Zeit, meine wachsende Videoliste abzuarbeiten. Also schauen wir doch mal, was ich so habe:
- Los geht es mit The Real Sumo Fighting - ich finde das klasse.
- Weniger Klasse ist dieser MS-DOS-Werbespot, aber der ist so schlecht, das er schon wieder erwähnenswert ist.
- Der Abspannsong von Portal hat vor einiger Zeit die große Runde gemacht. Ich habe mir inzwischen leider sagen lassen müssen, dass die coole Ascii-Grafik in dem Video nicht aus dem Spiel stammt, aber das wäre trotzdem mal wieder ein Grund, sich eine Single zu kaufen. Als wenn die je erschiene. Hach, welch göttlicher Text. Falls das im Spiel da eine KI ist (ich kenne Portal nicht und hab auch keinen Rechner, auf dem das laufen würde), bekommt sie einen Sonderpreis für ihren Charakter.
- Manchmal geht es auch ohne Youtube (Hacker haben halt Bandbreite): Oszilloskop, zweckentfremdet. Cool.
- Das hier sollte fast jeder kennen. Aber wem sind die kleinen Änderungen aufgefallen? Nochmal deutlicher. Wer's jetzt nicht merkt, hat halt Pech.
- Von Chocolate Rain hat bestimmt schon der eine oder andere was mitbekommen. Besonders auf 4chan und ähnlichen Geschichten hat der Kerl einigen Wirbel verursacht. (Auch auf Youtube.) Als Anhänger der 8-bit-Fraktion ist meine Lieblingsversion natürlich diese hier. Ist? War. Seit gestern habe ich nämlich eine neue Nummer eins. Nicht schlecht, wozu blöde Internetvideos führen können.
- Und zum krönenden Abschluss noch das neueste vom Sport und etwas Kultur.
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