ISBN 3-86580-368-7 Boah, ey, geil! Was für ein Schmonsenz! Leider fehlt mir diesmal am Anfang ein kleiner Überblick über die vielen Charaktere (die Vorgängerbände habe ich gerade nicht zur Hand und der letzte Band ist schon ein wenig her), aber es ging trotzdem ganz gut... Die Verwirrung scheint einkalkuliert zu sein, wenn man so auf die Zwischenkommentare am unteren Seitenrand guckt :-) Hauptteil dieses Bandes ist ein wahnwitziges Kriegsspiel auf dem Schulgelände, das wohl im nächsten Band fortgesetzt wird. Hier scheint sich der Mangaka mal richtig ausgetobt zu haben - man spürt förmlich, was er beim Zeichnen für einen Spaß gehabt haben muss. Er ist entweder Liebhaber von Actionfilmen, Waffenfetischist oder beides. Dramaturgisch besonders gelungen ist Kapitel ♯105, das parallel zu einem Song der Schulband spielt. Hut ab. Tsumugi-chan ist süß! Absolut zum Kringeln ist auch das Bonuskapitel ♭23, das in der Steinzeit spielt. Akari als Totenkopftragende Schamanin, ein SD-Harima mit Fellumhang und Sonnenbrille und als Krönung Harima/Tenma-Nachwuchs: kleine Tenmas mit Sonnenbrille und Fellumhang. Geil! Zusätzlich gibt's noch drei einseitige Mini-Manga zur Auflockerung, wobei ich hier allerdings zugeben muss, wohl nur einen davon verstanden zu haben...
Vermutlich in Kombination mit dem Abibuch meines Bruders, dass ich gestern gelesen habe, hat mich der Manga ein wenig sentimental gemacht: So viele Leute auf einem Haufen (halt ein ganzer Jahrgang), die sich gut kennen und ständig zusammenhocken. Hach, was war doch Schule schön. Heute sind wir in alle Winde verstreut, die Arbeit dauert dann doch ein wenig länger als der gewöhnliche Schultag und überhaupt...
Offene Fragen: Das Ende von Kapitel ♯99 spielt auf Galaxy Express 999 an, aber was ist das Ende von ♯102? Crying Freeman? Und wer ist eigentlich das rothaarige Mädel mit den Locken, das aussieht Naru wie aus Sailormoon?
ISBN 3-7704-3500-8 Diesmal gab es weniger Comedy (nur ein einziges Ai Ao-Theater -_-), dafür aber umso mehr Story. Trotz des etwas ernsteren Settings immer noch gut! Der Handlungsbogen "Tina" neigt sich langsam dem Ende zu - bin mal gespannt, wie es weitergeht, denn im Hintergrund lauert ja irgendwie immer noch das Showdown zwischen den Sakurabas und den Hanabishis. Interessanterweise hatte ich diesen Manga in ca. 30 Minuten durch, während ich für Bokura Ga Ita fast das doppelte gebraucht habe. Liegt das an der größeren Schrift, der besseren Beleuchtung oder liest man in der heißen Badewanne einfach langsamer?
ISBN 3-7704-6605-5 Klassische kitschige sie-verliebt-sich-in-ihn-Schulromanze. Also genau das richtige für mich! Kommt auch aufs Abo. Auch hier habe ich schon mal in den Anime reingeguckt (gute Seiyuu!) - er fiel im Visuellen durch sparsame Animationen und komische Zeichnungen auf, was sich für mich jetzt im Nachhinein durch eine zeichnerisch starke Anlehnung an den Manga erklärt.
ISBN 3-7704-6635-7 Wenn man mal vom verunglückten Titel absieht (das ist Englisch, hier muss ausnahmsweise mal ein Apo'stroph in, aber nein, diesmal fehlt er natürlich...), gefällt mir die Serie gut. Kommt mit ins Abo. Die grobe Story kannte ich schon (ich hab mal ein paar Folgen des Animes gesehen): Spielt an der Schule, der Hauptdarsteller ist ein gutmütiger Schlägertyp, der keine Frau abbekommt und dann plötzlich ein schon länger in ihn verliebtes Mädchen als rechte Hand bekommt. Das gibt natürlich sowohl Problem beim Prügeln wie auch beim Pullern, andererseits hat er jetzt endlich eine Freundin. Und ganz plötzlich will auch die ihn früher verachtende Klassensprecherin was von ihm. Klingt wie eine Romantic Comedy - ist auch eine. Ich bin mal gespannt, wie sich die Geschichte weiter entwickelt, da ist zumindest für die nächsten Bände noch einiges Potenzial vorhanden.
