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Howl's Moving CastleDienstag, 30. August 2005
Der Film ist super, aber ich bekomme meine Gedanken momentan nicht richtig sortiert. Dieser Blog-Eintrag kann dem ganzen einfach nicht gerecht werden...
...also versuche ich es auch gar nicht! Vielleicht schaffe ich es ja, das schlechteste (aber wohlgemerkt nicht negative) Review zu Howl zu schreiben. Weil ich mich nicht sortiert bekomme: Dann eben unsortiert. Und falls da doch aus Versehen etwas Sortierung sein sollte, so will ich die durch Fußnotentechnik verwischen. Yay! Vorneweg ein Zitat: Calzifer rockt. Das ist schon mal eine halbe Inhaltsangabe. Weitere Themen, die im Film behandelt werden, könnte man stichpunktartig so zusammenfassen:
Auf zu weiteren unsortierten Einzelpunkten: Für die Lacher sorgen hauptsächlich Calzifer und Hin. Letzterer erinntert mich irgendwie stark an Muttley. Hin ist übrigens der lautmalerischste Name, der mir in letzter Zeit über den Weg gelaufen ist. Ein Hingucker waren die Charakterwandlungen[2], teils sehr offenkundig, manchmal eher subtil. Das ist interessant und nach einiger Zeit habe ich drauf vermehrt geachtet, was mich den Film intensiver hat verfolgen lassen. Howl ist kein Kinderfilm (wohl aber ein Märchen). Als Grund dafür sehe ich die allgemeine Handlung, die u.a. gegen Ende recht komplex wird und nicht so einfach zu verfolgen ist. Ich meine das nicht, weil es einige dunkle und wohl auch gruselige Szenen gibt (vereinzelt haben Kinder im Publikum geheult - vielleicht mussten die aber auch nur aufs Klo?). Auch in Bambi ist IIRC jemand gestorben, etwas bedrohliches und böses darf auch mal in Kinderfilmen vorkommen. Die dargestellte Welt war interessant, besonders die Einarbeitung der Magie. Es war irgendwie alles stimmig und in sich passend, die Magie hatte Grenzen und Beschränkungen und schien gegebenen Regeln zu gehorchen. Dazu gab es das gewohnte Mechadesign, welches wieder mal überzeugt hat. Die dargestellte Umgebung sah sehr europäisch aus. Der Hutmacherladen hatte ein Schild "Hatter's" im Fenster und irgendwo hing ein Kriegsbegeisterungsplakat mit der Aufschrift "Mut & Willenskraft" (ja, wirklich, in deutsch!) an der Wand. Ich stehe bei Anime und Manga eigentlich eher auf die Darstellung von "typisch" japanischer Landschaft - Hügel, Wälder, kleine Tempel - aber vermutlich ist ein wenig Abwechslung nicht das Schlechteste. Gegen Ende wurde der Film etwas abgespaced und durchgedreht. Trotzdem blieb alles stimmig und passend (Respekt!), man musste sich nur ein wenig anstrengen, um dem ganzen zu folgen. OmU gibt es ihn aktuell wohl nur in Düsseldorf zu sehen, aber so weit weg ist das ja nicht[3]. Vielleicht sehe ich den Dub nochmal, nach dem, was man so hört, ist er nach einer kurzen Eingewöhungsphase ziemlich gut. Die japanischen DVDs werden natürlich bestellt, sind aber noch nicht erschienen. Fazit: Ein super Film, den man sich nicht entgehen lassen sollte. Hingehen, noch läuft er und sollte einfach zu finden sein. [1] Viele Ghiblis haben ein mehr oder weniger markantes Thema (Tonari no Yamada-kun z.B. die Familie). Bei diesem Film würde ich dieses Thema sehen - es ist nur nicht so prägnant wie bei bei Yamada-kun. [2] Das kann man am ehesten mit den Erzählebenenwechseln in Millennium Actress vergleichen. Aber wie so oft: Vergleiche hinken. [3] Die Untertitel waren recht tief (der rechte Teil der Zeile ragte etwas aus dem sichtbaren Bereich heraus) und ich hatte Angst, zu weit vorne zu sitzen. Nach kurzer Eingewöhnung ging es aber vollkommen problemlos und ohne große Ablenkungen vom Bild. Ständiges Subtitle-Training muss sich ja mal auszahlen. Manga Love Story #22Dienstag, 30. August 2005
...bis auf zwei Punkte nichts besonderes:
In einer Episode geht es um Frühjahrsmüdigkeit. Da sind wo viele gähnende Gesichter zu sehen, dass ich beim Lesen auch gähnen musste. Interessant. Ich wusste nicht, dass dieser Reflex auch bei abstrahierten gedruckten Bildern ausgelöst wird. Darüber hinaus bietet dieser Band zum Abschluss ungewohnterweise einen Cliffhänger (na ja, eher einen -ständer *hust* *hust*). NarcissuMittwoch, 24. August 2005
Na, wenn das mal nichts tolles ist: Ein frei verfügbarer Visual Novel komplett mit japanischen Voice-Acts, englischem Text, verteilt über Bittorrent und lauffähig unter Linux (gut, es braucht ALSA im Kernel, aber damit kann ich leben).
PastafariansMittwoch, 24. August 2005Komische DialogeMittwoch, 24. August 2005
Beim Edeka:
Warum fragen Sie denn heute nach Postleitzahlen? Marktbeobachtung, für eine Statistik. Und was bekomme ich dafür? Gar nichts. Woanders bekomme ich für die Aufgabe meines Rechts zur informationellen Selbstbestimmung wenigstens Payback-Punkte. Und wie ist ihre Postleitzahl? Das sag' ich Ihnen nicht. Sie hat nicht mal Tschüß gesagt. Sollten das Kassiererinnen nicht tun? Beim Bäcker: Zwei einfache Brötchen bitte - nicht die runden. Macht zweiundfünfzig Cent. *kram* *wühl* *55centhingeb* *wart* (anschuldigend:) Moment, sie bekommen noch drei Cent, sie haben mir fünfundfünfzig gegeben! Ich weiß, ich hatte es nicht klein. Tschuldigung, liebe Bäckereiverkaufsangestelltenhilfe. Nächstes mal bringe ich nur passendes Geld mit. (Später fiel mir auf: ich hatte es passend, die zwei Münzen hatten sich nur gut versteckt.) Sgt. Frog #5Sonntag, 21. August 2005
Mich beschleicht der Verdacht, dass man zu diesem Manga noch Königs Erläuterungen braucht. Ich möchte nicht wissen, wieviele Gags einfach an mir vorbei gegangen sind. Wenigstens konnte ich das Dirty Pair-Cosplay und die Anspielung auf Seven of Seven zuordnen. Das Pikmin-Bild war auch lustig.
In dem Zusammenhang sind mir auch die nicht übersetzten Soundwords aufgefallen, die das Verständnis nicht unbedingt erleichtern. Godzilla Final WarsSonntag, 21. August 2005
Ich hab' den Film im Winter 2004/2005 in Japan im Kino gesehen - ohne Untertitel, ohne Japanisch zu verstehen. Auf dem Fantasy Filmfest bestand nun die Möglichkeit, ihn mit englischen Untertiteln zu gucken: also nichts wie hin!
Aufgrund akuter Stauverstopfung auf der A7 haben wir dann mittendrin kehrt gemacht, weil wir es nie und nimmer rechtzeitig ins Kino geschafft hätten. Aber kluger Mann baut vor: In der letzten Amazon-Sammelbestellung hatten wir zwei Godzilla Final Wars-DVDs drin. Also haben wir Maxis Zimmer aufräumen lassen und uns dort vor den Fernseher gehockt. Hat auch funktioniert. Der Film ist eine wilde Mischung aus Spielzeugmodellen, Gummimonstern, Computeranimationen und Matrix-Effekten. Ein Potpurri aus Retrotrash und Moderne, von Action bis Kitsch. Irgendwie genial. Auf der DVD gibt es eine Tonfassung, bei der verschiedene nicht-japanische Charaktere englisch reden - so versteht man wenigstens etwas (im Kino in Japan lief die definitiv nicht). Andere Sprachfassungen als Japanisch (oder wenigstens Untertitel) gibt es aber nicht. Selbst ohne Japanischkenntnisse kann man der groben Handlung (warum die Erde nun mal wieder angegriffen wird, ist schließlich nebensächlich) folgen. Das hatte ich vom Kino noch so in Erinnerung, aber ich war jetzt doch ein wenig überrascht, wie viele Dialogszenen im Film vorkamen. Die hatte ich gedanklich wohl verdrängt. Immerhin konnte ich mit meinem Bröckchenjapanisch (Schwester oder Außerirdischer) den einen oder anderen Witz oder inhaltlichen Zusammenhang auf der Tonspur ausfindig machen. Fazit: Auch beim zweiten Mal hat der Film noch reichlich Spaß gemacht. Nur dumm, dass ich ihn jetzt schon zwei Mal gesehen habe: meine gekaufte DVD ist weiterhin jungfräulich - ob ich die wohl jemals gucken werde? Ist wie mit Mononoke Hime: Dreimal im Kino gesehen und die DVD verrottet im Schrank. Games Convention 2005 - MesseFreitag, 19. August 2005
Kleine Messe, kleiner Artikel.