Ich bin weiterhin gespannt, wann es die ersten Fickelspielchen für den Wii gibt und wie diese gesteuert werden. Interessante Ansätze sind schon mal vorhanden.
ISBN 0-441-01064-4 Aaah, wieder mal herrlichste Science-Fiction. Wie auch die anderen drei Bücher, die ich von Alistair Reynolds bisher gelesen habe, ganz auf meiner Linie. Wie immer spielt er mit parallelen Handlungssträngen, wie immer sind die Ereignisse subtil miteinander verbunden - unter anderem auch mit den drei anderen genannten Bänden, die allesamt im gleichen Setting, aber einige Zeit nach diesem Buch spielen. Es gab - wie bei Reynolds typisch - wieder einige Sachen, die nicht so sind, wie sie am Anfang scheinen. Da ich das langsam weiß, bin ich dem auch recht früh auf der Spur gewesen. Das machte das Buch aber eher spannender als langweiliger, weil man natürlich nicht auf alles kommt und genug Überraschungen verbleiben. Ganz besonders interessant fand ich am Setting, das einige hundert Jahre in der Zukunft spielt, dass sich mehrfach auf aus zukünftiger Sicht veraltete Techniken bezogen wird. Wenn heute noch utopische Dinge irgendwann als steinzeitliche Spielzeugtechnologien abgetan werden (auf die man aber aufgrund einer Katastrophe wieder zurückgreifen muss) und das wie hier geschehen alles sehr detailliert beschrieben wird, dann erzeugt das für mich eine richtig gute Atmosphäre und dementsprechend klebte das Buch auch in meinen Fingern, bis ich es durch hatte.
Zufällig (er lief auf der diesjährigen AK-Weihnachtsparty) habe ich jetzt auch Borat gesehen. Besonders überzeugt hat mich der Film nicht. Er hat einige ganz gute Lacher, versucht an anderen Stellen aber einfach nur doch schlüpfrige Gags zu gefallen. Story hat er schon mal gar nicht. Vermutlich ist der Film auch eher auf die allgemeine Wirkung ausgelegt: Die Amerikaner halten das für eine echte Dokumentation und sind erschreckt über die angeblichen kasachstanischen Zustände. Der Rest der Welt macht sich über die Amis lustig, dass sie es nicht bemerken, dass sich der Film eigentlich über die Amis und die dort herrschenden Zustände lustig macht. Und irgendwo macht man sich bestimmt über Blogger wie mich lustig, die schreiben, wie sich doch der Rest der Welt über die Amis lustig macht, während die sich über Kasachstan lustig machen. Bleibt die Frage, bis zur wievielten Metaebene das geplant war. Pamela Andersons Mitwirken wird übrigens in der IMDB näher beleuchtet.
Gestern bemängelte meine Kollegin, dass es Singstar noch nicht für den PC gebe. Da sich zum letzten großen Japan-Phänomen Dance Dance Revolution um die Selbstbau-PS-Variante Stepmania eine riesige Fan-Community gebildet hat, kam mir das unwahrscheinlich vor. Und siehe da: Die PC-Fassung mit dem Namen UltraStar existiert bereits - und sie funktioniert (ich musste das gestern natürlich gleich mal ausprobieren)! Das ganze steht aber noch in den Startschuhen. ultrastar.de ist wohl sowas wie die deutsche Community dazu und verlinkt derzeit Version 0.5.0. Auf der SourceForge-Projektseite kann man bereits 0.5.1 runterladen. Das zu erwartende leidige Problem sind natürlich die fehlenden Songs (originale Singstar-DVDs kann man wohl nicht importieren). Analog zu Stepmania werden, wenn UltraStar bekannter wird, wahrscheinlich bald tonnenweise raubkopierte Songs und Videos mit Karaokeinformationen durch Internet geistern. Das ist natürlich doof. Andererseits hat es Stepmania geschafft, eine Reihe komplett von Fans produzierter Songs auf die Beine zu stellen, so dass man auch ohne Raubkopien auskommt. Hoffentlich passiert das bei UltraStar auch bald. Stefan: Viel Spaß heute bei deiner Singstar-Party! Didi: Das letzte Woche gesuchte Mikrofon hat übrigens dein anderer Sohn eingepackt - er nutzt das für Skype. Für UltraStar eignet sich das aber auch ganz gut.
Jubel! Die nächste Connichi wird ein Wochenende früher stattfinden, als ich erwartet habe. Das beißt sich dann nicht mehr mit der THW-Großübung und ich kann an beidem teilnehmen. Natürlich weise ich hier ausgleichenderweise auch auf die andere wichtige Con hin: Zum Anime Marathon kann man sich bis zum 31.12. noch mit Vergünstigung anmelden, danach bleibt nur noch der Normalpreis.
|