Nachdem auf dem Konzert so viel über die Größe, Wichtigkeit und das Wachstum erzählt wurde, waren wir ziemlich enttäuscht, was den Umfang der Messe anging: sie fand in lediglich vier Hallen statt, wobei nur zwei relevant waren (Games/Hardware - in den anderen Hallen tummelten sich Edutainment, Business-Vorträge, Spiele-Unis und GaGa-TV). Wirklich bahnbrechendes gab es nicht zu sehen. Twilight Princess war spielbar, aber das halbstündige GameSpot-Video zeigt das gleiche. Shadow of the Colossus, der ICO-Nachfolger, ist auch schon spielbar und sieht dabei gut aus. Interessant und mir bisher unbekannt war Okami für die PS2. Cosplay gab es nur ganz wenig (Ragnarök Online), als Ausgleich aber Booth-Babes (Cleavage vs. Arschfrissthose). Nach nicht einmal drei Stunden waren wir durch. Beim nächsten Mal nehmen wir das Abendticket (von 15:30h bis 18:00h für 4,50EUR statt 10,00EUR). Oder gehen erst gar nicht hin.
Geschrieben von mitch
in Games Convention, Shadow of the Colossus, Zelda
um
01:14
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Spielemusik im AllgemeinenFreitag, 19. August 2005
Anlässlich des Konzertes muss ich mich hier über Spielemusik auslassen:
Ich liebe alte Musik! Früher hatten die Systeme vielleicht drei Tonkanäle, da kam es bei einer Komposition auf eingängige Melodien an. Mit diesem Minimalismus punkteten viele Spiele, deren Melodien (wichtiger Punkt eins) man heute noch mitsummen (wichtiger Punkt zwei) kann. Später wurden die Songs komplexer, aber die guten blieben trotzdem eingängig. Spontan in den Sinn kommen mir hier Monkey Island, Super Mario, Giana Sisters, Comic Bakery und natürlich Final Fantasy und Dragon Quest in den Sinn. Heutzutage wird für einen Soundtrack oftmals ein ganzes Orchester bemüht, das dann für atmosphärische Untermalung sorgt. Das ist dann quasi Hollywood-Filmmusik - und zwar nicht die markanten Themen wie Star Wars, Tatort oder Das Boot, sondern die meist namen- und gesichtslosen Backgroundtracks. Beides hat seine Berechtigung, logisch. Auch Metroid und Zelda haben Ambient-Stücke. Aber muss ich in einem Symphoniekonzert mit Spielemusik diese komischen namenlosen, austauschbaren Backgroundtracks vorgesetzt bekommen? Wenn sogar gestandene WoW-Zocker erklären, dass sie die World of WarCraft-Suite nicht von The Lord Of The Rings: The Valor of Men Thematic Suite hätten unterscheiden können, dann ist da doch was faul. Ich will mehr von den Klassikern. Die erkennt man, die kann man aufführen, die kann man in der Fußgängerzone pfeifen. Backgroundmusik gehört in den Background, die kann man nackig nicht gut konsumieren. In diesem Sinne: GNA!
Geschrieben von mitch
in Final Fantasy, Games Convention, Mario, Musik, Videospiele, Zelda
um
00:44
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Games Convention 2005 - KonzertFreitag, 19. August 2005
Das Eröffnungskonzert zur Games Convention 2005 am 17.08.2005 im Gewandhaus Leipzig. Fangen wir mit der Meckerei an:
Durch Programm führte ex-MTVler Steven Gätjen. Er erfreute das Publikum mit so tollen Dingen wie einer Begrüßung von "Menschen und Fans". Man lasse das mitsamt der Implikationen auf sich wirken. Aus den alten MTV-schnell-schnell-Zeiten scheint auch seine Angewohnheit zu kommen, Applaus durch Ansagen abzuwürgen oder das Auf-die-Bühne-Kommen der Komponisten so schnell durchzuziehen, dass vor Ankunft des Künstlers auf der Bühne (die mussten erstmal aufstehen, nach vorne gehen und durch die Fotografen durch) bereits der nächste Name verlesen wurde. Die Begrüßung von Wolfgang Tiefensee, Oberbürgermeister der Stadt Leipzig, ließ ebenfalls tief blicken: erstmal unterstellte er, dass ein Großteil der Gäste noch nie im Gewandhaus war (Gamer und Kultur? Gott bewahre! Und die Konzerte der letzten zwei Jahre haben wohl auch nicht stattgefunden...), dann forderte er das Publikum auf, die Handys anzulassen, da das zu so einer Veranstaltung ja passt. Hallooo? Sind wir hier im Kindergarten? Auch interessant war der Vergleich von LA und LE: Die "zwei wichtigsten Computermessen" seien die E3 in Los Angeles und die GC in Leipzig - das mag hinkommen, wenn man von Computerspielemessen spricht (CeBit anybody?). Ob die Tokyo Game Show gar so klein und unbedeutend ist, vermag ich nicht zu beurteilen. An dieser Stelle auch gleich ein Tritt in den Hintern des Publikums: Der T-Shirt-Faktor wird langsam unerträglich. Das ist nicht die Messe, zu einem Konzert mit Orchester kann man sich schon mal fein machen. Das macht Spaß. Das Konzert ist im dritten Jahr deutlich kommerzieller geworden: So kostet das Programmheft jetzt 2 EUR (früher war's gratis) - es ist zwar größer geworden, aber nur optisch. Mehr drinnen stehen tut nicht. Die Konzertkarten sind ebenfalls teurer. Gätjen als Moderator - wozu? Da kann irgendwer vorne stehen und ein paar Töne sagen. Da braucht man keinen Prominenten. Die Messe rühmt sich damit, dass die Tickets bereits nach 3 Tagen restlos ausverkauft waren - ein Wahnsinnskonzert also, nach eigenen Angaben Vorreiter von Videospielekonzerten in der westlichen Welt und Auslöser für die Konzertreihen in den USA in diesem Jahr (Dear Friends u.a.). Nun, wie kommt es zum schnellen Ausverkauf? Könnte es daran liegen, dass die Hälfte des Gewandhauses für geladene Gäste reserviert und dementsprechend wenig Karten verkauft werden? Und warum zum Henker bleiben dann über ein Drittel dieser Sitzplatzbereiche während des Konzertes leer? Die Fans stehen draußen ohne Karten und die geladene Promi-Elite bleibt lieber zu Hause. *narf* Positiv hervorzuheben war der Vortrag von Dr. Gerhard Florin (General Manager Europe Electronic Arts). Er hat sehr gut die allgemeine Wahrnehmung der Gamer-Szene präsentiert und die Frage gestellt, warum das eigentlich eine Szene ist und kein Allgemeingut. In Deutschland hängt die Kultur an der Stelle hinterher. Er wies mehrfach auf die kommerzielle Bedeutung des Spielemarktes hin, aber das darf man ihm nicht verübeln, weil er einerseits diese Branche in der Rede vertreten hat und andererseits die Games Convention natürlich eine Industriemesse ist, wo es primär um die Branche und um Geld geht. Kommen wir nun mal zum eigentlichen Konzert: Technisch wie immer sauber umgesetzt, gutes Orchester und prima Solokünstler. Der Anteil an echten Klassikern (Donkey Kong, Chrono Cross, International Karate, Dragon Quest - hier ist im Medley leider ein Stück unter den Tisch gefallen, The Great Giana Sisters) war wie in den letzten Jahren auch leider recht niedrig (diesmal ist mir klar geworden, warum: Es geht um Geld. Wenn $FIRMA $TEURES_SPIEL auf der Messe präsentiert, dann muss das auch im Konzert gespielt werden. Egal, ob es dafür geeignet ist oder nicht.). Die Umsetzung von International Karate war nicht unbedingt seichte Kost, aber sehr interessant umgesetzt, die Suite von Giana Sisters blieb leider hinter den Erwartungen zurück. Da hätte man mehr draus machen können. Auch diesmal konnte man nach dem Konzert Autogramme der Komponisten (Chris Hülsbeck, Rob Hubbard, Jason Hayes (Blizzard/StarCraft) und Gustaf Grefberg (aka Lizardking/Demomusic) sowie der Solokünstler und des Dirigenten erhaschen. Leider war Uematsu-san diesmal nicht da. Es gab auch wieder CDs zu kaufen, leider waren die Import-Titel wie gewohnt überteuert (50EUR für eine 3000JPY-CD oder 20EUR für eine 11USD-CD (hier sogar inkl. Versand)). Insgesamt war das Konzert vom letzten Jahr besser.
Geschrieben von mitch
in Games Convention, Musik, Videospiele
um
00:06
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SucheKategorienKommentaremitch zu WoW Makros Teil 1
Do, 10.05.2012 00:19
Stört mich in der Tat nicht so
großartig, die Sprache. Ist s
ogar brauchbar vertont.
mitch zu WoW Makros Teil 1
Do, 10.05.2012 00:16
Warum zum Henker kriege ich ke
ine Mailbenachrichtigungen meh
r, wenn hier Kommentare eintru
deln?!
Ich seh euch jet [...]
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